Brackwede

Mobilitätbezirk-brackwede

Der Autoverkehr ist rückläufig. Eine Erweiterung des Straßennetzes kann deswegen nicht sinnvoll sein. Der Südring soll an der Gütersloher Straße enden und nicht bis zur Brockhagener Straße weitergebaut werden. Stattdessen müssen Lücken im Brackweder Fahrradwegenetz geschlossen werden, damit das Fahrradfahren bequemer und sicherer wird und auf diese Weise die CO2-Minderungsziele in Bielefeld schneller erreicht werden. Dies ist eine Maßnahme, die auch zur Lärmminderung an den Straßen beiträgt.

Um die Stadtbahnbenutzung attraktiver zu machen, wollen wir jetzt Hochbahnsteige in der Hauptstraße. Menschen, die nicht gut zu Fuß sind oder einen Kinderwagen schieben oder Rollstuhlfahrer sind, sollen nicht erst in 30 Jahren bequem in die Stadtbahn einsteigen können. Um die Verbindung zwischen Quelle und Brackwede für Fahrradfahrer, Fußgänger und mobilitätsbehinderte Menschen zu verbessern, und gleichzeitig den Brackweder Bahnhof mit der Stadtbahn zu verbinden, fordern wir in der Hüttenstraße einen Schrägaufzug zur Gütersloher Straße


Unsere Bezirksvertreter

Energie und Umwelt

Als Beitrag zum Klimaschutz durch CO2-Minderung wollen wir, dass Energie effizienter genutzt wird. Das soll z.B. dadurch geschehen, dass mehr Block-Heizkraftwerke in Brackwede gebaut werden. Es soll geprüft werden, ob eine Fernwärmeversorgung Brackwedes aus der Innenstadt zum Klimaschutz beiträgt. Bebauungsplänen wollen wir nur noch zustimmen, wenn alle Gebäude Dachflächen mit einer Südausrichtung haben.

Stadtentwicklung

Um die Lebensqualität in Brackwede zu steigern, wollen wir die Hauptstraße vom Durchgangsverkehr befreien. Damit wäre es weniger geährlich und leiser und die Hauptstraße würde als Flaniermeile eine deutliche Aufwertung erfahren. Auch die räumliche Beziehung von Treppenplatz und Kirchplatz wollen wir verbessern. Nicht mehr genutzte Gewerbeflächen wollen wir einer Weiternutzung für gewerbliche Zwecke zuführen. Industrieansiedlung auf der „grünen Wiese" lehnen wir ab.

Bildung

Wir wollen Schulprojekte mit dem Ziel fördern, länger gemeinsam zu lernen.

Soziales

Die von uns wiederbelebte Stadtteilkonferenz für soziale insbesondere Integrationsfragen wollen wir stärken, mit dem Ziel, den interkulturellen Dialog zu fördern. Familien mit Migrationshintergrund sind nach wie vor in vielfacher Hinsicht benachteiligt. Eltern sollen frühzeitig über das Bildungssystem und die Notwendigkeit eines hochwertigen Schulabschlusses für ihre Kinder informiert werden.