BT-Wahl 2013

Kampagnen

Mitmachen

Grüne Jugend

gruene-jugend

Stieghorst

Stieghorst. Liebenswert. Grün.

bezirk-stieghorstDer Bezirk Stieghorst entwickelte sich in den 70er Jahren aus fünf selbständigen Bauernschaften. Industrialisierung und Flüchtlingszuströme haben den ländlichen Charakter stark verändert. Weitere Zuzüge haben vor allem im Bereich Sieker – Mitte Hochhausbebauungen entstehen lassen.

Wir wollen die Chance des Projekts „Soziale Stadt Sieker“ nutzen. Deshalb haben wir uns dafür eingesetzt, dass die Alte Gärtnerei zu einem Begegnungszentrum für Alt und Jung und unterschiedlichen kulturellen Gruppen ausgebaut wird. Auf diese Weise wollen wir der sozial heterogenen Bevölkerungsstruktur und dem durch den hohen Ausländeranteil bedingten hohen Integrationsbedarf gerecht werden. Soziale Spannungen, insbesondere auch durch eine hohe (Jugend-) Arbeitslosigkeit bedingt, können unserer Auffassung nach vor Ort nur durch interkulturelle und soziale Projekte, wie beispielsweise die Einrichtung und den Betrieb interkultureller Gärten, abgebaut werden. Wir setzen uns ein für Freiräume in der Nachbarschaft der Wohngebiete, die die Jugendlichen selbst gestalten und erhalten können.

Unsere Bezirksvertreter

Für uns Grüne ist Mobilität mehr als Autoverkehr und immer neue Straßen. Wir wollen eine umweltverträgliche und menschenfreundliche Erreichbarkeit des Stadtbezirks Stieghorst. Dazu gehören insbesondere ein guter und leistungsfähiger Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) sowie sichere Radwege. Wir setzen uns für die Verlängerung der Stadtbahn nach Hillegossen sowie für die Verbesserung des Angebots im ÖPNV und die zeitnahe Umsetzung des Lärmaktionsplanes ein.

Die Ausweisung neuer Baugebiete unterstützen wir nur bei einem die demographische Entwicklung berücksichtigenden nachgewiesenen Bedarf. Bei der Bedarfsberechnung sind zudem die Konversionsflächen (ehemalige britische Kasernen) mit einzubeziehen. Notwendige Gewerbegebiete wollen wir vorrangig auf recycelten Gewerbebrachen ansiedeln.

Sennestadt

Sennestadt. Bunt. Grün.

bezirk-sennestadt

In Sennestadt gibt es leider nur wenige Bündnis 90/Grüne Aktivisten. Aber wir haben mit immerhin 10 % Wählerstimmen einen Sitz in der Bezirksvertretung. Als Bezirksvertreter fungiert Ulrich Schumacher, Landwirt aus Eckardtsheim. Wichtiger Ansprechpartner bleibt nach wie vor das Sennestädter Stadtratsmitglied Jörg van Norden, Dozent an der Uni Bielefeld und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Stadtentwicklung und Klimaschutz.

Sennestadt ist in den 50er und 60er Jahren nach den Plänen von Prof. Reichow als „Flüchtlingsstadt“ erbaut worden. Daher stammen fast alle Gebäude aus dieser Zeit. Nur der Ortsteil Eckardtsheim, der 1882 von Pastor Bodelschwingh als Teilanstalt der Von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel gegründet wurde, hat einen anderen Ursprung. Die Teile Dalbke und Heideblümchen sind Wohn- und Gewerbegebiete, die ebenfalls in den letzten Jahrzehnten entwickelt wurden. Vorher lebten auf dem armen Sandböden südlich des Teutoburger Waldes nur einige wenige Bauern und Tagelöhner.

Unser Bezirksvertreter

Unser Stadtbezirk hat 21.400 Einwohner und ist heute geprägt von einem hohem Anteil an über 60-Jährigen, aber auch vielen Kindern und Jugendlichen. Gewerbe und Industrie stellen den größten Anteil an Arbeitsplätzen. Nicht zuletzt durch die Autobahnnähe haben Logistik- und Speditionsfirmen sowie die Metallindustrie eine große Bedeutung.

Landwirtschaft und Gartenbau spielt nur noch in Eckardtsheim eine wichtige Rolle. Der größte Teil der Fläche wird nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet (Gut Wilhelmsdorf und die Gärtnerei Eckardtsheim, eine Werkstadt für Behinderte).In Eckardtsheim gibt es durch die Anbindung an Bethel viele Arbeitsplätze im sozialen Bereich (z.B. Behindertenarbeit, Wohnungslosenarbeit, Erziehungshilfen).Das Schulwesen ist umfassend ausgebaut. Neben den drei Grundschulen gibt es eine Hauptschule, eine Realschule, ein Gymnasium, eine Sonderschule und eine Schule für Ergotherapie. Das Bürgerengagement z.B. in Kirchen, Chören, Schulen, Sportvereinen und Naturschutz ist recht gut entwickelt, aber ausbaufähig.

Ein großer Teil des Gebietes gehört zum Südhang des Teutoburger Waldes, in dem man wunderbar wandern und Sport treiben kann. Ein aus den 60er Jahren stammendes „Ferienhausgebiet“ im Wald, das z.T. heute unerlaubterweise als Dauerwohnort genutzt wird, stellt ein Problem dar.

In Sennestadt gibt es einige Themen, bei denen wir „grünes Profil“ zeigen müssen:

Da unser Stadtbezirk einen hohen Anteil an Bewohnern „mit Migrationshintergrund“ hat (Russlanddeutsche, Türken, etc.) ist die Integration aller Bevölkerungsgruppen eine wichtige Aufgabe. Dies fängt in der Grundschule an. Leider hat die vorherige Landesregierung die Grundschulbezirke, die zu einer Durchmischung in den Klassen geführt haben, abgeschafft. Nun müssen wir vor Ort versuchen, die Gefahren einer weiteren Aufspaltung der Gesellschaft zu mindern. Zum Glück haben wir recht engagierte SchulleiterInnen. Auch in Sennestadt geht es darum, ein „Wir-Gefühl“ zu entwickeln und auszubauen, dies natürlich nicht nur in den Schulen.

Ganz wichtig ist die Erhaltung der Infrastruktur und Versorgungseinrichtungen für alle Teile unseres Stadtbezirks. Hierzu gehören das Bürgerbüro mit seinem Service ebenso wie die Nebenstellen der VHS und der Stadtbibliothek. Ein Glücksfall ist der Neubau eines Funktionshallenbades, das intensiv von Schulen und Vereinen genutzt wird. Am Wochenende ist es auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

Immer wieder aufkommende Themen befassen sich mit der Wohnbauentwicklung, den Bebauungsplänen und der geplanten Flächennutzung. Wir setzen uns für eine ökologische Bauweise und eine naturverträgliche, sparsame Flächennutzung ein. Insbesondere auf vorhandenen Baulücken und Brachflächen (z.B. das ehemalige Schillinggelände) sollte gebaut werden, nicht jedoch auf landwirtschaftlichen Nutzflächen und Waldflächen. Der Wohnungsbestand muss gemäß den heutigen ökologischen Anforderungen umgebaut werden. Auch durch die Sennestadt GmbH, eine recht aktive städtische Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft, besteht die Möglichkeit eine sinnvolle Entwicklung voran zu treiben.  

Die regenerative Energieerzeugung hat auch in Sennestadt ein großes Potenzial. V.a. im Ortsteil Eckardtsheim sind bereits zahlreiche Photovoltaikanlagen, Sonnenkollektoren und eine Biogasanlage mit 170 kW (Gut Wilhelmsdorf) in Betrieb. Weitere Entwicklungsmöglichkeiten müssen in den nächsten Jahren genutzt werden.

Die Kultur- und Jugendarbeit ist durch Vereine (Sennestadtverein, Sportfreunde, etc.) und Kirchen geprägt. Hier geht es darum, dass ehrenamtliche Engagement trotz knapper werdender Mittel zu unterstützen und weiter auszubauen. 

Das Thema Verkehr steht ebenfalls immer wieder auf der Tagesordnung. Der Auto- und LKW-Verkehr stellt durch die Autobahnnähe und den Quellverkehr eine wachsende Belastung dar. Wir setzen uns u.a. für den Rückbau der vierspurigen, das Stadtgebiet trennende Paderborner Straße ein. Der öffentliche Nahverkehr ist einigermaßen ausgebaut aber verbesserungsfähig. Insbesondere die Bahnanbindung nach Bielefeld, die Sennebahn, sollte häufiger als stündlich erfolgen.

Seit einigen Jahren gibt es für die Kernsennestadt ein Stadtteilmanagement im Rahmen des Programms Stadtumbau West. Hier werden Fördermittel der EU, des Landes und der Stadt genutzt. Zahlreiche Maßnahmen im Bereich des gesellschaftlichen Miteinanders und in der Gestaltung des Stadtbezirkes werden unter Mitwirkung engagierter Bürger angestoßen und durchgeführt.

Senne

Senne - Bielefelder Süden

Unsere Bezirksvertreter

 

 

Schildesche

Schildesche. Attraktiv. Grün.

bezirk-schildesche

Schildesche ist der schönste Stadtbezirk Bielefelds, sagen nicht nur die Schildescher. Und sie haben Recht!

Ausgedehnte Grünzüge, Obersee, historischer Kern, Universität, tausende wohnortnahe Arbeitsplätze, nahezu das gesamte schulische Spektrum, weitgehend zufriedenstellender Öffentlicher Nahverkehr mit zwei Stadtbahnlinien und zahlreichen Buslinien, völlig ausreichende Infrastruktur für den Individualverkehr…

Und trotzdem

Es bleibt noch viel zu tun, um Schildesche nachhaltig für jetzige und kommende Generationen attraktiv und lebenswert zu gestalten. Dazu sind starke GRÜNE im Stadtteil notwendig, die neben den anderen Politikfeldern auch die ökologischen Belange mit Vehemenz und Hartnäckigkeit vertreten.Obersee und Johannisbachaue – schützen und behutsam entwickeln.

Welcher Stadtbezirk hat schon fußläufigen Zugang zum größten Gewässer Bielefelds? Die Schildescher wissen das zu schätzen. Sie genießen den Spaziergang oder den Lauf um den Obersee und die stille Erholung im weiteren Verlauf des Johannisbachs.

Unsere Bezirksvertreter

 

Das muss so bleiben!

Allen finanzpolitisch abenteuerlichen, in Wahlzeiten immer wiederkehrenden Überlegungen zum Bau des Untersees mit den bekannten Folgen für Umwelt, Natur und Kulturlandschaft erteilen wir weiterhin eine klare Absage.
Stattdessen setzen wir uns ein für eine naturnahe, behutsame Entwicklung unter Beibehaltung der typischen Landschaftselemente.

Verkehr in Schildesche – verträglich für die Menschen gestalten.

Viele Menschen leiden in Schildesche unter den Auswirkungen des Autoverkehrs. Das haben sie durch zahlreiche Eingaben an die Bezirksvertretung in den letzten Jahren deutlich gemacht. Sie leiden unter Abgasen, Lärm und Gefährdungen durch zu schnelles Fahren.

Das muss verändert werden!

Wir GRÜNE beziehen klar Position in dieser Frage: Die Gesundheit der Bürger hat oberste Priorität!
Das bedeutet: Tempo 30 in Wohngebieten flächendeckend und an Hauptverkehrsstraßen ein Tempo 30 Gebot von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr, um wenigstens nachts für einige ruhige Stunden zu sorgen. Kein Straßenausbau, der zum Rasen einlädt!
Radfahrer und Fußgänger leben an vielen Stellen in Schildesche gefährlich. Nicht vorhandene oder schlecht ausgebaute Radwege, zu schmale Bürgersteige und zahlreiche Gefahrenpunkte besonders in Kreuzungsbereichen gibt es noch zu oft. An einer Verbesserung werden wir intensiv mitarbeiten, um noch mehr Schildeschern eine sichere, umweltschonende Fortbewegung zu ermöglichen.

Lebenswertes Schildesche – auch für Kinder, Jugendliche und alte Menschen.

Der Rückgang der Geburten bietet Chancen für eine Verbesserung der Situation in den Schulen, den Kindergärten und den Angeboten für Jugendliche in Schildesche.

Soweit es in unseren Möglichkeiten steht, setzen wir uns für kleinere Klassen und Gruppen in den Schulen und Kindergärten sowie für gezielte Freizeit-Angebote für Jugendliche ein.
Und was wichtig ist: Alle Grundschulen im Stadtbezirk sollen auch bei zurückgehenden Schülerzahlen langfristig erhalten bleiben und eine ausreichende Platzzahl im offenen Ganztag anbieten.

Die Menschen in Schildesche wollen auch im Alter in ihrer vertrauten Wohnumgebung bleiben und möglichst lange selbstbestimmt ihr Leben gestalten. Dazu gehört u.a. eine gute Nahversorgung und eine barrierefreie Umgebung.
Wir werden uns dafür einsetzen, Planungsrecht für die Ansiedlung eines Nahversorgers dort zu schaffen, wo es nötig ist (z.B. im Bereich Schloßhofstr./Voltmannstr.). Barrierefreiheit kann mit kleinen Maßnahmen erreicht werden, z.B. durch Absenkung von Bordsteinen.

Weitere Arbeitsschwerpunkte in Stichworten:

  • Wir setzen uns dafür ein, die verkehrlichen Auswirkungen des neuen Hochschulcampus Lange Lage auf den Stadtbezirk Schildesche so gering wie möglich zu halten.
  • Wir unterstützen alle kommunalpolitischen Instrumente zur Energieeinsparung (dezentrale Energieversorgung, Solaranlagen, energetische Gebäudesanierung usw.).
  • Wir stehen für Erhalt und Ausweitung des innerbezirklichen Grüns (z.B. Verhinderung von unkontrollierten Baumfällaktionen)
  • Wir unterstützen alle Bestrebungen, die die Verbesserung des Zusammenlebens der Menschen in Schildesche, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, zum Ziel haben (z.B. Stadtteilfeste, Begegnungsstätten).
  • Wir setzen uns für eine Raum- und Bebauungsplanung ein, in der die Umweltbelange ernst genommen werden (z.B. Frischluftschneisen, ausreichende Grünflächen, keine überdimensionierten Gebäude…).

Arbeit in der Bezirksvertretung bedeutet, nah an den großen und kleinen Problemen der Menschen im Stadtbezirk zu sein. Ansprechpartner mit Ortskenntnis zu sein und möglicherweise auch schnelle unbürokratische Lösungen zu suchen. Wir möchten als Mitglieder der BZV Schildesche den Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner mit Ortskenntnis zu Verfügung stehen und, wenn möglich, schnelle und unbürokratische Lösungen für die angesprochenen Probleme suchen.

Mitte

In Bielefelds Mitte grünt´s

bezirk-mitte
Bei der letzten Kommunalwahl 2009 haben wir Grüne 5 Sitze errungen.

Insgesamt hat die BZV - 19 Sitze, davon 4 CDU, 5 SPD, 1 FDP, 1 BFB, 2 Linke und wir 5 Grüne.

Im Stadtteil Mitte wohnen ungefähr 70 000 Einwohner, somit ist die BZV - Mitte für den größten Stadtbezirk in Bi. zuständig.

Hier werden auch Planungen vorgestellt, die ein Votum vom Rat der Stadt benötigen, siehe Planung Kesselbrink, da sie von übergeordneter Bedeutung sind.

Wir Grüne möchten aber auch Ansprechpartner für alle Belange im Bezirk sein und verfolgen die städtebaulichen und verkehrlichen Planungen, sowie auch die Entwicklung im Schul- und Sozialbereich, um unsere Auffassung von innerstädtischer Lebensqualität mit einzubringen.

Unsere Bezirksvertreter



Zum Ablauf der BZV - Arbeit

Eine Woche vor der Sitzung Do. erhalten wir die Unterlagen der Verwaltung - hier sind auch die Anträge und Anfragen der Parteien mit eingeflossen. Jetzt werden die Unterlagen gelesen und von uns bewertet.
Am Montag um 19.30 Uhr darauffolgend treffen wir uns privat und tauschen unsere Meinungen aus, diskutieren und bereiten die Sitzung vor.

Dieter Gutknecht ist Ratsmitglied, Thea Bauer nimmt ebenfalls an den Fraktionssitzungen teil, sodass das Meinungsbild der Fraktion bekannt ist.

Warum machen wir diese Arbeit?

Es geht uns ums Mitdenken. Und um Mitentscheiden zu können, braucht Frau/Mann Informationen und Vorschläge der Bürger, sowie der Verwaltung. In der Bezirksvertretung ist ein Ort, an dem diese Pläne vorgestellt werden und hier haben wir die Möglichkeit unsere grünen Vorstellungen mit einzubringen.

Jöllenbeck

Jöllenbeck. Natürlich. Grün.

bezirk-joellenbeck

Urkundlich wurde unser im Norden Bielefelds gelegener Stadtteil erstmals 1191 erwähnt, es entwickelte sich aus sechs Bauernschaften zunächst Ober- und Niederjöllenbeck, denen in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts die Gemeinden Theesen und Vilsendorf zugesprochen wurden. Erst am 1. Januar 1973 wurde Jöllenbeck in die Stadt Bielefeld eingemeindet.

Seit der Kommunalwahl 2009 stellen wir Grüne (3 Sitze in der BV) mit Jens Julkowski-Keppler den Grünen Bezirksbürgermeister.

Und es gibt viel zu tun

... und vieles wird getan

Trotz seiner über 13.000 Einwohner ist Jöllenbeck noch nicht an das öffentliche Straßenbahnnetz angeschlossen. Eine Verlängerung der Linie 3 ist in Planung, aber die Durchführung wird immer wieder nach hinten verschoben. Für ein wirkliches Voranschreiten werden wir uns weiter einsetzen.

Obwohl viele Kinder und Jugendliche im Stadtbezirk wohnen, gibt es in Jöllenbeck nicht das breit gefächerte Angebot an Schulformen, wie man es für einen Stadtbezirk dieser Größe haben sollte. Neben einer Realschule gibt es eine Hauptschule. Schüler die das Abitur machen wollen oder ein Gymnasium oder eine Gesamtschule besuchen wollen, müssen lange Fahrten nach Bielefeld, Enger, Spenge oder Werther in Kauf nehmen. Dies sehen nicht nur wir als einen großen Missstand und so hat sich nach der Kommunalwahl 2009 ein Parteiübegreifende Gruppe gebildet, mit dem Ziel eine Stadtteilschule in Jöllenbeck zu schaffen, in der ein längeres gemeinsames Lernen, aber auch ein gymnasialer Standard möglich sind. Mittlerweile ist der Antrag bis in den Rat der Stadt gekommen und eine offizielle Lenkungsgruppe aus Universität, Schulamt und Lehrerschaft der Haupt-, Real-, und im Stadtbezirk befindlichen Grundschulen hat sich gebildet.

Seit vielen Jahren macht unsere Stadtteilgruppe jedes Jahr die gut besuchten so genannten Bachwanderungen, bei denen wir gemeinsam mit Biologen, Ornithologen, Landschaftswächtern und/oder Landwirten verschiedene Bereiche unseres Stadtteils (zumeist an Flüssen entlang) bewandern und uns über den momentanen Zustand informieren lassen und Flora und Fauna eingehend untersuchen.

Jöllenbeck ist der einzige Stadtteil, der neben einer großen Biogasanlage auch über ein Windrad verfügt. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass hier auch andere regenerative Energien gefördert werden und Energie eingespart wird. Zum Beispiel mit Solardächern auf öffentlichen Gebäuden, einer dezentralen Energieversorgung und der energetischen Sanierung von Gebäuden.

Der demographische Wandel hat auch Jöllenbeck nicht verschont. Wir wollen das sich auch ältere Menschen im Stadtbezirk weiter wohl fühlen und setzen uns für eine zentrale Nahversorgung, einen Bürgerbus und ein gutes Zusammenleben von Jung und Alt ein.

Weitere Schwerpunkte unserer Arbeit sehen wir:

  • In einer Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrs
  • In einer Raum- und Bebauungsplanung, in der Umweltbelange, aber auch ein bestehen bleiben des Ortskerns ernst genommen werden
  • In dem Erhalt unseres Freibades

 

Heepen

Heepen. Vielfältig. Grün.

bezirk-heepen

Stadtbezirk Heepen? – da denken die meisten erstmal nur an den Ortsteil, das ehemals selbstständige Heepen, dessen „Altbürger“ sich z.T. noch wehmütig an die Zeiten vor der Gemeindereform 1972 erinnern.

Die Bezirksvertretung Heepen vertritt aber auch die Ortsteile Brake, Milse, Altenhagen, Brönninghausen und Oldentrup, ebenfalls früher selbstständige Gemeinden mit eigener Verwaltung und gewachsenen Strukturen.

Als „neuer Ortsteil“ kam in den 70er Jahren noch Baumheide hinzu, in dem ganz neue Strukturen entstanden, in dem es seit vielen Jahren die sogenannte „Projektkonferenz“ gibt, in der alle vor Ort tätigen wichtigen Institutionen (über Schulen, Polizei, Jugendamt, Bürgerinitiative… bis zu Wohnungsbaugesellschaften) daran mitwirken, das Leben im Ortsteil angenehmer zu gestalten.

Unsere Bezirksvertreter

Soweit zur historischen Sicht, die u.a. auch dazu beiträgt, die Arbeit im Stadtbezirk vielfältig und interessant, manchmal aber auch etwas kompliziert zu machen.

Der Stadtbezirk, dessen Ortsteile eher ländlich strukturiert waren, hat viele Wandlungen durchgemacht und dabei viele positiven Seiten erhalten: viel Natur und Erholung im Grünen – alles schnell zu erreichen – z.B. das Schelphofgebiet, die Johannisbachaue, der Grüngürtel von Heepen bis zur Innenstadt, der Sieben-Teiche-Grünzug in Brake…

Heepen hat aber auch viele Aufgaben für die Stadt Bielefeld übernommen:

  • Entsorgungsanlagen wie Klärwerke, die Müllverbrennungsanlage,
  • immer neue Gewerbegebiete, die viel Verkehr in den Stadtbezirk gezogen haben,
  • Große Straßenbauprojekte stehen an – Ausbau der Herforder Straße, der Grafenheider Straße, Bau der L712n auf Altenhagener und Milser Freiflächen! Viele Bürger haben dagegen gekämpft, leider erfolglos!
  • In Heepen sind in den vergangenen Jahren viele neue Wohngebiete entstanden, so dass Heepen, statistisch gesehen, ein sehr „junger“ Stadtbezirk ist.

Grüne Politik in Heepen bietet, wie nun klar sein dürfte, viele Betätigungsfelder:

  • Es gilt weiteren Flächenverbrauch zu verhindern.
  • Der ÖPNV in einigen Randgebieten muss deutlich verbessert werden.
  • Für Kinder und Jugendliche muss es bessere Angebote geben, angefangen bei ausreichend Krippen- und Kindergartenplätzen, Bildungsangeboten, bis hin zu Freizeitangeboten.

B90/Die Grünen sind in der Bezirksvertretung mit zwei Sitzen vertreten, besetzt durch Marianne Kreye und Tobias Borchers. Eine Stadtteilgruppe, die sich regelmäßig trifft gibt es zur Zeit leider nicht – aber was im Moment nicht ist, kann wieder werden!! Es wäre schön, wenn sich Menschen aus dem Stadtbezirk finden, die Interesse und Freude daran haben, Marianne und Tobias mit guten Ideen und Taten zu unterstützen!

Gadderbaum

bezirk-gadderbaumBäume, Bäche, Biowirtschaft – grüne Umweltziele!

Beim Stadtumbau West, wirken wir daran mit, dass in Gadderbaum und Bethel der ökologische Blickwinkel für den geplanten Wohn- und Landschaftsumbau Priorität hat.

Freibad Gadderbaum!

Es geht schon lange nicht mehr darum, die Schließung zu verhindern. Nun ist die Sanierung dran, wie bereits in den anderen 4 Fördervereinsbädern geschehen. Unser Bad ist auf ganz besondere Art und Weise eng verknüpft mit der sozialen und politischen Infrastruktur des Bezirkes Gadderbaum. Beispiellos hat der engagierte Bürgerwille sowohl 1994 als auch 2006 das Bad vor der Schließung bewahrt. Das Freibad ist nicht mehr raus zudenken aus den sozialräumlichen Vernetzungen Gadderbaums und dem Bewusstsein seiner BürgerInnen, besonders der Kinder und Jugendlichen.

Öffentlicher Nahverkehr auch in abseits gelegenen Straßen Gadderbaums!

Das Busnetz muss für alle erreichbar werden. Wir sind dabei, auch die abseits gelegenen Straßen an das Busnetz anzuschließen. Unabdingbar gerade wegen der Verknüpfung Gadderbaums mit Bethel, ist eine generelle Ausstattung der Busse mit absenkbaren Ausfahrrampen.

Unsere Bezirksvertreter

Fahrradfreundliches Gadderbaum!

Unbestritten ist die Umweltentlastung durch den Radverkehr. „Mit dem Rad zur Arbeit" gehört dazu, wenn es um zukunftsfähige Mobilität in der Stadt geht. Dafür muss auch in Gadderbaum noch viel getan werden. Eine stimmige Radverkehrskonzeption in Gadderbaum ist überfällig. Gefahrenpunkte wie die Haller-Weg-Brücke müssen zeitnah beseitigt werden, wir fordern einen durchgehenden Radweg für auf am gesamten Haller Weg.

Lärmschutz am Ostwestfalendamm!

Der Lärm ist zu den Menschen gekommen und nicht umgekehrt. Deshalb setzen wir uns für eine konsequente Ausweitung des aktiven und passiven Lärmschutzes am Ostwestfalendamm ein. Dazu gehört auch die Temporeduzierung und Geschwindigkeitsüberwachung. Wohnen oberhalb des Ostwestfalendammes darf nicht krank machen.

Tempo 30 in ganz Gadderbaum!

Durch Tempo 30 im Stadtbezirk kann unsere Lebensqualität erhöht werden. Die Immissionsbelastung durch den Verkehr muss auf ein für Mensch und Umwelt langfristig verträgliches Maß begrenzt werden. Die Sicherheit und die Reduzierung der Lärmbelastung ist uns wichtiger denn je: langsamer fahren heißt ruhiger wohnen und leben – eine Lebensqualität, die wir uns leisten sollten. Besonders für unsere Kinder, den älteren Menschen und den Menschen mit Behinderung. Bereits jetzt haben schon ca. 70% der Gadderbaumer Straßen eine Begrenzung auf Tempo 30 – nun geht es um die flächendeckende Begrenzung. Jeder soll profitieren, auch Sie.

Utopie darf sein!

Wir träumen von einem barrierefreien Leben in Gadderbaum. Von einer aktiv gelebten, vielfältig bunten Nachbarschaftskultur. Und davon, dass die vielen künstlerisch ambitionierten MalerInnen-BildhauerInnen-MusikerInnen-SängerInnen-AutorInnen-SchauspielerInnen-TänzerInnen, jeglichen Alters, mehr Raum & Öffentlichkeit bekommen.