Nitratbelastung im Bielefelder Grundwasser

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Die Nitratbelastung in Deutschland ist zu hoch, ein Drittel des Grundwassers gilt als verschmutzt. Die EU hat bereits Klage eingereicht. In einigen Bundesländern ist die Belastung sogar noch weiter verteilt: Laut Bundesumweltministerium überschreiten in Schleswig-Holstein die Nitratwerte die EU-Vorgaben (50 Milligramm pro Liter Grundwasser) auf 50 Prozent der Fläche, in Niedersachsen sogar auf mehr als 60 Prozent. Nordrhein-Westfalen liegt bei Grenzwertüberschreitungen auf 40 Prozent der Flächen.

Vor diesem Hintergrund stellen die Bielefelder GRÜNEN in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz am 28.02.2017 folgende Anfrage:

In welchen Bielefelder Gebieten liegt die Nitratbelastung oberhalb der Grenzwerte und gibt es Auswirkungen auf die privaten Grundwasserbrunnen?

 Zusatzfragen:

1.    Wie erheblich sind Faktoren wie undichte Kanäle, Hobbygärtnerei und0 Eintrag durch Luftverschmutzung im Vergleich zum Haupteintrag durch die Landwirtschaft zu bewerten und wie werden sie kontrolliert?

2.    Wurden die Grundwasseruntersuchungen in der Senne in der oberen oder unteren Grundwasserschicht durchgeführt?