Städtische Unterstützung für die nachgehende Beratung und Begleitung von Frauenhausfrauen

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Für die nächste Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses haben die Koalitionspartner SPD, Bündnis 90/Die GRÜNEN und Bürgernähe/Piraten einen Antrag zur Unterstützung der Nachbetreuung von Frauen eingebracht, die das Autonome Frauenhaus verlassen.

Wie beim AWO-Frauenhaus, das für die Aufgabe über eine landesfinanzierte Personalstelle verfügt, soll es auch dem zweiten Bielefelder Frauenhaus im Umfang von 10 Wochenstunden künftig ermöglicht werden, Frauen bei der Suche nach bezahlbarem Wohnraum und dem Start in ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu unterstützen. Die Erfahrung mit dem Projekt der AWO zeigt, dass eine professionelle Unterstützung dabei hilft, den Frauen einen Start in  einen gewaltfreien neuen Lebensabschnitt deutlich zu erleichtern und somit eine erneute Rückkehr in den Schutzort Frauenhaus verhindern hilft. Dringend benötigte Frauenhausplätze stünden somit für andere Nutzerinnen in einer größeren Anzahl zur Verfügung. Die notwendigen Finanzmittel sollen für das laufende Jahr aus nicht verbrauchten Mitteln für andere Projekte im Sozialdezernat bereitgestellt werden.