Aufgabe für Bielefeld: Energiesparen für alle ermöglichen!

Die gestern von Bundeswirtschaftsminister Glos vorgestellten Vorschläge, durch Zuschüsse die Anschaffung modernster Energiespargeräte zu fördern, sind nach Ansicht der grünen Oberbürgermeisterkandidatin Marianne Weiß ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings bemängelt sie, dass auch ein Zuschuss von 150 für Hartz IV EmpfängerInnen oder Menschen mit geringem Einkommen nicht ausreichend sein wird. „Gerade für die Ärmsten sind die hohen Stromkosten eine besondere Belastung und gerade die können sich keine Spargeräte leisten. Für Einkommensschwache muss auch in Bielefeld über passgenaue Beratungs- und Unterstützungsangebote nachgedacht werden. So erweist es sich zum Beispiel in Frankfurt und Düsseldorf als erfolgreich, zu Energieberatern umgeschulte ehemalige Langzeitarbeitslose gezielt in Haushalte mit geringem Einkommen zu schicken. Dort wird am konkreten Einzelfall über Energiesparmöglichkeiten nachgedacht. Diese Berater bringen nicht nur Informationen, sondern auch ein Paket mit Energiesparlampen und Powersafern mit. Für die Anschaffung größerer Haushaltsgeräte bestehen Mikrokreditangebote.“ Ähnliches ließe sich nach Meinung von Weiß auch in Bielefeld umsetzen.

 

Marianne Weiß: „Bevor die Bielefelder Grünen diese Überlegungen in eine parlamentarische Initiative einmünden lassen, wollen wir sie mit Praktikern, Verbraucherschützern und den Stadtwerken am 28. 10. im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung zur Diskussion stellen.

Wir setzen uns dafür ein , dass in Bielefeld alle Menschen in die Lage versetzt werden müssen, Energie und damit Kosten sparen zu können.“

 

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