<typohead type="3" align="left">„Heuschreckenalarm“ in Bielefeld</typohead>
In Bielefeld gibt es ca. 1000 von den Ravensberger Heimstätten verwaltete Wohnungen der LEG. Diese sind – wenn die Pläne der Landesregierung für den Verkauf von insgesamt 100.000 Wohungen realisiert werden – nach Ansicht der Bielefelder GRÜNEN als günstiger Wohnraum gefährdet.
Erfahrungen aus anderen Städten haben gezeigt, dass der Aufkauf solcher Wohnungen häufig durch Fondsgesellschaften erfolgt –mit fatalen Folgen: Höhere Mieten und weniger Mieterschutz wären die Konsequenzen. Die GRÜNEN befürchten dabei vor allem, dass es bei einem Verkauf des LEG-Wohnungsbestandes auch in Bielefeld auf rentierliche Einheiten und eine Umwandlung in Eigentumswohnungen hinaus läuft. „Mieter und Wohnungen werden dann Spekulationsobjekte, die einen möglichst hohen Gewinn abwerfen sollen, oder deren Sanierung vernachlässigt wird, wenn sie in Stadtteilen mit sozialen Problemlagen liegen. Das bedeutet auch eine erhebliche Erschwernis für die Stadtentwicklung in städtischen Problembereichen“, so die grüne Landesvorsitzende Daniela Schneckenburger.
Die GRÜNEN rufen deshalb die Bielefelderinnen und Bielefelder dazu auf, die Volksinitiative „Sichere Wohnungen und Arbeisplätze“ zu unterstützen.
Ab sofort liegen die entsprechenden Unterschriftenlisten hierzu in unseren Geschäftsstellen aus.
Kreisvorstand GRÜNE Bielefeld
f.d.R. Marianne Weiß
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