Die beste Lösung für alle Schüler*innen in Brackwede

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Unter der Sanierung der Gesamtschule Rosenhöhe wird keine andere Schule leiden. Grüne, SPD und  Bürgernähe/PIRATEN entscheiden sich für eine Containerlösung in unmittelbarer Nähe der Gesamtschule Rosenhöhe. Bei anderen Lösungen hätte die Realschule umziehen müssen.

Pressemitteilung:

Die für den Umbau der Gesamtschule Rosenhöhe notwendige Auslagerung der Klassen soll in unmittelbarer Nähe der Gesamtschule aufzustellenden Containern erfolgen (Variante 6 der Verwaltungsvorlage). Dies wird die Paprika-Koalition aus SPD, Grünen und Bürgernähe/PIRATEN in der Sitzung des Schulausschusses am 04.04.2017 beschließen. Dafür nimmt die Koalition mehr Geld in die Hand. Die finanziell günstigere Alternative eines Schulkarussells mit der Realschule Brackwede ist damit vom Tisch.

Dazu erklären die schulpolitischen Sprecher Thomas Wandersleb (SPD), Gerd-Peter Grün (Bündnis 90/Die Grünen) und die schulpolitische Sprecherin Gordana Rammert (Bürgernähe/PIRATEN):

„Nach mehreren Gesprächen mit den Betroffenen sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass es der Realschule Brackwede nicht zuzumuten ist, nochmalige Umzüge ihrer Klassen in Container oder andere leerstehende Schulgebäude durchzuführen, um Platz für die Klassen der Gesamtschule zu schaffen. Wir haben uns daher als Koalition darauf verständigt, die große Containerlösung in unmittelbarer Nähe der Gesamtschule Rosenhöhe zu beschließen. Uns ist bewusst, dass diese Lösung einige hunderttausend Euro teurer sein wird als die von der Verwaltung vorgeschlagenen Alternativlösungen. All diese Alternativen haben aber den großen Nachteil, dass die Realschule Brackwede aus der Marktschule, in der einige ihrer Klassen untergebracht sind, wieder ausziehen müsste. Um den Schulfrieden und die Arbeitsfähigkeit der Realschule Brackwede aufrecht zu erhalten, nehmen wir daher den finanziellen Mehraufwand in Kauf. In einem zweiten Teil unseres Antrages fordern wir die Verwaltung zudem auf, nachdrücklich dafür Sorge zu tragen, dass die für eine angemessene räumliche Ausstattung der Realschule am Hauptstandort und an der Marktschule notwendigen Baumaßnahmen zügig zu Ende gebracht werden.

Außerdem weisen wir den Vorwurf einer generellen Benachteiligung der Bielefelder Realschulen zurück. Belege dafür sind beispielsweise der Ausbau der Theodor-Heuss-Realschule zur Sportschule oder die Gründung einer neuen Realschule in Baumheide.“