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Symbolische Baumpflanzaktion im Grünzug
Mit einer Baumpflanzung im Grünzug Am Wickenkamp haben die GRÜNEN heute ihrem Anliegen des Baumschutzes und der Baumerhaltung Ausdruck verliehen. Seit der Abschaffung der Baumschutzsatzung durch CDU und BfB sind in Bielefeld zahlreiche schützenswerte und zum Teil stadtbildprägende Bäume gefällt worden. Immer wieder melden sich Bürgerinnen und Bürger, die auf solche Baumfällaktionen hinweisen, ohne dass derzeit eine wirkungsvolle Hilfe möglich wäre. Auf Initiative der GRÜNEN hat der Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss eine Selbstverpflichtung der Stadt und ihrer Tochterunternehmen zum Erhalt von Bäumen beschlossen, eine Baumerhaltungssatzung soll von der Verwaltung erarbeitet und dem Ausschuss demnächst vorgelegt werden.
Bäume bereichern nicht nur das Stadtbild, sie haben auch wichtige Funktionen für das Stadtklima. Sie produzieren Sauerstoff und binden Feinstaubpartikel in der Luft. Deshalb muss mit dem bestehenden Baumbestand und dem Stadtgrün sehr behutsam und pfleglich umgegangen werden. Das schlechte Beispiel des Landesbetriebs StraßenNRW, der vor einiger Zeit sogar Bäume im Landschaftsschutzgebiet hat fällen lassen, muss zum Handeln anregen und darf keine Schule in unserer Stadt machen.
Fraktionssprecherin Dr. Inge Schulze: „Mit unserer Aktion wollten wir darauf hinweisen, dass wir wesentlich mehr für den Baumschutz in Bielefeld tun müssen. Die Stadt und die städtischen Unternehmen haben zwar eine Vorbildfunktion, doch die meisten Stadtbäume stehen auf Privatflächen. Wir brauchen möglichst bald eine Erhaltungssatzung, die auch Fällverbote für erhaltenswerte ältere und stadtbildprägende Bäume enthält.“
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