Junge GRÜNE zu Delius-Äußerungen: BfB gegen junge VerantwortungsträgerInnen!

Zur Äußerung des Vorsitzenden der Bürgergemeinschaft, Johannes Delius, „Lebenserfahrung sollte man sich nicht im Rat holen, sondern dort einbringen“ (NW, 25. 11. 08), erklären die Grünen Ratsmitglieder Lina Keppler und Matthi Bolte:

„Herr Delius ignoriert die Fähigkeiten junger Menschen und seine Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Wer sich weigert, junge Menschen  verantwortungsvolle Positionen übernehmen zu lassen, zeigt, dass die ‚Bürgergemeinschaft für Bielefeld’ ein Ein-Generationen-Verein ist.

 

Als Grüne sind wir uns der Herausforderungen einer Gesellschaft im Wandel bewusst. Wir wollen mehr junge Menschen in politische Prozesse einbeziehen und ihnen eine starke Stimme verleihen. Unsere Initiative für institutionalisierte Partizipation im März letzten Jahres ist am Widerstand der großen Fraktionen, die die Mitbestimmung junger Menschen lieber als PR-Gag im Wahlkampf vorbringen, weitgehend gescheitert. Wir freuen uns, dass Bürger/innen-Beteiligung wenigstens bei einzelnen Projekten etwa im Rahmen der Programme Stadtumbau West (Sennestadt) und Soziale Stadt (Stieghorst) ermöglicht werden soll.

 

Wir freuen uns, dass wir mit der mit Abstand jüngsten Ratsfraktion und dem mit Abstand aktivsten Jugendverband, der Grünen Jugend Bielefeld, zeigen, dass offensichtlich nur die Grüne Bewegung fähig ist, den Ausgleich zwischen den Generationen herzustellen.“

 

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