Neue Energien für Bielefeld!


Inge Schulze ist erneute Spitzenkandidatin

Wahlkreis: 25 (Heepen- Nord)

 

Immer in Bewegung und wenn es drauf ankommt mit voller Kraft dabei. Das ist Inge Schulze, seit mittlerweile 9 Jahren Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Bielefelder Stadtrat und erneute Spitzenkandidatin. Viele Themen hat sie in ihrer kommunalpolitischen Laufbahn schon beackert. Angefangen hat die engagierte Naturschützerin in der kommunalen Umweltpolitik: Heute ist für sie der Schutz der Johannisbachaue ein wichtiges Thema. „Es kann nicht sein, dass ein so wunderschönes Stück Natur den Freizeitseeträumen irgendwelcher Investoren geopfert wird“, sagt die promovierte Naturwissenschaftlerin mit Blick auf den Untersee. Der feiert zwar vor jeder Kommunalwahl im bürgerlichen Lager fröhliche Auferstehung, aber eine Chance für eine naturverträgliche Realisierung gibt es nicht.

Inge Schulzes zweites großes Feld ist die Energiepolitik. Sie ist überzeugt: „Wir können in Bielefeld ohne fossile Energieträger auskommen, und das in einem absehbaren Zeithorizont“. Deshalb hat sie auch mit großem Engagement gegen das 2007 von den Stadtwerken geplante Kohlekraftwerk gekämpft – „es wäre unverantwortlich gewesen, wenn in Bielefeld 2010 ein Kraftwerk ans Netz gegangen wäre, mit dem, trotz Kraftwärmekopplung, mindestens 40 Jahre lang in Bielefeld auf eine klimaschädliche Art und Weise Strom und Wärme erzeugt worden wäre!“ Dass die Zukunft der Bielefelder Energieversorgung ohne Atomenergie auskommen muss, ist für Inge Schulze klar. „Das Kernkraftwerk Grohnde, an dem die Stadtwerke Bielefeld zu 16,7% beteiligt sind, geht 2018 vom Netz“, sagt sie optimistisch. „Auch die Atomlobbyisten von CDU und FDP werden gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung den Atomausstieg nicht rückgängig machen können. Deshalb müssen heute die Weichen für eine Energieversorgung ohne Atomenergie gestellt werden.“

Damit es so kommt, braucht die Stadt Bielefeld Einfluss auf die Stadtwerke. „Wir haben es immer für falsch gehalten, dass die Bürgerlichen die Stadtwerke zu 49,9% an die Stadtwerke Bremen verschachert haben“, kritisiert Inge Schulze CDU, FDP und die Bürgergemeinschaft für Bielefeld. Derzeit bietet sich die Chance zum Rückkauf dieser Anteile – „die sollten wir nutzen, damit wir in den nächsten Jahren den vollständigen Umstieg auf eine zukunftsfähige Energieversorgung schaffen!“

 

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