Lukas fragt um 11:28

Wie stehen Sie zu Kopfsteinpflaster-straßen?...beispielsweise in brakwede

Wir antworten

Lieber Lukas. Kopfsteinpflaster stehen wir generell eher kritisch gegenüber. Es mag zwar nett aussehen, hat aber einige Nachteile. Beispielsweise ist es für behinderte Menschen schwieriger sich auf Kopfsteinpflaster zu bewegen. Auch für Radfahrer ist es eher unangenehm dort zu fahren. Gerade in Brackwede hat mich das schon mehrfach genervt. Auch die Lautstärke von vorbeifahrenden Autos wird auf Kopfsteinpflaster erhöht. Damit lässt sich Kopfsteinpflaster also nicht richtig mit dem grünen Programm vereinen. Dennoch werden wir sicherlich nicht schöne Marktplätze oder ähnliches zu asphaltieren.

Bernd fragt um 10:56

Pit Clausen fordert doch immer, Bielefeld in gute Hände zu geben. Was meint ihr? Wählt er nun Marianne oder Landgraf?

Wir antworten:

Lieber Bernd. Gute Hände müssen GRÜN sein, und Pits Hände sind so schwarz wie Kohlekraftwerksstaub und Landgrafpolitik. Also: Marianne, ist doch klar!

Monika fragt um 10:52

Hallo, ich bin halb auf dem Weg ins Wahllokal und hätte noch eine Frage an euch. Was für 30er Zonen wollen die Grünen in Bielefeld errichten, wenn sie zahlreich gewählt werden? Danke für eure Antwort

Wir antworten:

Hallo Monika, vielen Dank für die Frage! Wir wollen in der Stadt Tempo 30, weil dadurch ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit aller VerkehrsteilnehmerInnen gewährleistet wird, also auch für FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Hierfür ist neben flächendeckendem Tempo 30 auch der Ausbau des Radwegenetzes von Nöten. Wir verfolgen die "Vision Zero", also Null Verkehrstote in Bielefeld, und haben das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 zu halbieren. Eine weitere Idee ist das Konzept des Shared Space, also des gemeinsam genutzten Verkehrsraums.

Tina fragt um 10:40

Guten Morgen ihr Lieben :) Freut mich, dass ihr alle wach und auf den Beinen seid! Nur vor lauter Wahlkampf bloß nicht vergessen, selbst zu wählen, 3 Stimmen für Grün und für Marianne ;) Bis nachhder :

wir antworten:

Danke für deine Frage. Es ist selbstverständlich, dass wir wählen. Vor 20 min ist der Daniel zum Wahlbüro im "Roten Kreuz Haus" gegangen und Hauke wird heute Mittag wählen gehen. Der Dritte von der Frühschicht Matthi, hat bereits per Briefwahl seine Stimme(n) abgegeben.

Klaus Rees fragt um 08:35

könnt ihr mir bitte mal bitte erklären, warum die CDU in Bielefeld ausgerechnet "Rot-Rot" verhindern will? Die kriegen doch wohl zusammen keine 35%-oder?

wir antworten:

Guten Morgen Klaus. Zum Standartrepertoire eines CDU-Wahlkampfes zählt das Rot-Rote Schreckengespenst. Auf der lokalen Ebene sind die Schnittmengen zwischen den beiden (roten) Parteien, nach unserer Einschätzung, sehr gering. Es würde uns sehr verwundern wenn Pit Clausen mit der Linkspartei koaliert. Mit deiner Einschätzung zu einem Ergebnis um 35 Prozent liegt du aller Voraussicht richtig.

Klaus Rees sagt um 8:26

Guten morgen GRüne Jugend, jetzt gilts: Die Wahllokale sind offen bei gutem Wahlwetter! Ich mach mich gleich auf zu meiner 20 km-Runde, die mich heute bei Euch vorbeiführen wird! Bis dann

Wir antworten:

Guten Morgen Klaus! Wir wünschen Dir nen guten Lauf und dass Du heute den Siggi gewinnst!

Marie-Johanna fragt um 7:46

Mich würde interessieren, wie ihr als Grüne zu der Legalisierung von Drogen steht! Vielen Dank im Vorraus! Liebe Grüße Marie-Johanna

Wir antworten:

Liebe Marie-Johanna ;-), vielen Dank für Deine Frage. zwar ist die Drogenpolitik und die Legalisierung von bis jetzt verboten Stoffen wie Marihuana Bundespolitik und wir als Bielefelder Grünen können wenig hier vor Ort tun um etwas an der Gesetzgebung zu ändern, aber gerne stellen wir die Sichtweise der Bundespartei dar. Wir Grüne sind für eine wertungsfreien,nicht ideologisch geprägten Umgang mit Drogen. Dies bedeutet wir können es nicht einsehen, dass man wenn man volljährig ist so viel Alkohol wie möglich konsumieren darf, aber schon für den Besitz von geringen Mengen von Drogen wie beispielsweise Marihuana bestraft werden kann. Dies bedeutet auch die Legalisierung. Natürlich sehen auch wir die Gefahren eines unkontrollierten Konsums, deshalb treten wir gleichzeitig für eine bessere Aufklärung über alle Arten von Drogen ein. Denn nur so kann die Ungleichbehandlung, die heute herrscht überwunden werden. Vielen Dank für Deine Frage und lieben Gruß die GJ Bielefeld P.S: Nicht vergessen, gleich wählen zu gehen!

Franziska fragt um 4:00

Hallo, ich bin zufällig auf Eure Homepage gestoßen, mich aber interessiert eine etwas andere Frage als die bisher gestellten. Ich als christlich orientierte Jugendliche habe folgende Frage an Euch: Im christlichen Glauben hat das Geborene aber auch das Ungeborene menschliche Leben die gleiche Stellung. Wie sieht Ihr das die Grüne Jugend bzw. wie sieht das Eure Partei.

wir antworten

Liebe Franziska, du spielst wahrscheinlich auf die Fragen nach Abtreibung und embryonaler Stammzellforschung an. Das sind zwar keine Kommunalpolitischen Fragen, aber hier kurz Infos zur Grünen Position: Die Grünen sind unter anderem aus der Frauenbewegung heraus entstanden und haben sich von jeher für das Recht auf Abtreibung von Frauen stark gemacht. Auf der Homepage der Bundestagsabgeordneten Kathrin Göring-Eckert kannst du nachlesen, wie Grüne sich hierzu positionieren, auch bei der gesetzlichen Regulierung von Konfliktsituationen von Schwangeren. Zum Thema Bioethik kannst du eine Menge auf der Grünen Fraktionsseite unter tinyurl.com/nugnfx nachlesen.

Grüne Jugend Saar fragt um 03:46

Bei euch auch flaute?

wir antworten

Liebe GJ Saar, ja, so könnte man es bezeichnen, wenn man die Anzahl der Fragen betrachtet, die in den letzten Stunden gestellt wurden. Aber hier geht trotzdem einiges!! Und morgen früh werden viele Unentschlossene noch letzten Rat bei uns suchen!

Marcel fragt um 0:38

Wie sieht ein Grüner im Profil aus? Ich bin 19 Jahre alt und habe starke Sympatie für die Grünen und für Grüne Werte. Darum werde ich morgen auch grün wählen. Ich würde mich gerne auch aktiv engagieren, habe aber das Gefühl, dass ich nicht wirklich bei Euch reinpassen würde. Ich bin Fußball und insbesondere Arminia Fan, kleide mich modisch und gehe gerne ins Stadtpalais. Wäre ich bei Euch trotzdem willkommen? Es grüßt Marcel

Wir antworten:

Hallo Marcel, coole Frage ;-) Wir haben jede Menge Fußballfans bei uns: zum Beispiel ist unsere Bielefelder Bundestagsabgeordnete Britta Haßelmann begeisterte Arminin. Auch haben nicht alle von uns lange Haare und tragen Wollpullover (leider siehst Du jetzt im Stream, dass das ausgerechnet bei mir der Fall ist...). Komm doch einfach vorbei, dann finden wir schon raus, ob wir zueinander passen! Immer Mittwochs ist Kreisvorstand der Grünen um 18 Uhr im Büro in der Kavalleriestraße 26. Da ist jeder willkommen, der mitmachen möchte. Oder du kommst Montags um 19 Uhr zur Grünen Jugend - das sind wir hier. Beste Grüße von Deiner Grünen Jugend!

Uta Jeremis fragt um 0:22

Hallo Grüne Jugend, ich erlebe viele -insbesondere auch jugendliche- Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die keinerlei Anstalten machen, sich zu im Sinne einer liberalisierten Gesellschaft zu integrieren. Demokratische und emanzipatorische Werte im Sinne von Politik für Frauen, sexuelle Minderheiten etc, für die ja auch gerade die frühen Grünen gekämpft haben, scheinen in besagter Comunity keinerlei Wertschätzung zu erfahren. Wie gehen die Grünen mit diesem Umstand auf dem Weg in eine multikulturelle Gesellschaft um? Alles Gute, Uta

Wir antworten:

Hallo Uta! Wir freuen uns, dass unsere Aktion auch noch um diese Uhrzeit Resonanz findet. Nun zu deiner Frage: Es ist relativ schwierig einen Unterschied zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu machen, da dieses Problem in vielen gesellschaftlichen Schichten auftritt. Die Grünen setzen sich in erster Linie für eine Integration über Aufklärung. Dies fängt schon in der Schule an. Wir wollen weg von einer Schule unter Konkurrenzdruck, hin zu einem Schulkonzept, in dem Schülerinnen und Schüler gemeinsam von- und miteinander Lernen. Dies geschieht durch die Einführung von Gesamtschulen. Auf diese Weise werden Vorurteile abgebaut. Des Weiteren soll die Integration beispielsweise durch Sozialarbeiter und weitere soziale Einrichtungen gefördert werden. So wird also im direkten Umfeld und mit jeder einzelnen Person zusammen gearbeitet. Daher darf in diesen Bereichen nicht weiter gespart werden. Nur so können wir alle voneinander lernen und gemeinsam Vorurteile abbauen.

Friedel fragt um 23:10

Wie ist euer Konzept für ein zukunftorientiertes Bildungssymstem. Vieleicht ein Wort zur Schulpolitik freundliche Grüße vom Friedel

und wir antworten

Hallo Friedel! Die Bildungspolitik der Grünen fußt in erster Linie auf ein gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern aller gesellschaftlichen Schichten. Dies beinhaltet vor allen Dingen die bundesweites Einführung von Gesamtschulen. Auf diese Weise können sowohl leistungsstarke als auch leistungsschwache Schülerinnen und Schüler voneinander Lernen. Wir müssen weg vom lehrerzentrierten Unterricht, hin zum gemeinsamen Lernen in SchülerInnengruppen unter Anleitung der Lehrkräfte. Auf diese Weise werden auch die sozialen Kompetenzen unter den Schülerinnen und Schülern gefördert. Sie lernen voneinander und miteinander. So wird auch der Leistungsdruck von ihnen genommen, da der innerschulische Konkurrenzkampf um die Noten wegfällt. Natürlich müssen auch die Kopfnoten abgeschafft werden. Die Lehrkräfte müssen hinterfragen, warum Schülerinnen und Schüler sich auf ihre jeweilige Art und Weise verhalten und ihnen helfen, nicht dafür bestrafen. So wird ihnen am besten geholfen, auch bei Problemen im persönlichen Umfeld. Grüne Kommunalpolitiker kämpfen vor allen Dingen für eine Verbesserung der Qualität der Schulen, welches die Begrünung von Schulhöfen und die Verbesserung der Betreuung der Schülerinnen und Schüler nachmittags nach dem Unterricht inklusive eines warmen Mittagessens beinhaltet. Die Schülerinnen und Schüler müssen stolz darauf sein, in ihre jeweilige Schule gehen zu dürfen.

ico Schäfer fragt um 22:35

Hallo ihr "Grünen". Ich bin mittlerweile 25 Jahre jung, und habe mich nun zum ersten Male dazu entschlossen, wählen zu gehen. Nun bin ich schon seit einigen Tagen auf den Webseiten der hiesigen Parteien und nNicht-Parteien unterwegs. Ich muss zugeben, der Live-Stream ist schon witzig. Und nun nutze ich gleich die Möglichkeit: Warum sollte ich die Grünen wählen? Mir als Student kommt natürlich nahe, dass die Bundespolitik der Grünen darauf aus ist, endlich uns die Studiengebühren zu erlassen, bzw die Finanzierung der Bildung zu erleichtern. Aber warum Komunal die Grünen wählen? Was wird hier für mich getan, was Andere nicht tun ?

Wir antworten:

Hey Rico, schön, dass Du Dich entschlossen hast, wählen zu gehen, und dass Du Dich für unsere Politik interessierst. Wir haben auch auf der kommunalen Ebene einiges für Studierende vor: es braucht studierendengerechte Verkehrsangebote, ausreichenden und kostengünstigen Wohnraum und eine familiengerechte Hochschule. Die Stadt kann z.B. durch hochwertige, ausreichend vorhandene und besonders flexible Angebote für Kinderbetreuung die Möglichkeiten für angehende Akademikerinnen und Akademiker, eine Familie zu gründen, verbessern. Wir entscheiden zwar nicht über Studiengebühren, aber natürlich kann sich die Stadt bei den Hochschulen dafür einsetzen, Studiengebühren abzuschaffen. Wir haben eine gute Zusammenarbeit mit den Hochschulen und wollen diese nutzen, um uns für die Rücknahme von Studiengebühren einzusetzen. Ebenso ist es uns wichtig, Anreize für junge Menschen zu schaffen, dauerhaft in Bielefeld zu leben. Wir können uns gut vorstellen, Angebote zu schaffen, mit denen wir die Zweitwohnsitzsteuer überflüssig machen.

Klaus-Peter fragt um 22:12

Guten Abend, wie setzen sich die Grünen im Rat und ansonsten politisch für die rechte und Interessen schwuler/lesbischer Schüler und Schülerinnen ein? Gruß KP

Wir antworten

Lieber Klaus-Peter, Schwulen- Lesben- und Transgenderpolitik ist ein urgrünes Thema. Bahnbrechende Entscheidungen in dieser Thematik können natürlich nicht auf kommunaler Ebene getroffen werden. So gehört vor allem die formale Gleichstellung aller Geschlechterpartnerschaften in die Zuständigkeit des Bundes. In der Jugendpolitik vor Ort setzen wir uns dafür ein, dass auch die Probleme und Bedürfnisse von Schwulen, Lesben und Transgendern gewahrt und beachtet werden. Grüne PolitikerInnen sind immer offen für Anregungen über bestimmte Problematiken und versuchen ständig Impulse für eine verbesserte gesetzliche und auch gesellschaftliche Stellung von Schwulen, Lesben und Transgendern zu geben. Wir würden uns freuen, wenn du mit Ideen über Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation von schwulen und lesbischen SchülerInnen an uns herantreten würdest. Mit uns würdest du viel Unterstützung in diesem thematischen Bereich bekommen!

Margarete fragt um 22:02

Hallo ihr Grünen, warum wollt ihr keine Gentechnik auf den Feldern in Bielefeld?

Wir antworten

Liebe Margarete, wir Grünen setzen uns generell gegen gentechnisch veränderte Organismen ein. Die Gefahr von Gentechnik auf den Feldern ist, dass das veränderte Erbgut der Pflanzen nicht an Ort und Stelle bleibt, sondern durch Wind und Tier die Pollen auf andere Pflanzen übertragen werden. Gentechnik würde sich also haltlos ausbreiten. Der Nachteil von verändertem Saatgut ist auch, dass es nicht mehr erneut ausgesät werden kann, ohne dass die Bauern in die Abhängigkeit von großen Konzernen geraten. Es ist demzufolge nicht finanziell lukrativ, wie immer beschworen wird. Zudem sind die Auswirkungen von veränderten Organismen noch nicht erforscht und die Gefahren für den Menschen lange noch nicht absehbar. Auch nützliche Tierarten wie Schmetterlinge sterben durch die zusätzlichen Stoffe in den Pflanzen und bringen dadurch den natürlichen Kreislauf durcheinander. Wir stellen uns also die Frage, wozu dann? Wir sind für ein gentechnikfreies Bielefeld und hoffen auf Ihre Unterstützung! Die Zukunft ist Grün!

Heiko Hölling fragt um 21:15

Wie habt ihr im Rat zur Frage "Lange Lage/Wellensiek" (Hochschukcampus)abgestimmt? unterstützt ihr die Klage gegen das Vorhaben? DANKE für Antwort vor meiner Stimmabgabe.

Wir antworten:

Lieber Heiko, das kriegen wir hin ;-). Wir haben im Rat dem Hochschulcampus Lange Lage zugestimmt, nachdem Fraktion und Mitgliedschaft dieses Thema außerordentlich lang und kontrovers diskutiert haben. Wir sagen aber auch immer: Diese Entwicklung ist ein Gewinn für den Bildungsstandort Bielefeld, aber sie geht nicht gegen die Anwohnerinnen und Anwohner. Deshalb brauchen wir insbesondere hinsichtlich der verkehrlichen Anbindung eine Lösung, die auf die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner bestmöglich Rücksicht nimmt.

Karl-Heinz fragt um 20:40

Steigt ARMINIA wieder auf??

wir antworten

Wir hoffen auf eine spannende Saison mit vielen torreichen Spielen. Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten . Falls die Arminia am letzen Spieltag aufm Aufstiegsplatz steht, steigt die Arminia verdient auf.

Helga fragt um 20:15:

Ich habe Fragen zur morgigen Wahl. Wird der OB eigentlich mit einfacher Mehrheit gewählt? Kann es eventuell eine Stichwahl geben? Und weshalb soll ich Marianne Weiß wählen, die Chancen sind doch gering, dass sie gewinnt. Um Herrn Landgraf zu verhindern, ist es doch sinnvoller Pit Claussen zu wählen, oder? LG Helga

Fragen-Archiv

Jens Hartmann fragt um 19:55:

Welche Koalition wollen die Grünen eingehen? Wie halten Sie es mit der "Linken"?

wir antworten

Hallo Jens, natürlich sind sich die GRÜNEN darüber im Klaren, dass sie ihre Ideen nur mit der Unterstützung verlässlicher Partner umsetzen können. Viele Jahre war die SPD Partnerin der Grünen. Neben unbestreitbaren Erfolgen der Kooperation hat sich die SPD aber häufig als unzuverlässige Partnerin erwiesen. Beim Umweltschutz war sie zu zaghaft, stattdessen förderte sie weiter die Zersiedlung durch sinnlose Bauprojekte. Die SPD hat die Herausforderungen der Zukunft immer noch nicht erkannt. Trotzdem sehen wir zur Zeit wenig Möglichkeiten für andere Koalitionen. Zwar wäre schwarz-grün rechnerisch möglich, die inhaltlichen Überschneidungen sind aber nur punktuell vorhanden. Insbesondere beim Thema Schulpolitik hält die CDU an einem Modell von vorgestern fest, das Chancenungleichheiten zementiert. Du fragst speziell nach der LINKEN: Im Gegensatz zu vielen anderen wollen wir diese Partei nicht in die sozialistische Schmuddelecke stellen. Allerdings hat sich die Bielefelder LINKE bisher als chaotischer Haufen erwiesen - die populistischen Argumente in Fragen Stadtbbliothek sind dafür ein gutes Beispiel. Die GRÜNEN haben ihre klaren Projekte und versuchen diese unabhänig vom politischen Kurs mit UnterstützerInnen durchzusetzen - auch außerhalb des Rathauses.

Oliver j. fragt um 18:29

die politik der oberbürgermeisterin/ des oberbürgermeisters muss im rathaus durch die städtischen beamten umgesetzt werden (und der aparat ist mächtig). hat eine grüne ob'in dort den erforderlichen rückhalt?

Wir antworten:

Hallo Oliver, danke für Deine Frage. Du hast völlig Recht: Der Rückhalt der Oberbürgermeisterin in der Verwaltung ist extrem wichtig; in dieser Legislaturperiode haben wir oft gesehen, dass die Verwaltung politische Entscheidungen sowohl voranbringen als auch - z.B. beim Sennesee - verzögern kann. Marianne hat in einem Interview gesagt, dass sie glaubt, einen anderen Führungsstil verankern zu können. Sie sagt: "Ich setze stärker auf Mitwirkung und Beteiligung, aber ich wäre nicht, wie Angela Merkel, nur zaudernde Moderatorin." Dieser Führungsstil würde ihr - so hoffen wir - ihren Rückhalt in der Verwaltung sichern. Zumindest eher als ein monarchischer Stil, wie ihn Pit Clausen immer im Rat durchblicken lässt. Vor einiger Zeit sagte er mal auf einer Podiumsdiskussion, er wolle sich nicht "von einem Verwaltungsfuzzi" in seinem Tatendrang bremsen lassen (das war eine Podiumsdiskussion im Carl-Severing-Berufskolleg im Mai). Sowohl Marianne als auch Pit Clausen haben keine Erfahrung in der Verwaltung, aber der Stil, mit dem sie sich bislang präsentierten, zeigt auch ihren Führungsstil im Oberbürgermeisterinnenamt.

"Brackwede" sagt um 18:25

Hallo Grüne Jugend, ich finde eure Aktion super, so macht Politik echt Spaß. Noch 23 Stunden, 40 Minuten

Wir antworten:

Danke! Wir machen weiter!

Hazi sagt um 17:08

GebtDasHanfFrei =) tinyurl.com/njmtkq

Wir antworten:

:-D Das finden wir auch. Mehr zu unseren drogenpolitischen Forderungen findest Du unter tinyurl.com/lwng2d

 

 

Simon Reetz sagt um 17:06

Haltet Durch, nur noch 25 stunden ;)

Wir antworten:

Danke Simon! Klar halten wir durch, wir wollen doch Bielefeld begrünen ;-)

Vanimelda fragt um 16:38

Hallo! Was sagen die Grünen in Bielefeld konkret zur Uni-Erweitung im Bereich der "Langen Lage"?

Wir antworten

Nach langer Diskussion haben sich die Grünen dazu entschieden die Erweiterung an der "Langen Lage" zu unterstützen. Jedoch wird darauf geachtet, dass eine anwohner- und umweltverträgliche Verkersanbindung zu schaffen. Auch eine optimale fußläufige Anbindung ist in unserem Interesse. Die umliegende Kulturlandschaft soll auf Dauer von Bebauung frei gehalten werden. Für die alten Fachhochschuleflächen soll bereits im Vorfeld ein sinnvolles Nutzungskonzept entwickelt werden.

Gerhard Schwarze fragt um 16:21

Was wollen die grünen für mehr Tierschutz in Bielefeld tun?

Wir antworten:

Lieber Gerhard, danke für diese interessante Frage. In Bielefeld ist einiges zu tun, auch wenn zugegebenermaßen nicht ganz viel steht. Aber zum Beispiel soll es nicht länger sein, dass hier in Bielefeld Zoos Station machen, in denen Wildtiere gehalten werden und auftreten müssen. Man kann da ordnungsrechtlich einiges regeln, und diese Spielräume sollten wir auch ausnutzen. Die Grünen in Gütersloh haben dazu übrigens schon eine Initiative gestartet. Wir finden die Idee gut und wollen sie gern übernehmen.

Maria fragt um 15:00

wie wollt ihr arbeitsplätze schaffen? oder wollt ihr nur feldhamster retten?

Wir antworten:

Liebe Maria, danke für Deine Frage. Ja, wir wollen Feldhamster schützen. Aber wir wollen auch Arbeit schaffen. Wir schlagen dafür ein Programm vor, dass wir unseren Green New Deal für Bielefeld nennen. Wir wollen in den nächsten Jahren 5000 neue Jobs in Zukunftsbranchen schaffen. Wir wollen das örtliche Handwerk durch eine bessere Vernetzung der Programme zur Altbausanierung stärken, womit wir nicht nur Arbeit schaffen, sondern auch das Klima schützen. Wir wollen den Containerbahnhof reaktivieren, um zukunftsfähige Transportmöglichkeiten auf der Schiene auch für Bielefeld zu ermöglichen. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Oberbürgermeisterkandidatin Marianne Weiß liegt im Bereich der Elektromobilität: Wir wollen durch eine gezielte Ansiedlungspolitik Unternehmen dieser Zukunftsbranche nach Bielefeld holen. Mehr zu unserem Green New Deal für Bielefeld findest Du unter www.gruene-bielefeld.de/index.php

Jannis fragt um 15:34

Noch eine Frage: Ihr redet von einem Recyclingfonds zum Wiedergebrauch von Gewerbeflächen - wie sollte so ein Fonds funktionieren? Danke für Euer Engagement!

Wir antworten:

Danke für deine Frage. Beim Recycling handelt es sich um:Neue Siedlungsflächen durch Aktivierung brachliegender Areale. Beispielsweise können Mindergenutzte Flächen können durch Umzug oder Umstrukturierung verfügbar gemacht werden. Wir befürworten keine Umgestaltung von grünen Flächen wie es SPD und CDU für Bielefelder Grünflächen realisieren möchten

Lisa fragt um 11:37

Hallo! Warum wollen die grünen, dass die Stadtbibliothek ins Amerikahaus umzieht?

wir antworten:

Wir befürworten einen Umzug in das Amerikahaus. Eine Umbau des alten Gebäudes würde Millionen kosten. Durch günstige Miekonditionen im Amerikahaus durch die BGW, werden Millionen gespart. Dadurch können diese Summen für verbessertes Bildungs- und Multimediaangebot der Bibliothek zu Gute kommen.

Marlies aus Schildesche fragt um 12:02

Hallo Ihr GRÜNEN, warum seid Ihr eigentlich gegen den Untersee? 

Wir antworten:

Liebe Marlies, besten Dank für Deine Frage. Wir sind gegen den Untersee, weil diesem See die Johannisbachaue geopfert werden müsste. Das geht mit uns nicht, denn dort leben viele naturschutzwürdige Tier- und Pflanzenarten, wie eine Studie des Umweltamtes ergeben hat. Außerdem: Ein Untersee, wie er Bernd Landgraf von der CDU vorschwebt, ist ein See für Leute, die es sich leisten können. Der See würde durch einen privaten Investor realisiert werden müssen, und der würde natürlich sein Geld wieder einnehmen wollen. Das führt dazu, dass es um den See herum nur kostenpflichtige Strandbäder, bzw. Wohnbebauung geben müsste. Für ein solches Freizeit- und Remmidemmi- Zentrum hat die Johannisbachaue nicht verdient!

Katharina fragte um 11:50

hallo grüne! bei uns in der gegend herrscht viel jugendkriminalität und streit zwischen ausländischen und deutschen jugendlichen. was gedenkt ihr in dieser richtung zu tun?

wir antworten:

Liebe Katharina, Es ist uns vor allem wichtig Gewalt zwischen Jugendlichen präventiv zu verhindern, indem wir auf eine starke Bildungspolitik in Form einer gemeinsamen Schule für alle setzen. Diese fördert die Toleranz und Chancengleichheit unter den Jugendlichen und schafft Zukunftsperspektiven. Genauso müssen alle Kulturen, Religionen und Weltanschauungen respektiert und toleriert werden. Deshalb muss es auch in Bielefeld möglich sein, Moscheen mit Minaretten zu bauen. Unsere Vorstellung von der Zukunft ist ein harmonisches Miteinander, dass wir durch ein kompetentes Schul- und Integrationskonzept erreichen wollen.

Gerhard fragte um 10:03

Warum schafft man denn Glühlampen ab, wenn in Energiesparlampen Quecksilber drin ist, was eh kaum einer richtig verwertet und dann auf dem Hausmüll landet.

und wir antworten:

Zu allererst sollte einmal eine bessere Aufklärung bezüglich der Entsorgung von Energiesparlampen stattfinden. Es sollten zum Beispiel an allen Orten, an denen diese Lampen gekauft werden könnten, auch entsprechende Rücknahmebehälter oder -automaten aufgestellt werden, wie es schon bei Pfandflaschen und Batterien der Fall ist.

Hannes Schulze fragt um 9:33

ich will nicht das Lager der CDU stärken! Warum soll ich Marianne Weiß wählen? Da helfe ich doch nur Bernd Landgraf!

und wir antworten:

Lieber Hannes, Fragen wie diese bekommen wir häufig gestellt. Marianne Weiß hat an alle BielefelderInnen ein Angebot abgegeben. Wenn sie 5 Gründe finden, warum es schlechter wäre Bernd Landgraf als Pit Clausen zu wählen, würde sie sich selbst auch nicht wählen und stattdessen Pit unterstützen. Was sie damit sagen will ist, dass leider zwischen Pit und Landgraf kein gravierender Unterschied besteht, so unterstützt die SPD sowohl den Stadthallenausbau, den Untersee und den damaligen Bau des Kohlekraftwerkes in Bielefeld. Marianne Weiß zu wählen bedeutet hingegen seine Stimme in ein zukunftsfähiges, ökologisches und soziales Bielefeld zu investieren. Mit einem Sozialticket, mehr ÖPNV und Investitionen in energetischer Sanierung wird Bielefeld fit für die Zukunft anstatt weiter im grauen politischen Alltag herum zu dämmern. Trauen Sie sich und wählen Sie Marianne! Die Zukunft ist Grün!

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