35 Jahre, 35 Bäume – Jubiläum der Fraktion

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GRÜNE Jubiläum1Baumpflanzaktion der GRÜNEN Ratsfraktion Bielefeld zum 35jährigen Jubiläum

Seit nunmehr 35 Jahren sind die Bielefelder GRÜNEN im Rat der Stadt Bielefeld vertreten, in den sie Ende September 1979 unter dem Namen „Bunte Liste Bielefeld“ einzogen. Dieses Jubiläum war der Anlass, im Sinne von „Back to the Roots“, für jedes Jubiläumsjahr einen Baum zu pflanzen.

Das Wetter meinte es gut: Es war kalt, aber trocken, als sich 30 Paar helfende Hände aus den grünen Reihen am 08. Dezember aufmachten, 35 junge Stieleichen in die Erde zu bringen. Die Pflanzaktion fand am Rande eines Gewerbegebietes an der Potsdamer Straße in Heepen statt. Hier befindet sich ein kleines Wäldchen, das an einer Seite von, teilweise recht großen, Pappeln bestanden war. Diese waren bereits in die Jahre gekommen und hatten unter einer Triebspitzenerkrankung zu leiden. Da die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte, mussten die Pappeln entnommen werden. Ein guter Anlass, den Bestand umzuwandeln und den vor Ort befindlichen Buchen, junge Stieleichen zur Seite zu stellen, die für den feuchten Standort optimal geeignet sind.

Beratend bei der Standortfrage standen Herbert Linnemann und Thomas Busche von der Abteilung Bielefelder Forsten des Umweltbetriebes zur Seite. Sie markierten das Pflanzareal und statteten die Pflanzwilligen mit genügend Werkzeug aus. Mit viel Freude und Engagement gingen diese ans Werk und nach einer Stunde stand dem Gang zum eigens aufgebauten warmen Buffet nichts mehr im Wege.

Jens Julkowski-Keppler, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Ratsfraktion: „Dieses Mal fand die Jubiläumsfeier nicht im Saale statt. Wir haben uns für die Baumpflanzaktion entschieden, um damit deutlich zu machen, wie wichtig uns das Grün in unserer Stadt ist. In der Auswahl des Standorts haben wir uns für Heepen entschieden, weil in diesem Stadtbezirk in den letzten Jahren erhebliche Eingriffe in die Landschaft wie beispielsweise bei der Ausweisung des „Erdbeerfeldes“ als Gewerbegebiet stattgefunden haben. Umso wichtiger ist es, achtsam mit den verbliebenen Naturarealen umzugehen und auf Nachhaltigkeit zu setzen.“