Bielefelder GRÜNE fordern BBF-Aufsichtsrat auf:Kein Abrissbeschluss für das Freibad Gadderbaum

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Noch sind nicht alle Rettungsoptionen ausgeschöpft!

Der Vorstand der Bielefelder GRÜNEN setzt sich dafür ein, dass der Bäder-Aufsichtsrat bei der anste-henden Sitzung am 20. Februar den von BBF-Geschäftsführung geforderten schnellen Abriss nicht beschließt. Es dürfen zum jetzigen Zeitpunkt keine endgültigen Fakten geschaffen werden.

Es braucht Zeit, um die auf dem Tisch liegenden Alternativen zur Vollsanierung zu prüfen. Ebenso müssen alle ins Gespräch gebrachten Alternativen und Ergänzungen zu einer städtischen Finanzierung überprüft werden, was bis heute nicht geschehen ist. Im Gegenteil, es wird suggeriert, es ginge um 3,8 Mio, die im Haushalt 2013 eingestellt werden müssten.

Alle Daten Fakten und Vorlagen müssen auf den Tisch und einer breiten öffentliche Diskussion zu-gänglich gemacht werden. Am Ende dieser Diskussion muss die Politik im Stadtrat als demokratisch legitimiertem und öffentlichem Gremium die endgültige Entscheidung treffen.

Noch einmal alle Anstrengungen für den Weiterbestand des Bades zu unternehmen, ist trotz der ein-deutig dramatischen Haushaltslage, angesichts des auf breiter Basis getragenen Ratsbeschlusses aus dem Jahr 2010, der den Erhalt des Bads mit dem Ziel der Sanierung bekräftigte und des breit getragenen Engagements im Stadtteil, das Gebot der Stunde.

Bernd Ackehurst, Kreisvorstandssprecher: „Es gibt viele gute Gründe dafür, dieses Bad zu erhalten. Sein inklusiver Ansatz, der nicht ohne weiteres auf die umliegenden Bäder übertragen werden kann, ist ein sehr gewichtiger! Vielen Gästen fehlt darüber hinaus die Mobilität, um auf die anliegenden Bäder auszuweichen. Die zahlreichen Unterschriften und Unterstützungsaktionen zum Erhalt des „Gadderbaumer” ein weiterer. Man kann nicht von Dialog und Bürgerbeteiligung sprechen, und dann einfach schnell Abrissfakten schaffen.”

Die Bielefelder GRÜNEN, die das Gadderbaumer Freibad seit Jahren aktiv unterstützen, machen die städtische Haushaltslage und den Erhalt des Bades zum Thema ihrer nächsten öffentlichen Mitgliederversammlung am 26.2.2013.

Bernd Ackehurst Marianne Weiß

Kreisvorstandssprecher Kreisgeschäftsführerin