GRÜNE für den Erhalt der Bielefelder Mufflons: Es wird Zeit, miteinander zu reden!

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Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster abgelehnt. Der nun drohende Totalabschuss der Bielefelder Mufflonherde an der Hünenburg ist aus Sicht der Bielefelder GRÜNEN ein NoGo. Die Tiere sind seit über 60 Jahren ein fester Bestandteil des Bielefelder Waldes und werden von den Bielefelder*innen geschätzt.

Es ist ganz offensichtlich, dass die Stadt Bielefeld, große Teile der Politik und der Bielefelder*innen ihre Wildschafherde im Wald erhalten wollen. Eine Umsiedlung der scheuen Tiere und Verbringung an andere Stelle ist rein fachlich nicht möglich.

Daniela Kluge, Sprecherin Kreisverband GRÜNE Bielefeld: „Wir appellieren an die betroffenen Waldbesitzer*innen, nicht weiter auf den Abschuss der Tiere zu bestehen. Es wird Zeit abseits von Klagewegen eine Lösung zu finden: Vorhandene Zukunftsbäume, die sich entwickeln sollen, müssen mit geeigneten Maßnahmen geschützt werden. Ebenso junge Bäume, die im Rahmen der Wiederaufforstung gepflanzt werden. Dieses muss nicht im gesamten Wald der Klasings geschehen, da die Mufflons nicht den kompletten Klasing´schen Forst nutzen. Die Maßnahmen sind aus unserer Sicht also überschaubar.“

Christina Osei, Vorsitzende GRÜNE Ratsfraktion Bielefeld: „Wir setzen uns für die Einrichtung eines Runden Tisches MUFFLON ein – bestehend aus betroffenen Waldbesitzer*innen, Stadt, Politik, aber auch Tierschutz. Ferner brauchen wir eine Erhebung, der durch die Mufflons verursachten Schäden von neutraler Stelle und sollten in der Konsequenz dann auch über eine Entschädigung der Waldbesitzer*innen nachdenken. Hierzu bietet sich die Einrichtung eines Spendenfonds an, an dem sich alle interessierten Mufflonfreund*innen beteiligen können.“