GRÜNE zum Muffelwildbestand an der Hünenburg: Eine Chance für die Herde!

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Obwohl seit 2007 ein Antrag im Landtag zur Änderung des Bewirtschaftungsbezirks des Forstes der Klasing´schen Familienstiftung und somit zum Totalabschuss der dort ansässigen Mufflonherde vorliegt und dessen Beantwortung noch aussteht , bitten die Bielefelder GRÜNEN die Verwaltung in der nächsten Sitzung des Umwelt- und Klimaausschusses die Anfrage zu beantworten, ob Möglichkeiten bestehen, den von der Stiftung beklagten Wildschaden zu reduzieren ohne die Herde abzuschießen.

Hierzu bitten sie um die Beantwortung der Frage, ob eine ganzjährige Zufütterung der Tiere mit Raufutter ein probates Mittel wäre, um die Schäl- und Fraßschäden, die die Mufflons an den Bäumen verursachen, zu reduzieren. Die Zufütterung könnte in einer, auf mehrere Jahre angelegten, Phase erprobt und deren Ergebnisse durch ein fachliches Monitoring begleitet werden, das den eventuellen Erfolg dieser Maßnahme dokumentieren könnte.

Rainer Hahn, Mitglied im Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz: „Ein kompletter Abschuss der Herde kann nicht das Mittel der Wahl sein. Es gibt mögliche Alternativen und die wollen wir ausgelotet wissen! Auch wenn die Mufflons keine heimischen Tiere im Teutoburger Wald sind, so haben sie doch mittlerweile einen festen Platz in der Bielefelder Landschaft rund um den Fernsehturm gefunden. An ihnen erfreuen sich viele kleine und große Spaziergänger und Naturliebhaber. Ohne die Mufflons wäre Bielefeld um ein erhebliches Stück ärmer!“