GRÜNE zur Verzögerung bei Kesselbrink-Bauarbeiten: „Überraschender Winter? Ja sind wir bei der Bahn?“

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Verzögerung überraschend?

Irritiert zeigten sich Jens Julkowski-Keppler und Marianne Weiß, die beiden GRÜNEN im Stadtentwicklungsausschuss über die heutigen Meldungen in der Lokalpresse zu winterbedingten Verzögerungen der Kesselbrinkbauarbeiten und zum Gesamtstand der Umgestaltung des Platzes.

 

Noch am 20.11. hatte die gesamte Bauverwaltungsspitze beim Ortstermin des Stadt-entwicklungsausschusses versichert, dass die Arbeiten abgesehen von der Installation der Skatergeräte sicher bis Jahresende fertig abgeschlossen seien. Man könne Silvester auf dem Kesselbrink feiern, wenn nicht in den nächsten Tagen ein Kälteeinbruch käme. Die Kälte kam deutlich später, die Verzögerung ist offenbar deutlich größer und sicher nicht nur durch jahreszeitliche Einflüsse erklärbar.

Die GRÜNEN bemängeln nicht nur diese Tatsache, sondern auch, dass Baudezer-nent Moss, die gestrige Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses nicht genutzt hat, die Politik über die Hintergründe und den aktuellen Stand zu informieren. Weder über die neue Bauzeitplanung, noch über das Café oder über die Einigung mit den Markthändlern sei ein Wort gefallen.

Jens Julkowski Keppler: „Nichts Neues, aber immer wieder ärgerlich diese Informa-tions- und Kommunikationspraxis. Wenn wir wichtige Themen nur aus der Zeitung erfahren, macht uns das die Arbeit als KommunalpolitikerInnen nicht leichter.”

Marianne Weiß: „Ohne Zweifel wurde am Kesselbrink mit Hochdruck und gut gear-beitet. Und der neue Kesselbrink wird Bielefeld auch noch im Frühjahr 2013 eindeutig bereichern. Die Verzögerungen und die verbesserungsbedürftige Informationspolitik erinnern dennoch ein bisschen an Erfahrungen, die wir von der Deutschen Bahn kennen. Alle reden vom Wetter…”