Mitgliederversammlung zur Zukunft von Arminia


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Mehr als 50 Mitglieder waren zur gestrigen Mitgliederversammlung des Kreisverbands gekommen um das derzeitige TOP-Thema „Städtisches Geld für Arminia?“ zu diskutieren.

In der unter der Leitung von Britta Haßelmann sehr sachlich und konzentriert geführten Diskussion wurden die Pro- und Contra-Argumente vorgetragen und begründet. Inge Schulze stellte die Kritik der Ratsfraktion an dem Verwaltungsvorschlag dar, der vorsieht Arminia zunächst ein Darlehen in Höhe von 4,85 Mio. Euro zu geben, welches dann in eine Beteiligung an der zu gründenden Stadion GmbH umgewandelt werden soll.

Aufgrund der unüberschaubaren Risiken eines solchen Engagements und der prekären Finanzlage der Stadt lehnt die Fraktion diesen Vorschlag einmütig ab. Wilfried Lütkemeier begründete aus Sicht des Vereins die Notwendigkeit der städtischen Hilfe und die Bedeutung von Arminia für die Stadt dar. In vielerlei Hinsicht rechtfertigten die neuen Leute, die für den Vorstand kandidierten, das Vertrauen, den Verein aus der tiefen Krise herauszuführen.

An der anschließenden Diskussion beteiligten sich mehr als die Hälfte der Mitglieder. Dabei ergab sich eine sehr eindeutige Stimmung gegen eine städtische Unterstützung. Diese konnte auch durch die Intervention von Michael Vesper, der eigens zur MV angereist war, nicht erschüttert werden.

Britta Haßelmann brachte noch einmal klar zum Ausdruck: Dies ist keine Entscheidung FÜR oder GEGEN Arminia selbst. Natürlich wäre es wünschenswert, den Verein vor einer Insolvenz zu retten. Sie selbst, als jahrelange Besucherin der Alm, habe auch Bauchschmerzen bei der anstehenden Entscheidung. Aber aus Gründen des städtischen Finanzdefizits und der unklaren Prognosen, könne man/frau einer Unterstützung der Arminia mit städtischen Geldern nicht zustimmen.

Nach mehr als zweistündiger Diskussion ergab als abschließendes Meinungsbild ein sehr klares Bild: Bei nur einer Gegenstimme und vier Enthaltungen unterstützten alle anderen Mitglieder die Fraktion bei ihrer ablehnenden Haltung.