22.12.: Stoppt den Menschenhandel – Keine EU-Gelder für Sklaverei (Demonstration)

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Aktuell sind hunderttausenden Afrikaner*innen auf der Flucht. Viele von ihnen werden auf ihrem Weg nach Europa von der libyschen Küstenwache aufgegriffen und landen in Internierungslagern. Die EU unterstützt die libysche Küstenwache, um die Einreise der Flüchtenden nach Europa zu verhindern. Die Zustände in den Lagern sind menschenunwürdig und geprägt von mangelnder Versorgung, Gewalt und sexuellem Missbrauch. Außerdem werden Geflüchtete an Menschenhändler ausgeliefert, die sie misshandeln, vergewaltigen und versklaven.

Sklaverei ist auch heute noch ein internationales Problem, über das kaum gesprochen wird. Wir brechen das Schweigen!

Gemeinsam mit einem breiten Kooperationsbündnis rufen wir auf zur Demonstration am 22.12., 16 Uhr ab dem Rathausvorplatz.

 

Was wir fordern:

  •  die Befreiung der versklavten Afrikaner*innen und den sofortigen Stopp des Menschenhandels
  • die Schaffung von menschenwürdigen Bedingungen und Schutz sowie einen ausreichenden Zugang zu Wasser, Nahrung und sanitärer Versorgung in Flüchtlingslagern
  • das Beenden der menschenunwürdigen Grenzpolitik Europas
  • die Bekämpfung von Fluchtursachen, nicht von Geflüchteten, durch den Westen und die Europäische Union

 

Was kannst du tun?

  • Nimm an der Online-Petition „Stoppt den Sklavenhandel in Libyen“ teil
  • Informiere dich über die Zusammenhänge von EU-Politik, Fluchtursachen und Menschenhandel, z.B. bei Sea Watch, Ärzte ohne Grenzen e.V., Pro Asyl
  • Wende dich mit konkreten Forderungen an Bundestagsabgeordnete und EU-Politiker*innen
  • Nutze die Sozialen Medien, um weiterhin auf die Zustände in Libyen aufmerksam zu machen
  • Sprich mit Freund*innen und Bekannten über das Thema
  • Hinterfrage deine Art zu konsumieren – Stelle dir Fragen wie: „Wer hat dieses Produkt/Kleidungsstück usw. zu welchen Bedingungen hergestellt?“ oder „Was brauche ich eigentlich wirklich?“
  • Zeige Zivilcourage und nimm an Aktionen gegen moderne Sklaverei teil