Allgemein


29.1.20: Visionen 2025 – Grüne Zukunftswerkstatt Dornberg

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Die GRÜNEN in Dornberg laden zu einer offenen Diskussionsveranstaltung ein am 29.1.2020, 19:00 Uhr ins Bürgerzentrum Amt Dornberg, Wertherstr. 436.

Wie soll Dornberg 2025 aussehen?

Umweltschutz, regionale Landwirtschaft, Bauen, Wohnen, Mobilitätswende – zu diesen und weiteren Themen wird an moderierten Thementischen diskutiert.

Visionen, Ideen, Anregungen und Wünsche für die Zukunft Dornbergs stehen an diesem Abend im Vordergrund.


Online – Kommentierung Programmpositionen

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Unsere Ideen. Deine Meinung.

Das ist Programm bei unserer Programmentwicklung. In fünf AGs haben wir in den letzten Monaten in einem partizipativen Prozess erste Programmpositionen für unser Kommunalwahlprogramm 2020 erarbeitet – nun interessiert uns deine Meinung.

In den Kapiteln findest du unseren ersten Entwurf für das Kommunalwahlprogramm, welches in den verschiedenen AGs erarbeitet wurde. Es sind erste Ideen, wie wir Bielefeld in den nächsten Jahren gestalten wollen. Wir sind interessiert daran, zu erfahren, ob du weitere Anregungen hast und wie du unsere Ideen findest. Die Kapitel orientieren sich an den Programm-AGs und da sich Themengebiete hier und da überschneiden, finden einige Inhalte auch in mehr als einem Kapitel Niederschlag.

Partizipation, Gleichstellung, Integration, Inklusion, Soziale Gerechtigkeit und Digitalisierung sind ebenso wie Finanzen Querschnittsthemen, die in allen Bereichen des Programms Eingang finden werden.

Jetzt bist du gefragt!

Bis zum 16.2.2020 kannst du hier https://programmpositionen.antragsgruen.de/ deine Ideen und Kommentare zu den Positionen abgeben.

Was passiert mit deinen Kommentaren?

Vom 17.2. bis zum 20.3. werden in den Programm-AGs die Kommentare diskutiert und eventuell in den Entwurf eingearbeitet. Solltest du Lust haben, dich auch in den AGs einzubringen, informiere dich hier über Termine (https://www.gruene-bielefeld.de/gruenaktiv/veranstaltungen/bielefeld-2020-mach-mit-in-unseren-programm-ags/). Danach wird unsere Steuerungsgruppe ein Programmentwurf erstellen. Am 25.4. werden wir auf dem Kommunalwahlparteitag mögliche Änderungsanträge abstimmen und das Programm verabschieden. Klar ist, dass zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle relevanten Themen beinhaltet sind.

Wir freuen uns auf deine Anregungen!

Wie geht es weiter?

Die Arbeitsgruppen ergänzen und überarbeiten Positionen. Maßnahmen und Projekte werden auf ihre Finanzierbarkeit überprüft. Danach wird unsere Steuerungsgruppe ein Programmentwurf erstellen. Am 25.4. werden wir auf dem Kommunalwahlparteitag mögliche Änderungsanträge abstimmen und das Programm verabschieden.


17.1.20: Unsere Ideen. Deine Meinung.

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Wie soll Bielefeld 2025 nach einer weiteren Ratsperiode aussehen? Wie setzen wir unseren kommunalen Beitrag zur Mammutaufgabe Klimaschutz engagiert fort? Wie gestalten wir eine sozial gerechte Verkehrswende? Wie fördern wir Partizipation und vielfältiges Zusammenleben?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit euch und Ihnen diskutieren! Wir laden alle Interessierten (ausdrücklich auch Nicht-Mitglieder) herzlich am Freitag, den 17. Januar 2020, 17-20 Uhr in die Bürgerwache (Rolandstraße 16) ein.

Ablauf

17-17:30 Uhr Begrüßung & Kurzvorstellung der Programmpositionen
17:30-19 Uhr Moderierte Diskussion in fünf thematischen Teilgruppen mit Inputs durch externe Expert*innen
19-20 Uhr moderierte Fishbowl im Plenum

Die Veranstaltung schließt an unsere große Programmauftaktveranstaltung Anfang Oktober an. In der Zwischenzeit haben unsere offenen Arbeitsgruppen Positionen für das GRÜNE Kommunalwahlprogramm erarbeitet, welche nun vorgestellt werden.

Die Programm Positionen sind ab dem 14. Januar auf unserer Homepage einsehbar. Mit der Veranstaltung startet die Phase der Online-Kommentierung. Die gesammelten Anregungen werden in den Programm AGs aufgenommen und finden so ggfs. Eingang in das Kommunalwahlprogramm. Verabschiedet wird das Programm auf einem Kommunalparteitag am 25. April.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 13. Januar unter info@gruene-bielefeld.de


„Nicht durchboxen!“ Kein Fahrradparkhaus – aber ein Zeichen für die Verkehrswende

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Wie kein anderes Thema beherrschte die Auseinandersetzung um den Ankauf des Jahnplatz-Forums und den Bau eines Fahrradparkhauses die öffentliche Diskussion in den letzten Wochen. Auch wir GRÜNEN haben intensiv die Vor- und Nachteile, die Chancen und Risiken dieser Pläne diskutiert und um Kompromisse gerungen. Am Ende müssen wir aber feststellen, dass wir viele Menschen leider nicht vom Nutzen eines Fahrradparkhauses überzeugen konnten. Vor diesem Hintergrund bei diesem so hoch kontroversen Thema mit dem „Kopf durch die Wand“ zu gehen und auf eine unsichere Mehrheit im Rat zu setzen, erschien uns aufgrund der zentralen Bedeutung des (oberirdischen) Umbaus des Jahnplatzes nicht vertretbar. Und den Beschluss zum Umbau des Jahnplatzes wollten wir nicht gefährden. Dieser Preis wäre definitiv zu hoch gewesen.

Deshalb haben wir uns mit unseren Kooperationspartner*innen darauf verständigt, den Ankauf des Jahnplatz-Forums und die Planung eines möglichen Fahrradparkhauses zunächst nicht weiter zu verfolgen. Zumal auch wir noch Fragen zum Ankauf des Jahnplatz-Forums haben, die die Verwaltung noch nicht abschließend beantworten konnte.

Unserem Fraktionsvorsitzenden Jens Julkowski-Keppler fällt diese Entscheidung nicht leicht. Er geht davon aus, dass der Radverkehr bereits in einigen Jahren so zugenommen hat, dass ein Bedarf nach einem Fahrradparkhaus in der Innenstadt besteht. „Dennoch muss die Frage erlaubt sein, ob wir uns einen Gefallen damit getan hätten, wenn wir das Fahrradparkhaus zum jetzigen Zeitpunkt ‚durchgeboxt‘ hätten“, so Jens.

Ein späterer Ankauf des Jahnplatz-Forums macht aus Sicht der GRÜNEN nur Sinn, wenn eine Nutzungsperspektive dafür besteht.


Ein Fahrradparkhaus am Jahnplatz? – FAQ

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Unsere Antworten auf eure Fragen zum Fahrradparkhaus am Jahnplatz.

Warum den Jahnplatz umbauen?

Bielefeld hat zu hohe Schadstoffwerte und die gestiegene Anzahl von Autos in den letzten Jahren führt zu mehr Staus auf den Straßen in und um Bielefeld. Der Jahnplatz-Umbau ist ein wichtiger Bestandteil für den Luftreinhalteplan und soll Fahrverbote verhindern. Bei der Umgestaltung sollte nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Passage und die Zugänge mitgedacht werden um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Durch den Ankauf der Passage erhält die Kommune Gestaltungsspielraum.

Warum soll die Stadt das Jahnplatz Forum und den „Opitz-Keller“ kaufen?

Der Jahnplatz ist der zentrale Platz in der Bielefelder Innenstadt. Die Jahnplatz Passage steht schon lange nahezu leer. Der Besitzer hat der Stadt die Passage zum Kauf angeboten, seit dem Sommer 2018 laufen Verhandlungen. Der Kaufpreis beträgt 5,5 Mio. Euro (dazu kommen noch weitere Grundstückskosten in Höhe von 0,5 Mio. Euro). Im Rahmen der Jahnplatz-Umgestaltung ist es von Vorteil, wenn die Kommune auch die unterirdische Immobilie besitzt um bei der Platzgestaltung auch die Aufgänge zur Passage neu und freundlich gestalten zu können. Nach dem Kauf muss es auch eine Nutzung der Passage geben. Ein Fahrradparkhaus bietet sich bei der Lage und der Verkehrswende als eine zukunftsweisende Nutzung an. 

Warum ein Fahrradparkhaus?

Durch die Verkehrswende werden in den nächsten Jahren deutlich mehr Bielefelder*innen mit dem Fahrrad zur Arbeit und in die Stadt fahren. Erklärtes Ziel der Stadt ist es, den Radverkehrsanteil von derzeit 16 Prozent auf 25 Prozent zu erhöhen. Für diese hohe Anzahl von Fahrrädern brauchen wir komfortable und sichere Abstellmöglichkeiten in der Innenstadt. Dabei soll das Parkhaus auch für Pedelecs und Lastenräder sichere Abstellmöglichkeiten bieten. Betrieben wird das Fahrradparkhaus vom städtischen Unternehmen Mobiel. Das Ziel, die Fahrradverkehre zu steigern, ist auch Teil der Luftreinhaltung in Bielefeld und soll Bielefeld in Zukunft zu einer gesünderen und grünen Stadt werden lassen. Neben dem Fahrradparkhaus sind natürlich auch Maßnahmen wie der Ausbau von Fahrradwegen weiterhin auf der Agenda.   

Warum so plötzlich? Warum wurde dies nicht von vornherein bei der Planung mitgedacht?

Die Idee eines Fahrradparkhauses entstammt der Vorentwurfsplanung zur Jahnplatzumgestaltung, die im Sommer 2018 vorgestellt wurde. Bereits im Herbst 2018 beschloss der Stadtrat die Teilnahme am Wettbewerb des Innenministeriums „Nationale Projekte des Städtebaus 2018/2019″ für innovative Modellprojekte. Zudem wurde eine Studie in Auftrag gegeben, die den Bedarf an weiteren Fahrradparkplätzen prüfte und feststellte. Die Zusage der Fördergelder aus dem Wettbewerb bekam die Stadt im April 2019. Die Planungen zur oberirdischen Jahnplatzumgestaltung waren zu diesem Zeitpunkt schon weiter fortgeschritten.

Es werden oberirdische dezentrale Fahrradbügel gebraucht – warum kümmert ihr euch nicht darum?

Das Fahrradparkhaus am Jahnplatz ist nur ein Baustein der Verkehrswende. Zusätzlich planen wir weitere dezentrale Abstellmöglichkeiten mit Fahrradbügeln in der Innenstadt. Der Jahnplatz als ein zentraler Platz in der Innenstadt soll zum Knotenpunkt für Fahrradverkehr werden. Das Fahrradparkhaus am Jahnplatz bedeutet nicht, dass keine weiteren dezentralen Abstellmöglichkeiten gebaut werden. Auch der Ausbau von Fahrradwegen wird weiter vorangetrieben.

Was ist mit dem Fahrradparkhaus am Bahnhof?

Das Fahrradparkhaus am Bahnhof wird auch benötigt. Der Bau des Fahrradparkhauses am Jahnplatz ist als zusätzlicher Parkraum für Fahrräder gedacht und nicht als Alternative. Beide Parkhäuser sprechen einen unterschiedlichen Bedarf an. Am Bahnhof benötigen vor allem Berufspendler*innen eine sichere Abstellmöglichkeit, wenn sie ihren Arbeitsweg mit dem Fahrrad beginnen oder beenden. Der Jahnplatz soll vor allem Stadtbesucher*innen, Arbeitnehmer*innen in der Innenstadt und Kulturbesucher*innen einen Fahrradparkplatz bieten.

Was kann ich im Fahrradparkhaus machen?

Wir GRÜNEN stellen uns vor, dass das Fahrradparkhaus als Servicecenter für Radverkehr wird. Neben Abstellmöglichkeiten soll es möglich sein E-Bikes zu laden oder ein Fahrrad zur Reparatur abzugeben. Des Weiteren soll es eine Fahrradwaschanlage geben, Leihstationen für Räder und Lastenräder. Auch Toiletten, Schließfächer oder Paketstationen sind weitere Service–Einrichtungen, die das Angebot abrunden sollen

Das wird ein dunkler Keller – da gehe ich nicht rein?

Das Fahrradparkhaus soll 24 Stunden von Personal betreut werden. Darüber hinaus soll es hell und freundlich gestaltet werden, sodass eine hohe Aufenthaltsqualität erreicht wird. Neben Parkmöglichkeiten soll es auch Service-Einrichtungen geben und öffentliche Toiletten.

Soll das Parken was kosten?

Die ersten 24 Stunden sollen kostenlos sein, es soll aber auch Abstellmöglichkeiten für Pendler*innen geben, die einen festen Stellplatz kostenpflichtig mieten können.  

Was kosten Ankauf und Umbau der Jahnplatzpassage zum Fahrradparkhaus und wie teuer ist der Betrieb? Mit welchen Fördergeldern kann die Stadt rechnen?

Die Kosten für den Ankauf belaufen sich auf 5,5 Mio. Euro (dazu kommen noch weitere Kosten für den Grunderwerb  in Höhe von 0,5 Mio. Euro). Die Kosten für die Umgestaltung der Passage in ein Fahrradparkhaus mit 800-1000 Stellplätzen betragen nach Angaben der Stadt ca. 4,9 Mio. Euro, die dafür bewilligte Förderung beträgt 3,55 Mio. Euro. Für die Stadt verbleibt eine von ca. 1,35 Mio. Euro. Die jährlichen Betriebskosten (nach Verrechnung mit den geplanten Einnahmen) belaufen sich auf ca. 900.000 Euro. Diese setzen sich vor allem aus Personal- und Reinigungskosten zusammen. Das Fahrradparkhaus soll 24 Stunden besetzt werden. Dieses ist wichtig, um komfortable und sichere Parkmöglichkeiten für Fahrräder zu gewährleisten.

Welche Variante wird realisiert?

In der Diskussion um das Fahrradparkhaus gab es verschiedene Varianten der Umsetzung. Die favorisierte Variante sieht eine Zufahrt von beiden Seiten vom Jahnplatz aus vor und hat eine Kapazität von 800-1000 Stellplätzen, die nach Bedarf auch erweitert werden können. Darüber hinaus schließt diese Variante auch die nach unserer Vorstellung wichtigen Service-Einheiten mit ein und bietet Platz für z.B. eine Fahrradwerkstatt oder einen Fahrradladen sowie weitere Einrichtungen. In allen Varianten war eine 24-Stunden-Öffnung mit Personal und kostenloses Parken für die ersten 24 Stunden vorgesehen.

IWarum den Jahnplatz umbauen?

Bielefeld hat zu hohe Schadstoffwerte und die gestiegene Anzahl von Autos in den letzten Jahren führt zu mehr Staus auf den Straßen in und um Bielefeld. Der Jahnplatz Umbau ist ein wichtiger Bestandteil für den Luftreinhalteplan und soll Fahrverbote verhindern. Bei der Umgestaltung sollte nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Passage und die Zugänge mitgedacht werden um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Durch den Ankauf der Passage erhält die Kommune Gestaltungsspielraum.

Warum soll die Stadt das Jahnplatz Forum und den „Opitz-Keller“ kaufen?

Der Jahnplatz ist der zentrale Platz in der Bielefelder Innenstadt. Die Jahnplatz Passage steht schon lange nahezu leer. Der Besitzer hat der Stadt die Passage zum Kauf angeboten, seit dem Sommer 2018 laufen Verhandlungen. Der Kaufpreis beträgt 5,5 Mio. Euro (dazu kommen noch weitere Grundstückskosten in Höhe von 0,5 Mio. Euro). Im Rahmen der Jahnplatz-Umgestaltung ist es von Vorteil, wenn die Kommune auch die unterirdische Immobilie besitzt um bei der Platzgestaltung auch die Aufgänge zur Passage neu und freundlich gestalten zu können. Nach dem Kauf muss es auch eine Nutzung der Passage geben. Ein Fahrradparkhaus bietet sich bei der Lage und der Verkehrswende als eine zukunftsweisende Nutzung an. 

Warum ein Fahrradparkhaus?

Durch die Verkehrswende werden in den nächsten Jahren deutlich mehr Bielefelder*innen mit dem Fahrrad zur Arbeit und in die Stadt fahren. Erklärtes Ziel der Stadt ist es, den Radverkehrsanteil von derzeit ca. 16 Prozent auf 25 Prozent zu erhöhen. Für diese hohe Anzahl von Fahrrädern brauchen wir komfortable und sichere Abstellmöglichkeiten in der Innenstadt. Dabei soll das Parkhaus auch für Pedelecs und Lastenräder sichere Abstellmöglichkeiten bieten. Betrieben wird das Fahrradparkhaus vom städtischen Unternehmen Mobiel.

Das Ziel, die Fahrradverkehre zu steigern, ist auch Teil der Luftreinhaltung in Bielefeld und soll Bielefeld in Zukunft zu einer gesünderen und grünen Stadt werden lassen. Neben dem Fahrradparkhaus sind natürlich auch Maßnahmen wie der Ausbau von Fahrradwegen weiterhin auf der Agenda.   

Warum so plötzlich? Warum wurde dies nicht von vornherein bei der Planung mitgedacht?

Die Idee eines Fahrradparkhauses entstammt der Vorentwurfsplanung zur Jahnplatzumgestaltung, die im Sommer 2018 vorgestellt wurde. Bereits im Herbst 2018 beschloss der Stadtrat die Teilnahme am Wettbewerb des Innenministeriums „Nationale Projekte des Städtebaus 2018/2019″ für innovative Modellprojekte. Zudem wurde eine Studie in Auftrag gegeben, die den Bedarf an weiteren Fahrradparkplätzen prüfte und feststellte. Die Zusage der Fördergelder aus dem Wettbewerb bekam die Stadt im April 2019. Die Planungen zur oberirdischen Jahnplatzumgestaltung waren zu diesem Zeitpunkt schon weiter fortgeschritten.

Es werden oberirdische dezentrale Fahrradbügel gebraucht – warum kümmert ihr euch nicht darum?

Das Fahrradparkhaus am Jahnplatz ist nur ein Baustein der Verkehrswende. Zusätzlich planen wir weitere dezentrale Abstellmöglichkeiten mit Fahrradbügeln in der Innenstadt. Der Jahnplatz als ein zentraler Platz in der Innenstadt soll zum Knotenpunkt für Fahrradverkehr werden. Das Fahrradparkhaus am Jahnplatz bedeutet nicht, dass keine weiteren dezentralen Abstellmöglichkeiten gebaut werden. Auch der Ausbau von Fahrradwegen wird weiter vorangetrieben.

Was ist mit dem Fahrradparkhaus am Bahnhof?

Das Fahrradparkhaus am Bahnhof wird auch benötigt. Der Bau des Fahrradparkhauses am Jahnplatz ist als zusätzlicher Parkraum für Fahrräder gedacht und nicht als Alternative. Beide Parkhäuser sprechen einen unterschiedlichen Bedarf an. Am Bahnhof benötigen vor allem Berufspendler*innen eine sichere Abstellmöglichkeit, wenn sie ihren Arbeitsweg mit dem Fahrrad beginnen oder beenden. Der Jahnplatz soll vor allem Stadtbesucher*innen, Arbeitnehmer*innen und Kulturbesucher*innen einen Fahrradparkplatz bieten.

Was kann ich im Fahrradparkhaus machen?

Wir GRÜNEN stellen uns vor, dass das Fahrradparkhaus als Servicecenter für Radverkehr wird. Neben Abstellmöglichkeiten soll es möglich sein E-Bikes zu laden oder ein Fahrrad zur Reparatur abzugeben. Des Weiteren soll es eine Fahrradwaschanlage geben, Leihstationen für Räder und Lastenräder. Auch Toiletten, Schließfächer oder Paketstationen sind weitere Service–Einrichtungen, die das Angebot abrunden sollen

Das wird ein dunkler Keller – da gehe ich nicht rein?

Das Fahrradparkhaus soll 24 Stunden von Personal betreut werden. Darüber hinaus soll es hell und freundlich gestaltet werden, sodass eine hohe Aufenthaltsqualität erreicht wird. Neben Parkmöglichkeiten soll es auch Service-Einrichtungen geben und öffentliche Toiletten.

Soll das Parken was kosten?

Die ersten 24 Stunden sollen kostenlos sein, es soll aber auch Abstellmöglichkeiten für Pendler*innen geben, die einen festen Stellplatz kostenpflichtig mieten können.  

Was kostet der Ankauf und Umbau und Betrieb? Mit welchen Fördergeldern kann die Stadt rechnen?

Die kosten für den Ankauf belaufen sich auf 5,5Mio € (dazu kommen noch weitere kosten für die Grundsteuer von 0,5 Mio. Die kosten für die Umgestaltung der Passage in ein Fahrradparkhaus mit 800-1000 Stellplätzen betragen nach Angaben der Stadt ca. 4,9 Mio. Euro, die bewilligte Förderung beträgt 3,55 Mio. Euro. Die für die Stadt verbleibende Restsumme beläuft sich also auf ca. 1,35 Mio. Euro. Die jährlichen Betriebskosten (nach Verrechnung mit den geplanten Einnahmen) belaufen sich auf ca. 900.000 Euro. Diese kosten setzten sich vor allem aus Personalkosten und Reinigungskosten zusammen. Das Fahrradparkhaus soll 24 Stunden mit Personalbesetzt werden. Dieses ist wichtig, um eine komfortable und sichere Parkmöglichkeit für Fahrräder zu schaffen.

Welche Variante wird realisiert?

In der Diskussion um das Fahrradparkhaus gab es verschiedene Varianten der Umsetzung. Die favorisierte Variante sieht eine Zufahrt von beiden Seiten vom Jahnplatz aus vor und hat eine Kapazität von 800-1000 Stellplätzen, die nach Bedarf auch erweitert werden können. Darüber hinaus schließt diese Variante auch die nach unserer Vorstellung wichtigen Service Einheiten mit ein und bietet Platz für z.B. eine Fahrradwerkstatt oder einen Fahrradladen und anderen Einrichtungen. In allen Varianten war eine 24 Stunden Öffnung mit Personal und kostenloses Parken die ersten 24 Stunden vorgesehen.


4.12.: Kennenlerntreff für Neumitglieder und Interessierte

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Wir freuen uns unsere Neumitglieder und Interessierte am Mittwoch, den 4.12. bei unserem Kennenlerntreffen mit Punsch und Keksen kennen zulernen!
Wir treffen uns gemeinsam mit unserem MdL Matthi Bolte-Richter um 19 Uhr im KV-Büro in der Kavalleriestraße 26.
Auch eure Kinder sind natürlich herzlich willkommen, einen Grundstock an Spiel- und Malsachen haben wir da.
Zur besseren Planung freuen wir uns über eine Anmeldung unter info@gruene-bielefeld.de. Natürlich ist es möglich, spontan zu kommen.


FÄLLT AUS!!! 20.11.: Planspiel “Fit für Kommunalpolitik”

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Ein neuer Termin wird bekannt gegeben!

Wir laden euch herzlich ein zum Planspiel “Fit für Kommunalpolitik” am Mittwoch, 20.11., 18-20 Uhr im KV-Büro (Kavalleriestraße 26).

Neben der inhaltlichen Vorbereitung auf die Kommunalwahl, die in den verschiedenen Programm-AGs angelaufen ist, möchten wir auch die Gelegenheit bieten, die Strukturen der Kommunalpolitik kennenzulernen. Wie kommt es von einer Idee zu einer Entscheidung? Welche Rolle spielen neben dem Rat und den Bezirksvertretungen auch andere Treffen, etwa in den Ausschüssen oder der Koalitionsrunde? Was macht eigentlich ein*e sachkundige*r  Bürger*in? In einem Planspiel wollen wir euch über die Abläufe aufklären und euch die verschiedenen Akteur*innen und Gremien in der Kommunalpolitik nahebringen. 

Wir freuen uns auf euch! Bitte meldet euch möglichst noch unter info@gruene-bielefeld.de an.


GRÜNE haben kein Verständnis für Auftritt von Kollegah im Lokschuppen

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Am 13.11.19 findet ein Konzert des Rappers Kollegah im Bielefelder Lokschuppen statt. Die GRÜNEN Bielefeld haben keinerlei Verständnis dafür, einen dezidiert antisemitischen, homophoben und frauenverachtenden Rapper die Bühne zu bieten.

„Ich hätte mir hier eine klare Haltung gewünscht! Am 9.11. haben 14.000 Bielefelder*innen gezeigt, dass Faschismus und Antisemitismus keinen Platz in unserer Stadt haben. Schade, dass der Lokschuppen dieses starke Zeichen mit einem Kollegah Konzert konterkariert“, so GRÜNEN Sprecherin Schahina Gambir.

„Die Betreiber der Lokschuppens machen es sich sehr einfach, wenn sie sich darauf zurückziehen, nur Vermieter der Location zu sein. Auch als solcher hat man eine Verantwortung. Dazu laden wir die Betreiber des Lokschuppens gerne zum Gespräch ein“, ergänzt Sprecher Dominic Hallau.

Der Rapper Kollegah hat eine Vielzahl an Liedern veröffentlicht, die Verschwörungstheorien enthalten, den Holocaust verharmlosen oder Vergewaltigungen feiern.  „Es ist kaum zu ertragen, dass so ein „Künstler“ bei uns in Bielefeld die große Bühne bekommt“, so Schahina Gambir.


GRÜNE rufen zu breiten Protest gegen Nazis auf!

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Die GRÜNEN Bielefeld unterstützen ausdrücklich den Aufruf des Bielefelder Bündnis gegen Rechts, am 9. November 2019 entschieden gegen den Nazi-Aufmarsch zu demonstrieren. 

„Es ist unerträglich, dass gerade am 9. November die Nazis erneut durch Bielefeld marschieren; an einem Tag, der dem Gedenken der Pogrom-Opfer gewidmet ist; ein Tag, an dem wir innehalten und trauern können sollten. Nun werden Nazis, wie schon 2018, ihren Hass nach Bielefeld tragen. Wir rufen alle Bielefelder*innen auf, deutlich zu machen: Für Antisemitismus, Faschismus und Holocaustleugnung ist hier kein Platz“, erklärt KV-Sprecherin Schahina Gambir.

„Leider ist die Polizei nicht in die nächste gerichtliche Instanz gegangen, um die Demo verbieten zu lassen. Das ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Ich hoffe nun sehr, dass die Polizei entsprechend ihrer Ankündigungen in diesem Jahr anders agiert als 2018 und den Zugang zu den Demos des Bündnis gegen Rechts und der jährlichen Gedenkveranstaltung anlässlich des 9.11. sicherstellt“, ergänzt Sprecher Dominic Hallau. 


11.10.: Ask Me Anything

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Es gibt viel zu berichten aus der Landespolitik: Die Verstrickungen zwischen Schwarz-Gelb und RWE, die klimapolitische Geisterfahrt der Landesregierung und unser Plan für ein gutes Studium in NRW.

Matthi Bolte-Richter lädt euch am Freitag, den 11.10.2019 von 15-17 Uhr im GRÜNEN Büro (Kavalleriestraße 26) ein zum Gespräch über aktuelle Themen der Landespolitik.

Bei Tee, Kaffee und Gebäck wollen wir es uns gemütlich machen und mit euch diskutieren.

„Ask me Anything” ist ein relativ neues Format aus der Digitalbranche.

Es unterscheidet sich von herkömmlichen Gesprächen mit Expert*innen dadurch, dass nicht nur fachspezifische Fragen gestellt werden können, sondern auch die persönliche Perspektive mit beleuchtet werden kann.


30.10.: Mitgliederversammlung mit Delegiertenwahl

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Wir laden euch herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung (MV) am Mittwoch, den 30.10.19 von 19-21 Uhr im kulturpunkt (Kavalleriestraße 26). Der kulturpunkt ist im Hinterhof des GRÜNEN KV-Büros, ihr erreicht ihn über die Zufahrt an der Paulusstraße (etwa auf Höhe der Nr. 19).

… Zum Beitrag


19.10.: Waste Less – Müllsammelaktion

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Bielefeld – waste less!

Wen nervt das nicht – die überall achtlos weggeworfenen Coffee-to-go-Becher, Brötchentüten, Umverpackungen und Zigarettenkippen, die regelmäßig unsere Grünanlagen vermüllen? Aber wir wollen nicht meckern, sondern etwas tun!

… Zum Beitrag


28.9.: Radtour durch Schildesche

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Die GRÜNEN Bezirksvertreter*innen in Schildesche laden herzlich ein zur Radtour am Samstag, den 28.9., um 14 Uhr. Treffpunkt ist vor der kleinen Mensa an der Martin-
Niemöller-Gesamtschule (Apfelstr. 210).


Die Tour führt entlang der kommunalpolitischen Hotspots in Schildesche und bietet allerlei Infos rund um die GRÜNEN Bezirkspolitik. Die Tour dauert etwa zwei Stunden.


21.9.: Willkommensfrühstück

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Wir freuen uns unsere Neumitglieder und Interessierte am Samstag, den 21.9. bei einem Willkommensfrühstück (vegan & vegetarisch) kennen zulernen!
Wir treffen uns um 10 Uhr im KV-Büro in der Kavalleriestraße 26.
Auch eure Kinder sind natürlich herzlich willkommen, einen Grundstock an Spiel- und Malsachen haben wir da. Zur besseren Planung freuen wir uns über eine Anmeldung unter info@gruene-bielefeld.de. Natürlich ist es möglich, spontan zu kommen.

Weitere Willkommenstreffs werden stattfinden am:

Mittwoch, 4.12., 19 Uhr

Freitag, 7.2. 16:30 Uhr

Samstag, 4.4., 10-12 Uhr

Weitere Infos dazu werden auf unserer Homepage und unserem Newsletter bekannt gegeben.


AG Wirtschaft und Nachhaltigkeit

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In dieser AG soll unter die Lupe genommen, wie sich in Bielefeld eine nachhaltige, umweltfreundliche Wirtschaft gestalten lässt, die sich verstärkt an der Einhaltung von Klimazielen, dem sozialen Zusammenleben und der sozialen Sicherheit orientiert.

Diese und weitere Fragen sollen diskutiert werden. Grundlage der Diskussionen bilden ausgewählte Berichte und Informationen aus den jeweiligen Ausschüssen und dem Rat. Zusätzlich sollen Visionen und Strategien entstehen: Expert*innen sollen eingeladen werden, um sich über Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, grüne Wirtschaftsketten zu informieren. Ergänzend sollen Unternehmen in Absprache mit der Fraktion besucht und/oder eingeladen werden, um deren Arbeit besser kennenzulernen.

Termine der AG, jeweils um 19 Uhr in der GRÜNEN Geschäftsstelle:

  • 4. Februar
  • 3. März

Wenn ihr über Themen und Termine der AG infomiert sein möchtet, könnt ihr euch jederzeit auf der Mailinglist der AG eintragen.


13.9.: Führung durch die Rieselfelder

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Die GRÜNE Stadtteilgruppe Senne lädt ein zu einer Führung durch die Rieselfelder Windel. Die Rieselfelder Windel sind das größte private Naturschutzprojekt im Großraum Bielefeld, in dem seltene Tiere und Pflanzen vorkommen.

Wir freuen uns auf viele Interessierte – die Teilnahme ist kostenlos!

Wir treffen uns am Freitag, 13.9., um 17 Uhr an der Biologischen Station (Niederheide 63,
33659 Bielefeld)


AG Grundsatzprogramm

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Das GRÜNE Grundsatzprogramm wird bis zum Herbst 2020 neu erarbeitet. Wir haben in Bielefeld eine AG eingesezt, die sich mit den Vorschlägen auseinandersetzt und eigene Ideen erarbeitet.

Wir haben uns zunächst darauf geeinigt, themenbasiert zu arbeiten und uns dabei unmittelbar von den Interessen der AG-Teilnehmer*innen leiten zu lassen. In diesem Sinne haben wir für die nächsten Treffen auch schon Themen festgelegt. Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 17 Uhr im KV-Büro.

Ihr seid alle (auch wenn ihr (noch) kein Mitglied seid) sehr herzlich eingeladen, dazuzukommen und mit zu diskutieren, auch jeweils nur zu einem Thema, das euch besonders intessiert. 

Weitere Infos zum bundesweiten Programmprozess findet ihr hier.


Der Klimanotstand muss kommen!

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Die Mitgliederversammlung der Bielefelder GRÜNEN unterstützt „Fridays for Future Bielefeld“ bei ihrem Antrag zur Ausrufung des Klimanotstands in unserer Stadt. Ziel ist es, so schnell als möglich einen entsprechenden Ratsbeschluss herbeizuführen. Die Ratsfraktion wird gebeten, dies mit Nachdruck zu verfolgen.

Hier gehts zum Antrag zur Ausrufung des Klimanotstands in Bielefeld:


GRÜNE unterstützen Baulandstrategie

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Die GRÜNE Mitgliederversammlung fasste am 3.7.19 einstimmig den Beschluss, die Bielefelder Baulandstrategie zu unterstützen:

Bündnis 90/Die Grünen Bielefeld unterstützt die im Rat eingebrachte “Kommunale Baulandstrategie” und den “Grundsatzbeschluss für eine sozialgerechte, aktive Bodenpolitik”. Wir werben bei allen im Rat vertretenen Parteien dafür, die Baulandstrategie mitzutragen, um den eklatanten Mangel an bezahlbaren Wohnraum wirksam einzudämmen. Die Baulandstrategie sehen wir als geeignetes Mittel, preisgünstigen Wohnraum für alle Bürger*innen zu schaffen und die Stadt zu befähigen, Bauflächen nach klar formulierten ökologischen, klimagerechten und städtebaulichen Gesichtspunkten auszuweisen und flächensparenden Wohnungsbau zu fördern.

Bereits auf der Jahreshauptversammlung 2016 haben wir GRÜNE einen Beschluss zur Bekämpfung des Wohnraummangels gefasst. Die Schaffung benötigter Wohnungen in Bielefeld, so stellten wir fest, kann “nur begrenzt durch weitere Verdichtungen, Lückenschlüsse oder andere flächensparende Möglichkeiten” geschehen.

Mit der “kommunalen Baulandstrategie” sehen wir GRÜNEN die Chance, in Bielefeld zukünftig preisgünstigen Wohnraum wirtschaftlich tragbar zu schaffen – gesteuert und moderiert durch die Stadt Bielefeld. Dies ist möglich, weil die Preisspirale bei den Grundstückpreisen durchbrochen wird, indem die Stadt Bielefeld als aktiver Zwischenhändler alleine Wohnbauland kaufen und ohne Gewinnabsicht an Investor*innen verkaufen kann. Der Verkauf kann so an Bedingungen geknüpft werden, damit unsere Ziele – die Schaffung von ausreichend Wohnraum, eine sozialverträgliche Mietpreisgestaltung und flächensparende Bauweisen – erreicht werden können.

Dies steht im direkten Zusammenhang mit unserem Beschluss aus dem Jahre 2016: “Wir brauchen mehr neue Wohnbauflächen in erheblichem Umfang. Diese dürfen aber nicht als ‘Satellitensiedlungen’ auf der grünen Wiese entstehen, sondern sie müssen in erster Linie dort gebaut werden, wo die verkehrliche und soziale Infrastruktur vorhanden ist, wo Schulen, Kindertagesstätten und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe sind, wo es nach dem ‘Zielkonzept Naturschutz’ keine unüberbrückbaren Konflikte gibt und Naherholungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.”

Die Baulandstrategie sieht diese Ziele vor:

Weitere Informationen zur Baulandstrategie findet ihr hier.

Weiterhin beschloss die Mitgliederversammlung, angemessene Bürger*innenbeteiligungsformate vorzusehen:

Der Umgang mit dem Ortsentwicklungskonzept Babenhausen zeigt, dass ein transparentes partizipatives Bürger*innenbeteiligungsverfahren auf der Basis der Baulandstrategie ab jetzt entwickelt und angewendet werden muss. Dieses Verfahren sowie die inhaltlichen Kriterien der Baulandstrategie werden auf alle potentiellen Baulandflächen angewandt.


3.07.: Mitgliederversammlung zur Stadtentwicklung

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Wir laden herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung (MV) am Mittwoch, den 3.7.19 von 18-20 Uhr im kulturpunkt (Kavalleriestraße 26). Der kulturpunkt ist im Hinterhof des GRÜNEN KV-Büros, ihr erreicht ihn über die Zufahrt an der Paulusstraße (etwa auf Höhe der Nr. 19).

Vor der Ratssitzung am 11.7.19 möchten wir mit euch über die Bielefelder Baulandstrategie sprechen. Die Baulandstrategie nach Münsteraner Modell sieht vor, dass die Bebauung von Flächen über einem Hektar nur noch zugelassen wird, wenn die Flächen zu mindestens 50 Prozent an die Stadt oder eine ihrer Gesellschaften verkauft werden. Dadurch dass Flächen nicht mehr durch die Meist-Bietenden bebaut werden, können niedrigere Mietpreise realisiert und der Anteil von öffentlich geförderten Wohnungen deutlich gestärkt werden. Die Stadt übernimmt aktiv Verantwortung, um bedarfsgerechtes Wohnen für Menschen aller Einkommensklassen sicherzustellen. Unsere „Paprika-Koalition“ mit SPD und Bürgernähe/Piraten wirbt dafür, den Beschluss mit breiter Ratsmehrheit zu treffen.

Weitere Informationen zur Baulandstrategie findet ihr ihr Ratsinformationssystem: https://anwendungen.bielefeld.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=27989

Weiterhin werden wir gemeinsam mit unseren GRÜNEN Bezirksvertretern Dornberg über die derzeit diskutierte Ortsentwicklung Babenhausen sprechen. Die Verwaltung schlägt vor, in einem neuen Baugebiet Wohnraum für ca. 10.000 Menschen zu schaffen. Auch dazu gibt es auf der Seite der Stadt ausführliche Infos: https://www.bielefeld.de/de/pbw/mup/babdorn/

Wir freuen uns auf eine konstruktive MV mit euch! Im Anschluss gehen wir wieder „auf ein GRÜNES Bier“ ins l’arabesque – gerne mit vielen von euch 😉


6.07.: Willkommensfrühstück

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Lerne die Grünen Bielefeld kennen! Nach dem großartigen Europawahl-Ergebnis hat unser Mitgliederwachstum noch einmal Fahrt aufgenommen! Wir freuen uns unsere Neumitglieder und Interessierte am Samstag, den 6.7. bei einem Willkommensfrühstück (auch vegan) kennen zulernen! Wir treffen uns um 10 Uhr im KV-Büro in der Kavalleriestraße 26. Auch eure Kinder sind natürlich herzlich willkommen, einen Grundstock an Spiel- und Malsachen haben wir da. Zur besseren Planung freuen wir uns über eine Anmeldung unter info@gruene-bielefeld.de. Natürlich ist es möglich, spontan zu kommen.


4.07.: Café Berlin mit Britta Haßelmann

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Am Donnerstag, den 4.7.19 lädt unsere Bielefelder Bundestagsabgeordnete Britta Haßelmann wieder ein zum “Café Berlin”. Sie möchte mit euch ins Gespräch kommen über die aktuelle Bundespolitik. Eure Fragen, Anregungen, Statements stehen hier im Fokus.
Wir starten um 18:30-20:30 Uhr im Büro der Bielefelder GRÜNEN (Kavalleriestraße 26).


GRÜNE entsetzt über NW-Berichterstattung zum Klimawandel

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Die Neue Westfälische veröffentlichte am 9.5. einen Artikel, der ausführlich und unhinterfragt einem Ingenieur das Forum bietet, unter anderem den Klimawandel als nicht menschengemacht darzustellen.

Dazu GRÜNEN-Sprecher Dominic Hallau: „Ich bin fassungslos. Viele Behauptungen, die Hartmut Buck aufstellt, sind wissenschaftlich widerlegt. Ich erwarte, dass solche Aussagen in  einem journalistischen Artikel eingeordnet werden. Dies geschah absolut unzureichend.“

Schahina Gambir ergänzt: „Der Weltklimarat als internationales wissenschaftliches Gremium beschreibt eine menschengemachte Klimaerwärmung von etwa einem Grad seit Beginn der Industrialisierung. Das ist sachlich und ideologiefrei.“

Die GRÜNEN Bielefeld verweisen auf den enormen Handlungsdruck bei Klimawandel, Stickoxidbelastungen und Energiewende. Gambir: „Jede*r hat das Recht auf die eigene Meinung. Fakten sollten aber in der Presse als solche anerkannt werden.“


„To not buggering it up“ – Gastbeitrag von Pip Cozens

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Der Künstler Pip Cozens gibt als gebürtiger Brite in seinem Gastbeitrag einen individuellen Einblick auf EU und Brexit.

Als Nesthäkchen aus der englischen Provinz bekam ich die erste Idee von Europa beim Besuch meines ältesten Bruders in Brüssel, der dort für das Euro Space Center arbeitete. Erfolglos, aber beeindruckt, versuchte ich die Freunde meines Bruders aus der EU-Verwaltung zu verstehen, die mir Butterberge und Milchseen erklären wollten.

Trampen mit meinem besten Freund Robert durch die Niederlande, Frankreich und Italien, erweckte die Liebe zur Vielfalt, dem Sternenhimmel der Alpen und zu den vielen Menschen, die uns herzlich aufnahmen. Nie war mir die Arroganz meiner Insel so bewusst, wie in diesen Reisejahren. Wie selbstverständlich nahmen wir jeden Vorteil, den die EU uns bieten konnte, blickten aber mit oft kaum verhohlener Abneigung nicht nur auf die EU im Allgemeinen, sondern auf Mitgliedsstaaten wie Frankreich und Deutschland herab.

Meiner Meinung nach lebt England heute und auch damals nach dem Motto „Die Welt war und wird wieder unser sein“. Im Herzen bin ich Weltbürger. Nationalismus ist mir heute so fremd wie damals. Wie begeistert war ich von der Währungsunion, die so vieles vereinfachte. Natürlich bekam Großbritannien eine Extrawurst.

Das Schengener Abkommen machte zum Glück unfreundliche Kontrollen machthungriger Grenzbeamter überflüssig, denen ich als junger Mensch, und Freigeist bis zum Abwinken ausgesetzt war. Leider war auch hier Großbritannien nicht dabei: Alle Länder konnte ich  frei durchqueren, nur in meiner alten Heimat musste ich meinen Pass vorzeigen.

Die leidige Frage

Über die Jahre lernte ich, dass meine Antwort auf die Frage „Woher kommst du?“ eher eine Schublade öffnete, in die ich gestopft wurde, als dass sie Begeisterung auslöste. Mir wurde klar, dass ich nicht Teil des Klischees sein wollte, das „England“ auslöste. Meine Freiheit, einfach nur „ich“ zu sein, habe ich mir in Deutschland erarbeitet, in dem Land und besonders in der Stadt, die ich heute als meine Heimat ansehe. Bielefeld ist bunt und weltoffen. Europa bedeutet Frieden. Meine Kunst unterstützt Freiheit und Menschenrechte unter dem Motto „Working for the Planet.“

Seit Beginn des „Brexit“-Fiaskos werde ich ständig gefragt, warum England die EU verlassen will.

Das idyllische England meiner Kindheit ist Erinnerung. Zweifel an Europa säte Mrs. Thatcher gleich nach dem Beitritt, sie wurden nie ausgeräumt.

Brexit ist für mich der Deckmantel einer Regierung, der seit Jahren eine Zukunftsvision fehlt. Ein Eingeständnis des Unvermögens, ein tief gespaltenes Land in ein nachhaltiges 21. Jahrhundert und darüber hinaus zu führen. Die Spaltung zwischen arm und reich vergrößert sich weiter, Familien wie Regionen sind zerrissen, Jung und Alt beharren auf ihren Standpunkten, keine*r gibt nach. Die Brexit-Verhandlungen laufen auf britischer Seite nach dem Motto: Alle fahren gemeinsam Richtung Wand, wer bremst, verliert.

Natürlich ist die EU mehr als reif für Reformen, aber, wie in England zu jammern, man würde von ungewählten Eurokrat*innen regiert, geht ins Leere. Denn das Königreich wird selbst seit Jahrhunderten von einer Oberklasse und den Mitgliedern des nicht gewählten „House of Lords“ beherrscht, als würde Lord Nelson zum Wohle des Empire noch über die Weltmeere segeln.

Bald kein EU-Bürger mehr?

„Keep my cake and eat it“ wird nicht funktionieren. Mir fehlt immer noch das Vorstellungsvermögen, vielleicht in einigen Wochen kein EU-Bürger mehr zu sein. Nie war mir so bewusst, was für ein Luxus die Freizügigkeit bedeutet: Zu leben und zu arbeiten, wo ich möchte. Seit über 30 Jahren ist Bielefeld meine Heimat, hier möchte ich weiterhin als Artivist leben, mich einmischen, unterstützen, die Dinge voranbringen. Die Ostwestfalen sind oft sehr zurückhaltend, aber auch ehrlich und loyal.

Aktionskunst für Menschenrechte und Umweltschutz ist meine Passion, Wissen darüber und Möglichkeiten aktiv und kreativ zu werden, möchte ich mit Menschen hier und in aller Welt teilen. Da ich überraschenderweise meinen „Leben in Deutschland-Test“ fehlerfrei bestanden habe, vielleicht sogar demnächst mit einem deutschen Pass!

Pip Cozens ist Mitbegründer der Künstlerinitiative ART at WORK und inspiriert gemeinsam mit seiner Partnerin Annabelle Mayntz durch nachhaltige Aktionskunstprojekte, Land Art und politische und kulturelle Bildung.


23.05.: Deine Frage an Cem Özdemir

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Kurz vor der Europawahl am 26.5.19 lädt die grüne hochschulgruppe*offene liste (ghg*ol) Cem Özdemir, Vorsitzender des Verkehrsausschuss des Bundestages, ein! Die nächste Legislatur des Europäischen Parlaments wird eine bedeutsame sein. Es gilt Europa vor einem Rückfall in den Nationalismus zu bewahren und eine entschlossene Klimapolitik zu betreiben. Dafür braucht es starke GRÜNE. Komm und diskutiere mit Cem Özdemir und der Bielefelder Bundestagsabgeordneten Britta Haßelmann, die die Diskussion moderieren wird, DEINE Frage zur Europawahl.

Diskussion am Donnerstag, 23.05.19, 12:15-13:30 Uhr, Haus Wellensiek (Wellensiek 108 a)


11.05.: Townhall Meeting mit Sven Giegold

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Sven Giegold, Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Europawahl, kommt am 11.05.19 im Rahmen einer bundesweiten Tour nach Bielefeld. Unter dem Motto „Kommt, wir bauen das neue Europa!“möchte Sven Giegold im direkten Gespräch mit euch und Ihnen über die Zukunft Europas sprechen und darüber diskutieren, was sie umtreibt.

Beim Townhall Meeting stehen eure und Ihre Fragen im Fokus. Es gibt keinen Vortrag, sondern einen zügigen Wechsel von Fragen aus dem Publikum und Svens Antwort.

Sven Giegold, Mitbegründer von Attac, ist seit 2009 Mitglied des Europaparlamentes und einer der profiliertesten deutschen Europapolitiker. Der Wirtschaftsexperte war maßgeblich an der Entwicklung des „Green New Deal“, der programmatischen Antwort der Grünen auf die globale Finanzkrise im Jahr 2008/9 beteiligt. Der Wirtschaftsexperte befasst sich auf europäischer Ebene mit Sozial- und Wirtschaftspolitik.

Samstag, 11.05.19, 18-20 Uhr im Haus der Kirche (Markgrafenstraße 7), der Eintritt ist frei.


Deine Stimme zählt. Auch hier. Your vote matters. Here too.

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Wusstest du, dass du als EU-Bürger*in das Recht hast, in dem Land an der EU Wahl teilzunehmen in dem du wohnst? Wie du dich als EU-Bürger*in aus einem anderen Mitgliedsland für die Wahl registrieren kannst, findest du in diesem Flyer. Den Flyer gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Polnisch und Spanisch.


24.4.: Café Berlin mit Britta

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Am Mittwoch, den 24.4.19 lädt unsere Bielefelder Bundestagsabgeordnete Britta Haßelmann wieder ein zum “Café Berlin”. Was treibt sich gerade politisch um? Welche Frage oder Meinung hast du zur aktuellen Bundespolitik? Wir freuen uns auf dich!

Wir starten um 19:30 Uhr im Büro der Bielefelder GRÜNEN (Kavalleriestraße 26).


30.04.: „Perspektiven der EU“ – Teatime mit Reinhard Bütikofer

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Brexit, Rechtsruck, Bewältigung der Klimakrise – die Europäische Union steht vor großen Herausforderungen, die es zu gestalten gilt. Die Europäische Union muss weiterhin ein Garant sein für Frieden und Demokratie. Wie entwickeln wir die EU so weiter, dass sie diesem Anspruch langfristig gerecht wird? Welche Rolle kommt dabei den GRÜNEN zu? Wir diskutieren mit dem GRÜNEN EU-Parlamentarier Reinhard Bütikofer und euch. Wir freuen uns auf eure Beiträge! Der Eintritt ist natürlich frei und für Kaffee, Tee & Kuchen ist gesorgt.

„Perspektiven der EU“ – Teatime mit Reinhard Bütikofer
Diskussion am 30.04.19, 16-17:30 Uhr, Literaurcafé (Neumarkt 1)