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4.7.18: Neuentreffen

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Wow – 500 GRÜNE Mitglieder in Bielefeld! Zeit für ein Neuentreffen!
Am 4.7. laden wir um 19 Uhr ins KV-Büro ein, um ins Gespräch zu kommen mit unseren Neumitgliedern. … Zum Beitrag


12.07.18: Robert Habeck in Bielefeld

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Robert Habeck, GRÜNER Parteivorsitzender, kommt nach Bielefeld! Dabei stehen eure Fragen im Mittelpunkt. Was ist eigentlich mit der GroKo los? Wie kann eine humane Asylpolitik in der EU gestaltet werden? Wie retten wir im Zeitalter von Trump das Klima? Sind die GRÜNEN jetzt etwa für Gentechnik? Und wie überzeugen wir, dass die AfD nur Hass, aber keine Alternativen im Angebot hat? Wann werden Wohnungen wieder bezahlbar?

Wir freuen uns auf eure Fragen!

Townhall Meeting* mit Robert Habeck am 12.7., 19 Uhr, Vortragssaal im Historischen Museum (Ravensberger Park 2).

*Beim Townhall Meeting folgen in schnelle Abfolge Fragen aus dem Publikum und Antworten des Referenten. Es gibt dabei kein festgelegtes Thema.

Wir weisen darauf hin, dass ggf. Fotos von der Veranstaltung im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit verwendet und veröffentlicht werden.


Weichen stellen für die beste Schule

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Fraktionsvorsitzender Jens Julkowski-Keppler (l.), Reinhold Peter vom ISB, die pädagogische Beraterin Helga Boldt und der GRÜNE Bezirksvertreter Stephan Godejohann.

GRÜNE Ratsfraktion diskutierte über das pädagogische Konzept und über Neubaupläne für die Martin-Niemöller-Gesamtschule. Dabei kam ein neues, kleines Gelände an der Westerfeldstraße als Standort ganz schlecht weg.   … Zum Beitrag


19.06.18: Mitgliederforum Bundespolitik

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Wir laden herzlich ein zu unserem Mitgliederforum am Dienstag, den 19.6.18,
19-21 Uhr im Haus der Kirche (Markgrafenstr. 7). Gemeinsam mit euch und Britta Haßelmann (MdB) möchten wir über Aktuelles aus der Bundespolitik sprechen. Zum Beispiel über den Skandal um das Bundesamt für Migration (BAMF) und die Gängelung von Geflüchteten durch die Pläne der Bundesregierung wie der Einschränkung des Familiennachzugs oder den Ankerzentren. Wenn ihr konkrete Fragen oder Themenvorschläge habt, freuen wir uns, wenn ihr uns diese schon vorab
zukommen lasst. So lässt sich der zeitlich Ablauf des Mitgliederforums besser planen.
Das Mitgliederforum ist wie immer öffentlich, auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen.

Hier könnt ihr die Einladung als pdf herunterladen: kurz und bündig Juni 2018

Foto: © Studio Kohlmeier


Statement zu den Rassismus-Vorfällen bei der ZAB

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Liest man die Informationsvorlage der Verwaltung, kann man sehr viel zur Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) erfahren: was tut sie, mit wievielen Mitarbeitenden, in welcher Struktur, wie wird ihr Personal geschult und fortgebildet, wie geht man mit Beschwerden im Allgemeinen um. Man könnte dabei leicht vergessen, was der Anlass für die Vorlage ist: … Zum Beitrag


Fahrradgerechte Baustellenabsicherung

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Bei Baustellen im Stadtgebiet, die Auswirkungen auf die Fuß- und Radwege haben, kommt es leider immer wieder zu Problemen mit der Einrichtung von fahrradgerechten Baustellenabsicherungen und Umleitungen.

Vor diesem Hintergrund stellen die Bielefelder GRÜNEN in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 29.05.2018 folgende Anfrage:

Welches Amt ist für die Überwachung der Baustellenabsicherungen und Beschilderung von Umleitungen für den Rad- und Fußverkehr bei Baustellen zuständig?

Zusatzfrage:

Welche Maßnahmen können seitens der Verwaltung ergriffen werden, um die Einhaltung der Vorgaben des entsprechenden Handlungsleitfadens der AGFS zu überprüfen und anzuordnen?

Begründung:

Bielefeld ist seit 1998 Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V.“ (AGFS). Die AGFS hat einen detaillierten Handlungsleitfaden zum Thema Baustellenabsicherung herausgegeben. Bielefeld war an der Erstellung des Handlungsleitfadens beteiligt.

Trotzdem ist immer wieder im gesamten Stadtgebiet zu beobachten, dass die Maßnahmen des Handlungsleitfadens nicht umgesetzt werden. Dadurch geraten Fahrradfahrer*innen immer wieder in gefährliche Situationen, weil Radwege plötzlich ohne Vorwarnung enden und die Radfahrenden, auch für den Autoverkehr völlig überraschend, auf die Straße ausweichen müssen oder gezwungen sind, ihre Fahrt zu unterbrechen.

Oft ist es unmöglich, Baustellen aufgrund von zu schmalen Durchgängen überhaupt mit einem Fahrrad, auch wenn es geschoben wird, zu passieren. Dies gilt ebenso für Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen. Bestes Beispiel hierfür sind die derzeit bereits mehrere Wochen existierende Baustelle am Oberntorwall 23c (s. Anlage) und die Baustelle entlang der Arthur-Ladebeck-Straße. Bei beiden Baustellen ist die Radverkehrssituation nur ungenügend bis überhaupt nicht gelöst.

Im Rahmen der Verbesserung des Radverkehrs in Bielefeld gehört auch eine Überwachung der Baustellenabsicherung im Hinblick auf Radverkehre, um eine Gefährdung von Radfahrer*innen zu minimieren.

Broschüre der AGFS:
https://www.agfs-nrw.de/uploads/tx_ttproducts/datasheet/Broschuere_Baustellen_2auflage-web.pdf


19.04.2018: Kommunalpolitischer Stadtrundgang

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Wer Kommunalpolitik macht, gestaltet die Stadt mit – und das ist auch sichtbar. Bei unserem Stadtrundgang lenken wir den Blick auf GRÜNE Spuren, zeigen Themen auf, die die Bielefelder Politik bald entscheiden muss und verdeutlichen auch hier GRÜNE Positionen. Die Stationen sind so ausgewählt, dass verschiedene Politikfelder abgedeckt werden – weit über die reine Stadtentwicklungspolitik hinaus. … Zum Beitrag


07.04.2018: Frühjahrsputz an den Stauteichen

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Der Luttergrünzug steht vor großen Veränderungen. Welche das sein können, zeigt das „Freiraumplanerische Rahmenkonzept Luttergrünzug“. Es enthält viele Vorschläge, den Grünzug gestalterisch aufzuwerten, Räume für Naherholung und Natur zu schaffen, Wege zu optimieren und die Stauteiche weiter zu entwickeln. Derzeit berät die Politik diese Vorschläge. … Zum Beitrag


Kunsthallen-Misere aufklären

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Die GRÜNE Ratsfraktion erwartet, dass die Ursachen für den überaus schlechten Jahresabschluss der Kunsthalle schnell und schonungslos aufgeklärt werden. … Zum Beitrag


AG Mobilität

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Die AG Mobilität trifft sich in unregelmäßigen Abständen um über die Visionen und Problem des Nahverkehrs auszutauschen. Du bist interessiert? Bitte wende dich an den AG-Ansprechpartner Dominic Hallau.

Das nächste Treffen findet am 9.5.18, 18-20 Uhr im KV-Büro, Kavalleriestraße 26 statt. Auf der Tagesordnung stehen bislang:

  1. Diskussion: Mindeststandards für Fahrradwege in Bielefeld (60 Min)
  2. Bericht: Fahrradverleihsysteme (10 Min)
  3. Bericht aus der Fraktion (30 Min, inkl. Diskussion)
    1. Klimaschutzziele: Anteil des Verkehrs
    2. Jahnplatz-Gutachten
    3. IC Sprinter ohne Bielefeld
  4. Sonstiges

Gerne nehmen wir weitere Punkte für die Tagesordnung auf.


Türkischer Militäreinsatz in Afrin ist inakzeptabel!

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Der Kreisvorstand der GRÜNEN Bielefeld blickt mit Sorge auf die Türkei. Die andauernde türkische Militäroffensive im syrischen Afrin unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung ist nicht akzeptabel und völkerrechtswidrig.

Der drohende Häuserkampf wird eine Vielzahl ziviler Opfer fordern – die die türkische Regierung billigend in Kauf nimmt. Das Einkesseln von Afrin, das Ignorieren der von den UN vereinbarten Waffenruhe, und die Unterbrechung der Wasserversorgung in Afrin zeigen, mit welcher brutalen Skrupellosigkeit die AKP-Regierung vorgeht.

Insbesondere nach Präsident Erdogans Ankündigung die militärische Offensive in Irak auszuweiten ist das entschlossene Handeln der NATO-Mitgliedsstaaten gefragt. Das Vorgehen der Türkei muss endlich Thema im NATO-Rat sein. Auch die deutsche Regierung muss endlich eine außenpolitische Kurskorrektur vornehmen – Rüstungsdeals mit der Türkei verbieten sich!


11.4.18: Mitgliederversammlung

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Wir laden euch herzlich ein zur Mitgliederversammlung am 11.4. um 19 Uhr im kulturpunkt.
Der Start der GroKo, der Umgang der GRÜNEN Fraktion und des Bundestages mit der AfD-Abgeordneten – gemeinsam mit Britta Haßelmann möchten wir über die einige bundespolitischen Entwicklungen sprechen. … Zum Beitrag


GRÜNE zu BVG-Urteil: Gesundheitsschutz erfordert andere Verkehrspolitik auch in Bielefeld!

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Die GRÜNE Ratsfraktion begrüßt das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig. Demnach können Städte grundsätzlich Fahrverbote für Dieselfahrzeuge verhängen, um die Gesundheit der Menschen zu schützen. Auch in Bielefeld wird seit Jahren insbesondere am Jahnplatz der Grenzwert für die Stickstoffdioxid-Belastung überschritten. Hier besteht aus Sicht der GRÜNEN nach wie vor sofortiger Handlungsbedarf. … Zum Beitrag


Baudezernent macht erneut Stadtentwicklung mit der Kettensäge

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Es ist wieder passiert: Acht stattliche Bäume fielen an der Gertrud-Bäumer-Schule der Kettensäge zum Opfer. Dies sind nun die letzten Bäume des ursprünglichen Baumbestandes im Umfeld der neugebauten Almsporthalle. Laut Verwaltung waren sie dem Rettungsweg der Alm, der eine Breite von 16,2 Meter aufweisen muss, im Wege. … Zum Beitrag


Noch mehr GRÜN für Bielefeld!

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Unsere Jahrshauptversammlung am 17.2.18 setzte sich mich der überaus positiven Bilanz der Bielefelder “Paprika-Koaliton” auseinander. Doch wir ruhen uns nicht darauf aus! Mit dem Beschluss “Noch mehr GRÜN für Bielefeld!” setzen wir mit einem ambitionierten 10-Punkte-Plan Zielmarken für die verbleibende Zeit bis zu den Kommunalwahlen 2020:

 

Beschluss: Noch meh GRÜN für Bielefeld!

Seit Anfang 2015 arbeitet die GRÜNE Ratsfraktion mit der SPD-Fraktion und der Ratsgruppe Bürgernähe/PIRATEN in der sog. „Paprika-Koalition“ erfolgreich zusammen. Auf der Basis eines Koalitionsvertrags hat die GRÜNE Ratsfraktion bereits vieles umgesetzt und gemeinsam mit dem Oberbürgermeister zahlreiche Projekte realisiert.

GRÜNE Politik ist erfolgreich, GRÜNE Politik wirkt nachhaltig: Erfolgreiche Zwischenbilanz der „Paprika-Koalition“

Die GRÜNE Handschrift ist deutlich sichtbar, Natur- und Umweltschutz profitieren durch unsere Arbeit: Wir konnten den Strothbachwald retten, die Johannisbachaue unter Schutz stellen und die ökologisch bewirtschafteten städtischen Flächen sichern. Neue Initiativen wie „Urban Gardening“ konnten wir unterstützen. Die Freilegung der Lutter in der Ravensberger Straße kommt, die Platanen-Allee bleibt erhalten und ein Konzept zur Entwicklung des Lutter-Grünzugs haben wir auf den Weg gebracht. Eine GRÜNE Erfolgsgeschichte ist das Mehrwegsystem für Coffee-to-go-Becher. Und seit Januar 2017 bezieht die Stadt zu 100 Prozent Ökostrom.

Im verkehrspolitischen Bereich haben wir die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur auf den Weg gebracht. Es gibt mehr städtische Mitarbeiter*innen, die den Ausbau des  Radverkehrs planen und realisieren. Den Stillstand im Ausbau des ÖPNV konnten wir überwinden. Die Verlängerung der Linie 2 nach Altenhagen ist erfolgt und die  Koalition hat beschlossen, die Linie 1 nach Sennestadt und die Linie 4 auf den Hochschul-Campus zu verlängern.

Dem Thema Wohnungsbau haben wir uns gestellt und Beschlüsse getroffen, die den Bau des dringend benötigten bezahlbaren Wohnraums in unserer Stadt ermöglichen. Die ersten Wohnungen für Geflüchtete sind fertiggestellt, viele Bauvorhaben sind auf den Weg gebracht und das Personal im Bauamt ist aufgestockt. Mit einem „Bündnis für bezahlbaren Wohnraum“ wollen wir die Zahl der zusätzlichen Wohnungen bis zum Jahr 2020 erheblich steigern.

Im Jugend- und Sozialbereich konnten wir ebenfalls wichtige Akzente setzen: Die Leistungsverträge sind verlängert – und zwar mit besseren Konditionen. Bei den „Kosten der Unterkunft“ haben wir die Kriterien so geändert, dass mehr Menschen in ihren Wohnungen bleiben und nicht mehr von ihrem Existenzminimum Miete dazuzahlen müssen. Das Sozialticket konnten wir mit Landesmitteln weiterführen. Wir haben Maßnahmen beschlossen, die die Kinder- und Jugendbeteiligung und auch die Qualität der Arbeit in Kitas verbessern. Und wir haben erreicht, dass weitere Kitas gebaut werden. Die dringend notwendige Inklusion haben wir angepackt und den Inklusionsplan beschlossen.

Den Offenen Ganztag bauen wir weiter aus. Das Schulbudget ist erhöht. Und Eltern können ihre Kinder in diesem Monat erstmals in zwei städtischen Sekundarschulen mit längerem gemeinsamem Lernen anmelden. Schulen werden ermutigt und gefördert, kulturelle Bildung stärker einzusetzen. Abgesichert ist das in einem im Kulturentwicklungsplan verankerten Gesamtkonzept, das allen Bürger*innen gleichermaßen den Zugang zu kultureller Bildung ermöglichen soll. Die freie Kulturszene stärken wir mit mehr Geld für Projekte und Investitionen. Und sie kann jetzt mit Leistungsverträgen besser planen.

In den letzten Jahren sind viele Geflüchtete und Migrant*innen aus EU-Staaten nach Bielefeld gekommen. In bewährter Weise haben Verwaltung, Kommunalpolitik, Sozialverbände und unzählige ehrenamtlich Tätige für gute Integrationsbedingungen gesorgt. Trotz schwieriger Finanzlage haben wir erhebliche kommunale Mittel für Sprachkurse, mehr Quartiersarbeit und die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Initiativen in der Geflüchtetenarbeit bereitgestellt. Mit dem Handlungsprogramm zur Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen haben wir einen entscheidenden Schritt gemacht zur umfassenden Anerkennung aller Bielefelder*innen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrer sexuellen Orientierung.

Der eingeschlagene Kurs der Haushaltspolitik hat sich bewährt: Auf der Basis des Konsolidierungsvolumens von mehr als 70 Mio. Euro schreibt der städtische Haushalt bereits zum zweiten Mal in Folge schwarze Zahlen – statt Defizite in zweistelliger Millionenhöhe. Der geplante Haushaltsausgleich im Jahr 2022 ist realistisch.

 

10 Grüne Punkte für ein besseres Bielefeld

Für die verbleibende Zeit bis zur nächsten Kommunalwahl im Jahr 2020 gilt es, unser Profil zu schärfen und die GRÜNE Gestaltungskraft zu stärken. Insbesondere auf folgende Punkte legen wir den Fokus:

1. Kommunale Klimaschutzpolitik

In Berlin stellt die Große Koalition die Klimaschutzziele in Frage und verhindert den Kohleausstieg. Umso wichtiger ist es, dass wir hier in Bielefeld den Klimaschutz weiter verbessern. Wir GRÜNEN wollen die CO2-Emissionen in Bielefeld bis 2050 erheblich senken (80 bis 90% im Vergleich zu 1990), den Endenergieverbrauch bei der Wirtschaft und den Privathaushalten um 50% und den KFZ-Verkehr um 40% reduzieren. Das geht, wenn wir energieeffizienter leben, eine andere Mobilität ermöglichen, den motorisierten Individualverkehr reduzieren und nachhaltiges Wirtschaften fördern. Innerstädtisches Grün wollen wir erhalten und ausweiten. Den Verkehr auf dem Jahnplatz wollen wir reduzieren und die Nutzung von Elektro- und wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen erheblich ausbauen.

2. Haushalt in Ordnung bringen

Dank unserer konsequenten Haushalts- und Finanzpolitik wird Bielefeld spätestens im Jahr 2022 wieder einen ausgeglichenen Haushalt haben. Trotz aller notwendigen Einsparungen ist es uns gelungen, die soziale und kulturelle Infrastruktur zu erhalten. Im Sinne einer generationengerechten Finanzpolitik wollen wir nun Schulden abbauen und den Rücklagenverzehr stoppen.

3. Verantwortungsvolle Flächenpolitik

Unsere Stadt wächst. Wir brauchen tausende neue Wohnungen. Und wir brauchen Flächen für Gewerbe und die Hochschulen. GRÜNE stehen für eine verantwortungsvolle Politik mit Flächen als kostbares und begrenztes Gut, die die Belange der Umwelt und des Natur- und Klimaschutzes berücksichtigt, ebenso wie das „Cradle-to-Cradle“-Prinzip. Für uns steht deshalb Flächenrecycling, Konversion und Nachverdichtung vor einer Ausweisung von Flächen auf der „Grünen Wiese“.

4. Chancengerechtigkeit herstellen

Die soziale Ungleichheit, die Kinderarmut und die Zahl armer Menschen im Alter nehmen auch in Bielefeld zu. Um die vielfältigen Ursachen dieser Entwicklung wirkungsvoll bekämpfen zu können, brauchen wir einen integrierten Ansatz, der die Bekämpfung von Armut und Bildungsbenachteiligung mit Quartiers- und Stadtentwicklung verknüpft. In einigen Quartieren gibt es bereits gute Erfahrungen mit solchen Projekten. Diese wollen wir weiterentwickeln und ähnliche Projekte in weiteren Quartieren initiieren. Wir möchten aber auch besondere Problemlagen und Menschen mit Mehrfachbelastungen stärker in den Blick nehmen. Wir möchten überprüfen, ob Wohnraumkontingente für Menschen mit Mehrfachbelastungen (z.B. von Gewalt betroffene Frauen) geschaffen werden sollten und sie im Übergang in die neue Wohnung durch nachsorgende Beratung länger unterstützt werden können, damit sie nicht länger als nötig in den entsprechenden Einrichtungen leben müssen.

Da gerade Familien mit kleinen Kindern und alleinerziehende Eltern von Armut betroffen sind, möchten wir die Kita Beitragssatzung dahingehend überprüfen, ob Kita-Beiträge für Eltern mit niedrigem Einkommen reduziert werden können.

5. Digitalisierung gestalten und Chancen nutzen

Die Digitalisierung durchdringt zunehmend alle unsere Lebensbereiche. Sie bietet viele Chancen für mehr Transparenz zum Beispiel durch die Bereitstellung wichtiger Umweltdaten (Jahnplatz, Verkehrszählung OWD) mittels open data. Sie kann den Alltag erleichtern und uns bei der Erreichung von wichtigen kommunalen Zielen wie Energieeffizienz oder mehr Bürgernähe durch E-Government unterstützen. GRÜNE stehen nicht nur für die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen für die Digitalisierung (Breitbandausbau, freies W-Lan), sondern auch für die Erhöhung der Möglichkeiten durch Digitalisierung in möglichst vielen Bereichen der Verwaltung und des öffentlichen Lebens – natürlich unter Wahrung des Datenschutzes. Wir wollen Bielefeld zu einer digitalen Zukunftsstadt entwickeln.

6. Schule und Bildung weiter verbessern

Wir GRÜNE wollen die Schullandschaft mit einer fundierten Schulentwicklungsplanung bedarfsgerecht ausbauen. Das Ziel dabei ist, dem Elternwillen gerecht zu werden, Bildungsbenachteiligungen abzubauen und allen Kindern in Bielefeld den bestmöglichen Bildungserfolg zu eröffnen. Dazu gehören Schulen, die im Quartier vernetzt sind. Die Schulen wollen wir mit zeitgemäßen digitalen Medien ausstatten, Medienkompetenz muss in der Schule vermittelt werden. Den Offenen Ganztag wollen wir weiter ausbauen und verbessern. Die größte Investition in Schule wird der Neubau der maroden Martin-Niemöller-Gesamtschule sein. Diesen Neubau wird es mit den GRÜNEN nur an dem Standort geben, an dem auch das von Fachleuten entwickelte pädagogische Konzept umgesetzt werden kann.

7. Integration als kommunale Zukunftsaufgabe

Für die Integration aller neu nach Bielefeld gekommenen Menschen sind wir gut gerüstet. Dennoch müssen wir noch viel tun, damit sie dauerhaft erfolgreich ist. Wir brauchen mehr Wohnungen und mehr Kitaplätze, zusätzliche Plätze an Schulen, weitere Ausbildungsplätze und Beschäftigungsmöglichkeiten. In den Institutionen muss ausreichend Personal vorhanden sein, um Integration zu fördern. Auch die soziale, politische und kulturelle Teilhabe der Menschen haben wir im Blick. Wir wollen eine bessere politische Beteiligung der Menschen mit Migrationsgeschichte. Den Integrationsrat wollen wir erhalten. Die Stimme von Geflüchteten muss politisch Gehör finden.

8. Ein Kulturhaus für Bielefeld

Bielefeldprofitiert in vielerlei Hinsicht von seiner vielfältigen Kulturszene. Vielen Kreativen fehlen aber Räume und Infrastruktur. Daher unterstützen wir Initiativen, die sich auf den Weg zu einem Kulturhaus für Bielefeld machen. Die Zwischennutzung von leerstehenden Räumen für kulturelle Zwecke wollen wir ermöglichen.

9. Bielefeld setzt Zeichen für den Natur- und Artenschutz

Die Insekten sind ein Indikator für den Zustand unserer Umwelt. Als Bestandteil des Ökosystems werden mit ihrem Rückgang viele andere Tier- und Pflanzenarten verschwinden. Flächenversiegelungen, Monokulturen, Pestizideinsatz: Dies sind nur drei Bausteine im tückischen Gefüge, das die Natur an den Rand der Existenz treibt. Deswegen wollen wir GRÜNE unser vielfältiges Bielefelder Grünsystem und die nachhaltige Landwirtschaft erhalten. Pestizide – Glyphosat, Neonikotinoide und Co. – haben auf dem Feld und im Garten nichts zu suchen!

Immer wieder werden standortprägende, gesunde Bäume ohne Grund gefällt. Es wird Zeit, unseren Bielefelder Bäumen den Schutz zukommen zu lassen, den sie verdienen – auch auf privaten Flächen. Deswegen: Eine Baumschutzsatzung für Bielefeld!

10. Partizipationsmöglichkeiten verbessern

Bürger*innen möchten ihre Stadt mitplanen und mitgestalten. Dabei reicht es nicht aus, dass sie alle fünf Jahre den Rat wählen können. Wir wollen Formen der Beteiligung schaffen, die möglichst alle Menschen nutzen können. Dazu gehören bessere Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder- und Jugendliche sowie die Förderung und Ausweitung der Beteiligungsinstrumente wie z.B. der Bürgerwerkstätten. Entscheidungen wollen wir transparenter machen und digitale Möglichkeiten besser nutzen. Die  Stadtverwaltung braucht eine*n Partizipationsbeauftragte*n!


15.02.2018: Auftakt für Neue

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Die Ratsfraktion rollt den GRÜNEN Teppich aus für alle Neuen und Interessierten. Wir wollen Lust machen auf Kommunalpolitik – mit Einblicken in Politik und Verwaltung, mit Informationen zu spannenden Themen, mit kommunalpolitischen Stadtrundgängen und auch tatkräftiger Unterstützung von Mentor*innen. Los geht es am 15. Februar um 18 Uhr mit einem Offenen Forum in den Räumen der Ratsfraktion im Alten Rathaus. … Zum Beitrag


Paprika-Koalition blickt optimistisch in die Zukunft

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Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen und der Ratsgruppe Bürgernähe/PIRATEN haben sich zu einer gemeinsamen Fraktionssitzung getroffen. Dabei zogen die über 70 Anwesenden eine äußerst positive Halbzeitbilanz und gehen gestärkt in die kommenden knapp 1000 Tage der Wahlperiode.

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Ein Radschnellweg für Bielefeld und die Region

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Um die Strecken zwischen Bielefeld und den umliegenden Kommunen für den Alltags- und Freizeitradverkehr attraktiver und sicherer zu gestalten, muss in Sachen Radwegeverbindung endlich etwas geschehen. Lösungen müssen in regionalen Zusammenhängen gedacht werden. Dies kann ein Radschnellweg leisten, der Bielefeld mit Gütersloh und Herford verbindet. Wir machen uns auf den Weg! … Zum Beitrag


Matthi auf #weltbewegen-Tour

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Unser Bielefelder Landtagsabgeordnete Matthi Bolte-Richter ist derzeit auf #weltbewegen Tour durch NRW.

Wer verändern will braucht Mut. Wer etwas Neues schaffen will, braucht Mut. Deshalb passt „Grün“ und „Gründer“ so gut zusammen. Wir Grüne wollen die Welt verändern. Und viele Gründer*innen haben Ideen, die die Welt bewegen und zu einem besseren Ort machen können. Denn viele smarte Technologien sind zugleich ökologische Technologien, die den Verbrauch an Ressourcen und Energie reduzieren und so zum Klimaschutz beitragen.An vielen Stellen sind wir in NRW schon auf dem Weg in die digitale Zukunft, auch dank der Vorarbeiten der letzten Jahre. Matthi will herausfinden, wie optimale Bedingungen für Gründer*innen und Innovator*innen aussehen müssen, damit neue und digitale Ideen das Land weiter bewegen. Im Gegensatz zu Schwarz-Gelb sehen wir Digitalisierung nicht nur ein symbolisches Marketing-Thema, sondern ein Feld, das politisch gestaltet werden muss. Gründerinnen und Gründer brauchen konkrete Unterstützung und nicht nur ideologisches Entfesselungs-Geschwätz.

Matthi besucht in den kommenden zwei Monaten mehr als 40 Startups, digitalisierte Mittelständler, Inkubatoren, Acceleratoren und Forschungseinrichtungen. Digitale Innovation findet nicht nur im Düsseldorfer Medienhafen statt, sondern auch beim Mittelständler in Attendorn.

Wir GRÜNE wollen die nordrhein-westfälische Wirtschaft bei der Digitalisierung unterstützen. Dafür müssen wir aber den richtigen Rahmen schaffen. Wie der aussehen kann, will ich gemeinsam mit denjenigen entwickeln, die heute schon Digitalisierung gestalten.

Matthi veröffentlicht regelmäßig Berichte über seine Eindrücke u.a. auf seiner Homepage und bei Facebook. Einen vollständigen Tourplan findet Ihr hier.


Für gute Schulen in Bielefeld

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Die GRÜNE Ratsfraktion hat mit der SPD und der Ratsgruppe aus Bürgernähe und Piraten beantragt, den Schulentwicklungsplan fortzuschreiben. Der Antrag sieht auch vor, ein Konzept zur Digitalisierung aller Schulen zu entwickeln. … Zum Beitrag


24.1.18:Die Vergessenen – Êzîd*innen im Nordirak (Fotovortrag)

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Fotovortrag und Diskussion

Mittwoch, 24.1.18; 18-20 Uhr im Literaturcafé (Neumarkt 1)

 

Êzîd*innen – überfallen, verschleppt, gequält, vergewaltigt, ermordet, Êzîd*innen auf der Flucht…

Êzîd*innen sind unsere Mitbürger*innen – doch das fortwährende Leid der Êzîd*innen im Irak und das ihrer Angehörigen hier in Deutschland ist in den vergangenen Monaten kaum mehr öffentliches Thema. Doch die Situation der Êzîd*innen in ihrem Ursprungsgebiet hat sich keineswegs verbessert.

Wir laden zu einem Fotovortrag von Liane Süßmuth-Wemhöner mit anschließender Diskussion ein.  Liane Süßmuth-Wemhöner steht im humanitären  Kontakt mit im Irak lebenden Êzîd*innen ebenso, wie mit in Deutschland lebenden Êzîd*innen aus dem staatsübergreifenden Gebiet Kurdistan.

Über ihre Erlebnisse sagt sie: „ Als der Überfall des IS auf Shingal, der Ursprungsheimat der Êzîden, geschah, war ich schockiert.  Fernsehbilder bleiben flach und fern. Die Fluchtgeschichten gingen mir nah – aber nicht nah genug. Es zog mich fort: Ich wollte wissen, verstehen und tief erfühlen, die Seele der Êzîden suchen – mitten unter Êzîden im Nordirak, in der Weite der Landschaft, in den Flüchtlingslagern und auf dem Berg Shingal.

Privat begleitete ich Freunde im Herbst 2016 in den Nordirak, besuchte Menschen in Lagern und war erschüttert: Die Menschen und das Land lassen mich nicht mehr los.  Im April dieses Jahres flog ich erneut, diesmal u.a. auch mit Auftrag von „Eziden Weltweit e.V.“ (EWW e.V.), Spendengelder zu verteilen. Die aktuelle politische Lage vereitelte mir leider einen erneuten Flug im Oktober.“

Die Veranstaltung findet in Kooperation Eziden Weltweit e.V.(EWW e.V.), Deutsche – Ezidische Freundschaft e.V. und dem Zentralrats der Eziden in Deutschland statt.


Opposition wirkt – Aktuelles aus dem Landtag

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Nach jeder Plenarwoche berichtet unser Bielefelder Abgeordnete Matthi Bolte-Richter über die aktuellen NRW-Themen. In diesem Bericht geht es um den Hambacher Wald, der für ein Braunkohletagewerk geopfert werden soll, die medizinisches Fakultät an der Bielefelder Uni und selbstbestimmtes Wohnen im Alter.

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

Opposition wirkt. Das haben wir diese Woche eindrücklich gezeigt. Innerhalb weniger Tage haben knapp 50.000 Menschen unsere Petition zum Erhalt des Sozialtickets gezeichnet – und damit einen großen Erfolg ermöglicht: Die Landesregierung will das Sozialticket jetzt doch nicht mehr streichen. Damit musste uns Straßenminister Wüst zugestehen, dass Mobilität für 300.000 sozial Schwache wichtiger ist, als der Neubau von 3,5 Kilometern Autobahn. Wir werden dran bleiben, denn eine verbindliche Absicherung des Sozialtickets über 2018 hinaus gibt es noch nicht.

Weitere aktuelle Infos zur letzten Plenarwoche findet ihr unten. Da mir Eure Meinung wichtig ist, freue ich mich wie immer über Eure Rückmeldungen zu unserer Arbeit im Landtag. Meine Kontaktdaten und die meiner Büros in Bielefeld und Düsseldorf findet Ihr hier. Gerne weise ich auch auf meinen Fachnewsletter hin, für den Ihr Euch hier eintragen könnt.

Herzliche Grüße

Euer Matthi

 

Medizinische Fakultät OWL zum Erfolg machen!

Die medizinische Versorgung in OWL, insbesondere in den ländlichen Teilen muss verbessert werden. Diese Forderung hat der GRÜNE Bezirksverband OWL auf meine Initiative hin bekräftigt. Deshalb unterstützen wir die Gründung einer medizinischen Fakultät OWL an der Universität Bielefeld. Die vollmundigen Ankündigungen der Landesregierung allein reichen dazu aber nicht aus – wir wollen das Projekt zum wirklichen Erfolg für die ganze Region machen.

Dabei dürfen die bisherigen Erfolge des Kooperationsmodells mit der Uni Bochum nicht verloren gehen. Denn sie genießen in der Region bereits eine breite Anerkennung. An den Kliniken in Herford und Minden-Lübbecke wurden zweistellige Millionenbeträge für hervorragende Studienbedingungen investiert. Dadurch ist die Praxisausbildung bei den Bochumer Studierenden sehr begehrt. Deshalb müssen die bestehenden Strukturen in die Konzeption einer neuen Fakultät integriert werden.

Grundvoraussetzung für den Erfolg des Projekts ist eine auskömmliche Finanzierung durch das Land. Davon sind wir noch weit entfernt. Die ersten, unverbindlichen Ankündigungen der Wissenschaftsministerin bleiben sogar noch hinter den Forderungen ihrer Kabinettskollegen zurück. Unser Positionspapier, in dem wir GRÜNE OWL vier Gelingensbedingungen für die Medizinische Fakultät definieren, findet Ihr hier.

 

Hambacher Wald: Landesregierung muss vermitteln, statt Öl ins Feuer zu gießen!

Der Hambacher Wald ist ein einzigartiger Naturraum. Doch er ist bedroht von den hungrigen Braunkohlebaggern des Energieriesen RWE. Das Unternehmen hatte trotz eines noch anhängigen Rechtsstreits und der völlig offenen energiepolitischen Zukunft der Braunkohle angesichts der Regierungsbildung im Bund bereits mit Rodungen im Hambacher Wald begonnen. Zum Glück mussten die Sägen erneut gestoppt werden, denn das Oberverwaltungsgericht verbietet die Abholzung bis zur endgültigen rechtlichen Klärung verbietet.

Wie das OVG Münster in seinem Vergleichsvorschlag festgestellt hat, steht ein zeitnaher energiepolitischer Wandel mit einem Ausstieg aus der Kohleverstromung bevor. Ein solcher Kohleaussteig hat für den Erhalt des Hambacher Waldes, aber auch für den Strukturwandel im Rheinischen Revier, enorme Bedeutung. Die Abschaltung von mindestens sieben Gigawatt Kraftwerksleistung ist dabei eine realistische Annahme und würde die weitere Rodung des Hambacher Waldes überflüssig machen. Daher könnte auf die Rodungen verzichtet werden bis auf Bundesebene über den Kohleausstieg entschieden ist. Daher muss die Landesregierung versuchen, eine einvernehmliche Lösung herbeizuführen und sich nun auf dem politischen Weg dafür einsetzen, dass die Abholzung gestoppt wird.

Doch von Befriedung des Konflikts ist derzeit bei Landesregierung und schwarz-gelber Landtagsmehrheit nichts zu sehen. Während Ministerpräsident Laschet komplett auf Tauchstation gegangen ist, mussten wir uns in einer aktuellen Stunde im Landtag von CDU und FDP beschimpfen lassen, wir würden angeblich Terroristen unterstützen. Das Gegenteil ist der Fall, wie Monika in ihrer Rede klarstellt: Wir haben uns zu jedem Zeitpunkt von Gewalttaten, die es im Zuge der Waldbesetzung gibt, distanziert. Wir stehen aber fest an der Seite eines legitimen und breitgetragenen Protests der Zivilgesellschaft gegen unnötigen Raubbau an unseren natürlichen Lebensgrundlagen. Zur Not auch allein im Landtag gegen die ganz große Braunkohle-Koalition aus CDU, FDP, AfD und SPD. Unseren Antrag zum Hambacher Wald und Wibkes Rede findet Ihr hier und hier.

 

Selbstbestimmtes Wohnen im Alter sicherstellen

In NRW sind derzeit 640.000 Menschen pflegebedürftig – Tendenz steigend. Wir müssen deshalb die Infrastruktur an Pflege, Unterstützung, Versorgung und Teilhabe weiterentwickeln. Denn wenn sich Altersstruktur unserer Gesellschaft verändert und die Lebenserwartung weiter steigt, dann ändern sich auch die Erwartungen und Wünsche an ein selbstbestimmtes Leben im Alter: Die wenigsten Menschen möchten heute noch in den traditionellen Großeinrichtungen ihre letzte Lebensphase verbringen.

Wir wollen, dass Menschen wählen können, wie sie wohnen, leben und gepflegt werden. Es ist wichtig, den beschrittenen Weg weiterzugehen und den Ausbau von Wohn- und Pflegeformen im Quartier, in denen Unterstützung auch unabhängig vom Einsatz Angehöriger in einer häuslichen Wohnumgebung stattfinden kann, weiter voranzutreiben. Wir fordern mit unserem Antrag unter anderem, dass die neue Landesregierung den Ausbau von Alternativen für ein selbstbestimmtes Wohnen weiterhin fördert, insbesondere auch durch den Ausbau barrierefreier und rollstuhlgerechter Wohnungen. Schwarz-Gelb muss zudem bestehende Beratungsangebote sichern und ausbauen. Zudem muss der Ausbau

Unseren Antrag findet Ihr hier.


JHV 2018: Wahl der Delegierten für die Parteitage

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Auf unserer Jahreshauptersammlung im Februar wählen wir unsere Jahresdelegierten für die Parteitage (Delegiertenkonferenzen) 2018. Wir werden sowohl die Delegierten für die Bundesdelegiertenkonferenzen (BDK, fünf Delegierte), als auch für die Landesdelegiertenkonferenzen (LDK, neun Delegierte) wählen. Die BDK und die LDK sind die höchsten beschlussfassenden Gremien der Landes- und Bundespartei. Hier wird über die wichtigsten inhaltlichen Positionen und Programme der Partei beraten und abgestimmt. Gleichzeitig kommen GRÜNE aus den unterschiedlichsten Regionen des Bundes und Landes zusammen und bringen ihre Themen und ihre GRÜNE Leidenschaft mit. … Zum Beitrag