Leichter zu Bildung und Teilhabe

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Die GRÜNE Ratsfraktion begrüßt die Neuregelungen des „Starke-Familien-Gesetzes“ zur unbürokratischen Inanspruchnahme der sog. BuT-Leistungen. War bisher ein sehr kompliziertes Antragsverfahren notwendig, können nun ab dem 1. 8. 2019 die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) als Geldleistungen ausgezahlt werden.

Durch die Entbürokratisierung können berechtigte Menschen schneller von den Teilhabeleistungen profitieren. Ebenfalls können die Sportvereine und andere Anbieter von Freizeit- und Bildungsangeboten entlastet werden.

Joachim Hood, Vorsitzender des Sozial- und Gesundheitsausschusses (SGA): „In Bielefeld nehmen derzeit weniger als 15% der Kinder aus Hartz IV-Familien die BuT-Leistungen in Anspruch. Deshalb hat der SGA beschlossen, die Einführung einer „Bildungskarte“ zu prüfen, wie es sie in anderen Städten schon gibt. Die Neuregelung würde eine solche Karte jedoch überflüssig machen!“

Michael Holler-Göller, sozialpolitischer Sprecher, ergänzt: „Wir unterstützen den Vorschlag des ‚Arbeitskreises Soziale Verantwortung in Bielefeld‘, die Richtlinien der Stadt kurzfristig zu ändern, damit so schnell als möglich die anspruchsberechtigten Kinder und Jugendlichen die BuT-Leistungen erhalten können. Es geht dabei schließlich um Familien, die nicht gerade auf der ‚Sonnenseite‘ leben!“