Ein starkes Signal gegen Langzeitarbeitslosigkeit

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400 Stellen für Langzeitarbeitslose in Bielefeld: Paprika-Koalition sieht starkes Signal im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit: In der aktuellen Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses wird das Konzept zur Umsetzung des Teilhabechancengesetzes beraten. Mit dem Gesetz, das im Bund beschlossen wurde, wird das Ziel verfolgt, Langzeitarbeitslosen eine Beschäftigungsperspektive zu bieten.

Auf Antrag der Paprika-Koalition aus SPD, Grünen und Bürgernähe/PIRATEN hat der Stadtrat bereits in seiner Sitzung am 07.06.2018 die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zur Umsetzung des Teilhabechancengesetzes für die Stadt Bielefeld zu erarbeiten. Dieses liegt nun vor.

„Das Konzept zeigt uns, dass es richtig war, dass wir uns auf Initiative der Koalition hin frühzeitig mit diesem Thema in Bielefeld beschäftigt haben. Mit dem Konzept wird ein überzeugender Weg aufgezeigt, wie wir möglichst vielen Langzeitarbeitslosen in Bielefeld eine Beschäftigungsperspektive bieten können“, ist Michael Gugat, sozialpolitischer Sprecher der Ratsgruppe Bürgernähe/PIRATEN, überzeugt.

„Insgesamt sollen in Bielefeld 400 Stellen geschaffen werden. Diese Stellen sollen zu gleichen Anteilen in Unternehmen der freien Wirtschaft, im gemeinnützigen Bereich und bei der Stadt Bielefeld eingerichtet werden. Für die Stellen bei gemeinnützigen Trägern und bei der Stadt wollen wir zudem eine Ausgleichszahlung pro besetzte Stelle zahlen, damit die Kosten für die Einrichtung der Stellen gedeckt sind“, erklärt Michael Holler-Göller, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses Konzept auch die Unterstützung der Träger der freien Wohlfahrtspflege und der Bielefelder Unternehmen findet. Das ist ein starkes Signal im Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit. Mit dem heutigen Tag ist für uns klar: „Das Teilhabechancengesetz verdient seinen Namen“, erklärt Erik Brücher, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.