Anfrage „Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung umsetzen“

Kinder in Gummistiefeln stehen nebeneinander

Die Antwort der Verwaltung auf unsere Anfrage in der Ratssitzung im Januar klang noch optimistisch: „Damit wird angestrebt, die gesetzlichen Vorgaben zum Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz verlässlich zu erfüllen und Ablehnungen von Kindern ohne bestehenden Rechtsanspruch auf das unvermeidbare Maß zu begrenzen“. Im Mai war dann aber in der lokalen Presse zu lesen, dass 150 Grundschüler*innen (Stand April) der Klassen zwei bis vier auf der Warteleiste für einen Platz in der Offenen Ganztagsschule (OGS) stehen. Darunter sollen auch 90 Schüler*innen sein, die bisher einen OGS-Platz hatten.

Vor diesem Hintergrund stellen wir in der Sitzung des Rates am 11.06.2026 folgende Anfrage:

Frage:

Wie viele OGS-Plätze werden im kommenden Schuljahr 2026/2027 fehlen (bitte aufführen wie viele Plätze für Erstklässler, wie viele Kinder aus den Jahrgängen 2 bis 4, die bisher einen Platz hatten, sowie weitere Anfragen).

Zusatzfrage 1:

Wie erfolgreich ist die Verwaltung in dem Bemühen, auch den Familien noch ein Betreuungsangebot zu machen, deren Kinder bisher einen OGS-Platz hatten und jetzt leer ausgehen sollen – und zu welchen Mehrkosten führt das?

Zusatzfrage 2:

Gibt es aus Sicht der Verwaltung die Möglichkeit, die von einzelnen Schulen eigenverantwortlich entwickelten Kriterien für die Vergabe von OGS-Plätzen für Eltern aller Schulen transparent und nachvollziehbar zugänglich zu machen?

Mit freundlichen Grüßen

Romy Mamerow & Dominic Hallau – GRÜNE Ratsfraktion