Brackwede


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Wir machen Brackwede fit …
… für eine GRÜNE Zukunft

Klimaneutrale Mobilität durch Umsetzung der Verkehrswende

Wir schaffen sichere Verkehrsverbindungen für Fußgänger*innen in den Wohngebieten. Insbesondere müssen die Schulwege für Kinder sicher sein. Dafür wollen wir die Tempo-30-Zonen ausweiten und dem jeweiligen zeitlichen Bedarf anpassen. Mit sicheren Straßenübergängen, breiten Fußwegen und intelligenten Beleuchtungskonzepten wollen wir attraktive und komfortable Fußgängerzonen schaffen und damit einen Beitrag zur Senkung der Verkehrstoten auf Null leisten.

Wir setzen uns ein für die Entwicklung eines umfassenden Fahrradverkehrskonzepts für den Stadtbezirk. Wir wollen das Fahrradwegenetz in Brackwede mit breiten und geschützen Radwegen ausbauen und möglichst viele Fahrradstraßen in den Bezirken errichten. An geeigneten Orten wollen wir mehr Fahrradabstellanlagen (auch abschließbare) einrichten. Am Brackweder Bahnhof werden wir uns für den Bau eines Fahrradparkhauses stark machen. So ermöglichen wir eine gesunde, bequeme und sichere Fahrrad-Mobilität für Schule, Beruf und Freizeit.

Wir machen uns weiterhin stark für einen Fahrradschnellweg von Gütersloh über Brackwede und die Bielefelder City nach Herford. Damit gäbe es über die Arthur-Ladebeck-Straße endlich eine komfortable Verbindung mit der Innenstadt (Ost-West-Radweg, Stadtgrenzen überschreitend mit Fahrradbrücken über Bahn und OWD statt dunkler Tunnelanlagen).

Jedes Jahr erhöht sich die Anzahl an Autos in Bielefeld um mehrere hundert. Wir wollen diese Entwicklung aufhalten und die gemeinsame Nutzung von Autos fördern und Carsharing- Initiativen (z.B. Cambio) im Süden weiter unterstützen. Das reduziert den Flächenbedarf, auch für Parkflächen.

Wir setzen uns für den Ausbau der Lademöglichkeiten und attraktive Parkkonzepte für Elektrofahrzeuge ein. Damit werden wir dem größer werdenden Anteil dieser Fahrzeuge gerecht und unterstützen dessen Ausbau.                  

Wir setzen uns für einen Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) insbesondere in den Randbezirken Bielefelds ein. Es muss möglich sein regelmäßig auch an Wochenenden, Feiertagen und in den Abendstunden in die Bielefelder Innenstadt und zurück zu fahren.

Klimaschutz und Energiewende – Brackwede soll grüner werden

Grünzüge und Waldflächen machen den Bielefelder Süden attraktiv und stellen wichtige Klimaschneisen dar. Um dem Siedlungsdruck auf die freien naturnahen Flächen zu begegnen und diese besser zu vernetzen, brauchen wir ein Grünachsenkataster. So könnten z.B. die Binnendünen von Brackwede bis Sennestadt als Grünachse für die Naherholung genutzt und geschützt werden. Eine Anbindung an den Naturpark Senne und den Naturpark Teutoburger Wald könnte somit das gesamte Gebiet zu einem Naturpark vereinen.

Wir möchten, dass Brackwede grüner wird und werden das Pflanzen heimischer Bäume und Gehölze, Baumpatenschaften und gemeinsame Pflanzaktionen mit den Brackweder Bürgern fördern. Wir setzen uns dafür ein, dass Dächer und Fassaden stärker begrünt werden.

Wir wollen dort naturnahe und insektenfreundliche Grünflächen gestalten, wo heute Schotter und Asphalt vorherrscht.

Sauberes Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und das Kapital des Bielefelder Südens. Wir fordern unser Trinkwasser für uns und die kommenden Generationen wirkungsvoll zu schützen und wir fordern, dass Wasserschutzgebiete Tabuzonen für jede Art von Neubebauung bleiben.

Als Beitrag zum Klimaschutz durch CO2-Minderung wollen wir, dass Potentiale für regenerative Energie effizienter genutzt werden. In Brackwede soll der Bau von mehr Block-Heizkraftwerden gefördert werden. Wir schreiben Solaranlagen in neuen Bebauungsplänen fest. Die bauliche Ausrichtung der Gebäude wird hierfür optimiert. Die Errichtung von Photovoltaikanlagen, auch Minianlagen werden wir stärker fördern und fordern.

Wir wollen die Lutteraue als Naturschutzgebiet entwickeln.

Nachhaltige Stadtentwicklung

Um die Lebensqualität und Sicherheit im Brackweder Zentrum zu steigern, wollen wir die Hauptstraße vom Durchgangsverkehr befreien. Von dieser Aufwertung dieser Lebensader als Flaniermeile profitiert auch der Handel.

Die Hauptstraßenkonferenz wollen wir zu einem erfolgreichen Kommunikations- und Beratungsinstrument entwickeln.

Stadtentwicklung und Wohnbebauung sollen der Tatsache Rechnung tragen, dass Menschen unterschiedlichster Herkunft und Altersstufen in Brackwede leben und arbeiten.

Die Umgebung des Brackweder Bahnhofs muss besucher- und benutzerfreundlicher werden. Eine 24 h Toilettenanlage (wenn nicht anders möglich als Münz-Toilette), behindertenfreundliche Zugänge, freundliche und Sicherheit vermittelnde Gestaltung ist unbedingt erforderlich.

Industrieansiedlung auf der „grünen Wiese“ lehnen wir strikt ab. Solche Vorhaben müssen zu allererst auf nicht mehr genutzten Gewerbeflächen realisiert werden. Für uns gilt: „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“. Wir wollen Supermarktansiedlungen nur dann zustimmen, wenn die in mehrgeschossigen Gebäuden entsteht. “Einfamilienhausteppiche” entsprechen nicht unseren Vorstellungen von flächensparendem Bauen.

Bildung und Kinder sind die Zukunft

Bildung ist ein menschliches Grundrecht. Wir werden uns für die Bildungsvielfalt über alle Generationen hinweg in Brackwede einsetzen. Dazu wollen wir auch Schulprojekte fördern, die ein längeres gemeinsames Lernen ermöglichen. Die Brackweder Realschule soll dazu in eine Sekundarschule umgewandelt werden. So wäre sie personell besser auf die inzwischen heterogenere Schülerschaft eingestellt.

Familienzentren bieten für Kinder, Eltern und Familien Angebote einer leicht zugänglichen Unterstützung und Förderung. Ziel ist die Zusammenführung von Bildung, Erziehung und Betreuung als Aufgabe der Kindertageseinrichtungen mit Angeboten der Beratung und Hilfe für Familien. Hier wird frühzeitig über das Bildungssystem und die Notwendigkeit eines hochwertigen Schulabschlusses der Kinder informiert und zu gemeinsamen Aktionen motiviert. Die Anzahl dieser Familienzentren, die es schon in mehreren Kindertagesstätten in Brackwede gibt, wollen wir steigern und auf einige Brackweder Grundschulen ausweiten.

Offene Kinder- und Jugendarbeit ist uns ein großes Anliegen. Daher kämpfen wir für einen Ausbau regelmäßiger Angebote in den Brackweder Stadtbezirken. Ein Schritt dazu ist die Öffnung von Schulgeländen für die Freizeitgestaltung in Brackwede. Es sind wichtige Aufenthaltsräume der Kinder und Jugendlichen aus der Nachbarschaft. Angeleitete Spiel- und Sportangebote sowie professionell gestaltete Freizeitkonzepte sollen angeboten werden.

Wir wollen sichere Schulwege, damit Schüler*innen aller Altergruppen selbständig zur Schule gelangen können.

Entschlossen gegen Diskriminierung. Wir stehen für eine vielfältige Gesellschaft

Wir dulden keine anti-demokratische Bestrebungen, keinen Rassismus und Antisemitismus und stehen gemeinsam mit Demokrat*innen gegen Hass und Hetze und für eine offene, tolerante Gesellschaft.

Die von uns wiederbelebte Stadtteilkonferenz für soziale insbesondere Integrationsfragen wollen wir stärken und weiterentwickeln mit dem Ziel, den Dialog im Stadtbezirk zu fördern.

Das Flüchtlingswohnheim am Brackweder Bahnhof soll personell gut ausgestattet sein, um Integration unter den Bewohnern zu fördern. Wir wollen dazu beitragen, die städtebauliche Situation in der Umgebung des neuen Wohnheims zu verbessern.

Uns ist es wichtig im regelmäßigen Austausch mit den Brackweder Ortsgruppen zu stehen und sie in Ihrer Arbeit zu unterstützen.

Unsere Stadtteilgruppe (von links nach rechts): Heinrich Büscher, Karen Meyer, Ariane Bohlen, Selvet Kocabey, Christina Osei und Karl-Ernst Stille

Unsere Bezirksvertreter*innen