Einsatz von Glyphosat

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Schiefertafel mit der chemischen Formel von Glyphosat

Der Schul- und Sportausschuss hat sich bereits wiederholt mit dem Ackergift Glyphosat befasst, das in Bielefeld als Bestandteil des Mittels Round Up auf Sportplätzen und Laufbahnen eingesetzt wird (2012 Teilbereiche von 41 Anlagen). Der Betriebsausschuss Umweltbetrieb hatte bereits im Dezember 2012 einstimmig den Beschluss gefasst, dass der UWB prüft, baldmöglichst auf den Einsatz von Glyphosat zu verzichten, dies auch bei Vergaben von Kunstrasen und Laufbahnen zu berücksichtigen und nach Alternativen zur Unkrautentfernung zu suchen.

In den vergangenen Monaten mehren sich die kritischen Stimmen zu Glyphosat: Die WHO stufte das Ackergift als wahrscheinlich krebserregend ein. Kalifornien kündigte an, die Chemikalie in die Liste der krebserregenden Mittel aufnehmen. Und ein Gericht in Lyon verurteilte den Glyphosat-Hersteller Monsanto dazu, Schadensersatzzahlungen an einen Landwirt zu leisten.

Anfrage der GRÜNEN zur Sitzung des des schul- und Sportausschusses am 27.10.2015:

Wie hat sich der Einsatz von Glyphosat in Bielefeld entwickelt – etwa dadurch, dass im Rahmen des planmäßigen Austausches Kunststoff- durch Korkgranulat ersetzt wurde, dass die von Herrn Kugler-Schuckmann im Ausschuss geschilderten positiven Versuche mit Wave-Geräten ausgeweitet wurden oder bei der Vergabe von neuen Sportanlagen auf das Thema Glyphosat geachtet wurde?

Zusatzfragen:

  1. Inwiefern findet der oben genannte Beschluss in Ausschreibungen für neue Kunstrasenplätze Niederschlag?
  2. Hat der ISB betroffene Vereine über den Einsatz von Glyphosat bei der Pflege von Sportanlagen informiert, wie es Gerd-Peter Grün in der Schul- und Sportausschusssitzung am 30.04.2013 laut Protokoll angeregt hat?