Der Beschluss zur Sanierung der Kunsthalle Bielefeld ist ein wichtiges Signal für die kulturelle Identität und die Attraktivität der Stadt. Dass das Vorhaben mit einer großen Mehrheit im Stadtrat beschlossen wird, bewerten die Grünen als Erfolg für die gesamte Stadtgesellschaft. Neben der baulichen Erneuerung liegt ein besonderer Fokus auf einer verantwortungsvollen Finanzplanung.
„Die Sanierung der Kunsthalle ist gerade in diesen Zeiten ein starkes Zeichen für Bielefeld. Dass die Kostenkontrolle als gemeinsames Ziel direkt im Antrag verankert ist, sendet ein wichtiges Signal der fiskalischen Vernunft. Darfür fordern wir eine erneute politische Beschlussfassung sobald die die detaillierte Kostenberechnung vorliegt” betont Romy Mamerow, Co-Vorsitzende der Grünen Ratsfraktion und finanzpolitische Sprecherin.
Um eine zügige Umsetzung zu gewährleisten, fordern die Grünen eine engmaschige Begleitung des Prozesses durch die neu eingerichtete Arbeitsgruppe (AG). In dieser Gremiumsstruktur, die Verwaltung, Kunsthalle und Politik vereint, sollen nun die konkreten nächsten Schritte definiert werden. Prioritäten sind hierbei die Optimierung der Anlieferung sowie die Verbesserung der Vermittlungsarbeit, auch ohne einen unmittelbaren Anbau.
Gleichzeitig betonen die Grünen, dass die aktuellen Pläne keine Endstation sein dürfen. Zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten müssen strategisch mitgedacht werden, um die Kunsthalle langfristig zukunftsfähig zu halten. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Schaffung einer Stiftung, um bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren und die Zukunft des Hauses gemeinsam mit der Bevölkerung zu gestalten.
„Die Weichen für die Sanierung zu stellen und gleichzeitig die Optionen für künftige Erweiterungen offen zu halten, ist essenziell für die Attraktivität unserer Stadt“, erklärt Christina Osei, Ratsmitglied, Vertreterin im Kulturausschuss und Vorsitzende des Aufsichtsrats der Kunsthalle.
Osei unterstreicht zudem die gesellschaftliche Relevanz des Hauses: „Die Kunsthalle ist weit mehr als ein bloßer Ausstellungsort. Sie ist ein lebendiger Raum des Austauschs über unsere Gesellschaft und unsere Demokratie, den wir schützen und modernisieren müssen.“