Endlich geht es los! Spatenstich in der Martin-Niemöller-Gesamtschule mit viel Prominenz! Dabei waren unter anderem Oberbürgermeister Pit Clausen, Schuldezernent Udo Witthaus, Schulleiter Torsten Schätz und natürlich der grüne Bezirksbürgermeister von Schildesche Gerd-Peter Grün.
Jetzt werden die Investitionen in eine Schule für alle greifbar, die auch mit ihrer Kultur des Behaltens einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit leistet und damit zum Zusammenhalt der Gesellschaft beiträgt. Der Neubau ist ausgelegt für höchste pädagogische Ansprüche von Lehrer*innen, Eltern und auch Schüler*innen. Das neue Gebäude wird mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, einer Photovoltaikanlage und mit durch die Baustoffen eine vorbildliche Energieeffizienz haben. Und die Architektur der Schule wird Schildesche einen markanten städtebaulichen Akzent bescheren.
Wie nötig der Neubau ist – davon haben sich alle Gäste nach dem Spatenstich in der maroden, mehr als 50 Jahre alten Schule überzeugen können. Blinde Fenster, lecke Decken und fehlendes Wasser in den Klassenräumen. Das war sehr schwierig während der Corona-Pandemie – und ist es immer noch, wenn einfach nur die Tafel geputzt werden soll.
Besonders freute sich der grüne Bezirksbürgermeister Gerd-Peter Grün (3. von rechts), der auch langjähriges Mitglied im Schulausschuss ist. Als die Planungen begannen, lernte dort noch eine Tochter für das Abitur und er engagierte sich für in der Elternpflegschaft. Gerd-Peter Grün: „Ja, die Planung hat lange gedauert. Wir haben uns mit Eltern, Schüler*innen, Expert*innen, Anwohner*innen, der Verwaltung, Aktivist*innen von Extinction Rebellion und vielen anderen diskutiert, gearbeitet und geplant. Das war ein ordentlicher demokratischer Prozess! Und ich bin sicher: Das Ergebnis – die neue Martin-Niemöller-Gesamtschule – wird ein gutes, ein großartiges Gebäude bekommen“.