Für uns ist das Ergebnis absolut unbefriedigend, das für einige Schulen das Essen jetzt aus Heidelberg angeliefert wird. Gut ist, dass es an der Queller Gesamtschule weiterhin eine Frischeküche geben wird und hier auch für andere Schulen mitgekocht wird.
Wir haben uns in der Diskussion um Schulessen immer für regionale, saisonale und möglichst biologisch angebaute Zutaten eingesetzt, möglichst aus der Frischeküche. Dem sind aber Grenzen gesetzt durch den Preis für ein Essen, die Ausschreibungspflicht für Kommunen und das europäische Ausschreibungsrecht. Leider ist es in der Vergangenheit auch vorgekommen, dass sich keine Caterer beworben haben, weil das Auftragsangebot nicht attraktiv für sie war. Deshalb hat die Verwaltung der Stadt die großen Lose gebildet – mit dem bekannten unbefriedigenden Ergebnis.
Es wäre nun ganz einfach, das Thema zuzuspitzen und in den Erregungsmodus zu verfallen. Das hilft uns aber nicht weiter. Wir möchten das Thema noch einmal im Schulausschuss behandeln und uns direkt von der ausschreibenden Stelle informieren lassen, wo und wie Politik in dem komplexen Ausschreibungsverfahren Einfluss nehmen kann. Auch geht es darum zu schärfen, wie Klima und Nachhaltigkeitsaspekte in solchen Ausschreibungen eine größere Rolle spielen können. Denn klar ist: So, wie es gelaufen ist, soll es nicht noch einmal laufen.