Bielefeld hat es geschafft: Vier Jahre nach der ersten Auszeichnung mit dem Label „Stadtgrün naturnah“ wird die Stadt nicht nur rezertifiziert – sie erreicht 2025 sogar die Goldstufe. Das Label gilt bundesweit als wichtigstes Gütesiegel für ökologisches Grünflächenmanagement und würdigt Kommunen, die sich besonders für biologische Vielfalt einsetzen.
„Dass Bielefeld Gold geholt hat, zeigt, wie konsequent unsere Stadt in Richtung Nachhaltigkeit unterwegs ist“, so Klaus Feurich-Tobien, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion begeistert. „Diese Auszeichnung ist kein Selbstzweck – sie steht für gelebten Klimaschutz, Artenvielfalt und Lebensqualität in der Stadt.“
Besonders überzeugte Bielefeld die Jury in den Kategorien Rasen- und Wiesenpflege, systematische Bestandserfassung sowie Partizipation und Kommunikation. In der Kategorie Baumpflege erreichte die Stadt sogar den Status „Herausragend“.
„Bielefeld zeigt, wie eine Stadt Verantwortung für die Natur übernehmen kann – mitten im urbanen Raum“, betont Romy Mamerow, Co-Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Ratsfraktion. „Unser Dank gilt insbesondere Umweltbetrieb, Umweltamt und dem Naturwissenschaftlichen Verein, die das Konzept so konsequent umsetzen. Dieses Engagement verdient Anerkennung.“
„Gleichzeitig ist die Auszeichnung Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Wir GRÜNEN wollen deshalb die nächsten Schritte zügig angehen. Wir werden das Bielefelder Straßenbaumkonzept endlich umsetzen und Anreize für Dach-, Fassaden- und Innenhofbegrünungen schaffen. Auch das das Prinzip der Netto-Null-Versiegelung – also neue Versiegelungen nur, wenn andernorts im gleichen Umfang entsiegelt wird – werden wir angehen. Ebenso das jüngst vom Berliner Abgeordnetenhaus beschlossene Bäumeplus-Gesetz, gemäß dem der Bestand der Berliner Straßenbäume bis 2040 verdoppelt werden soll, fällt bei uns naturgemäß auf fruchtbaren Boden.“ so Feurich-Tobien abschließend.