Gemeinsam für ein vielfältiges und klimafreundliches Bielefeld im Seniorenrat

Nilgün und Michael stehen vor dem Bielefelder Rathaus und wollen für den Seniorenrat kandidieren

Michael Holler‑Göller und Nilgün İsfendiyar stellen sich zusammen als Tandem für den Seniorenrat 2026‑2031 der Stadt Bielefeld am 15.02.2026 auf.

Wir stehen für ein aktives Alt‑werden, das die Bedürfnisse älterer Menschen mit den Zielen einer nachhaltigen Stadtentwicklung verbindet. In Bielefeld soll das altwerden in gewohnter und vertrauter Umgebung möglich sein. Wir wollen uns einsetzen für diversitätssensibles Zusammenleben, Dialog und Mut zu Neuem in der Altenpolitik.

Über uns

  • Wir sind Nilgün und Michael und haben die AG Altenpolitik inklusiv gegründet und engagieren uns darüber mit Fachgesprächen, Anträgen und Veranstaltungen und vor Ort Termine beim Grünen Kreisverband Bielefeld und bringen unsere Ideen in die Ratsfraktion ein.
  • Wir sind 69 und 75 Jahre alt.
  • Nilgün war vor ihrem Ruhestand unter anderem die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums und kennt sich über die Vielfalt der Bielefelder Bürger*innen und auch die Verwaltungsstrukturen der Stadt bestens aus.
  • Michael bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Lernbeeinträchtigungen und Behinderungen mit und war bereits die letzten Jahre als sachkundiger Bürger für Grüne im Seniorenrat sowie Sozial- und Gesundheitsausschuss.
  • Tandem‑Prinzip: Michael ist ordentlicher Kandidat und Nilgün ist gemäß Satzung die Stellvertreterin – dieses sogenannte Huckepack‑Verfahren ist typisch für die Seniorenratswahl.
  • Unsere Inhalte: Die Kernthemen haben wir beide zusammen entwickelt. Grundlage ist die Grüne DNA. Wir stimmen unsere Ziele mit der AG Altenpolitik inklusiv, Kreisverband und Fraktion der GRÜNEN Bielefeld und unserem kommunalen Wahlprogramm ab. Wir setzen uns für ein diskriminierungsfreies Zusammenleben und für eine gerechte Altersversorgung ein.

Unsere Visionen – aktives Altwerden in Bielefeld

  • Stadt der kurzen Wege: Quartiersorientierte Stadtentwicklung und Nahversorgung ermöglicht allen Senior*innen den Einkauf, die Wahrnehmung der Arzttermine und Freizeitangebote zu Fuß oder mit dem Rad. Generationen leben im Stadtteil zusammen und haben gemeinsame Treffpunkte.
  • Hilfe vor Ort: Pflege und Altenhilfe sind diversitätssensibel und von Mitwirkung geprägt – immer im Team mit den Angehörigen. Sorgende Gemeinschaft im Stadtteil, pflege- und gemeinschaftsstützende, und kultursensibel konzipierte Einrichtungen in der Umgebung ergänzen die Versorgung in der eigenen Wohnung im direkten Umfeld.
  • Barrierefreie Mobilität: Priorität haben barrierefreie Fuß‑ und Radwege. Umwelt- und klimafreundliche Nahmobilität gibt es über die Bezirksgrenzen hinaus, e‑Bike‑Stationen und klimaneutralen Nahverkehrslinien werden ausgebaut. Es gibt in allen Quartieren Plauder- und Ruhebänke in ausreichenden Abständen und öffentliche Toiletten in ausreichender Zahl und an allen Endstationen der Stadtbahnlinien mit geschützter Zugänglichkeit sowie Öffnungszeiten 24/7 rund um die Uhr. Barrierearme Wegweisungen geben ausreichend Orientierung.
  • Gemeinschaftlich und flächensparend Wohnen und Bauen: Genossenschaftliches Mehrgenerationenwohnen, Wohnprojekte, barrierefreie und umweltfreundliche Umbauten bestehender Wohnbestände werden gefördert und stärken die Stadtteile.
  • Beratung: Es gibt umfängliche und niederschwellige Beratungsangebote zur Versorgung und Grundsicherung im Alter in den Stadtteilen in einfacher und internationalen Sprachen sowie präventive Hausbesuche für Senior*innen.
  • Digitale Teilhabe: Schulungen und Peer‑Mentoring werden in allen Quartieren angeboten, damit niemand durch Technik abgehängt wird. Wir unterstützen die digitale Teilhabe in allen Lebensbereichen unter Beratung und bei Bedarf unter Begleitung. Digitale Vernetzung darf nicht zur Benachteiligung von Menschen führen und nicht vom Geldbeutel abhängen.
  • Gesundheit: Vielseitige Bewegungsangebote, starker Hitzeschutz, Unterstützung von lokalen, saisonalen Lebensmittelmärkten und Gemeinschaftsgärten in den Stadtteilen machen Bielefeld erst richtig lebenswert.
  • Kooperationen: Kooperationen mit dem Städtenetzwerk „Altersfreundliche Städte und Gemeinden“ und dem „Gesunden Städte‑Netzwerk“ für den Erfahrungsaustausch und gemeinsame Projekte stärken die Stadt.
  • Transparenz: Berichterstattung über Entscheidungen im Seniorenrat, leicht verständliche Protokolle und regelmäßige Newsletter sind allen zugänglich.
  • Beirat für Behindertenfragen: Pflege, Behinderung und Teilhabe stehen nah beieinander. Eine Zusammenarbeit oder gar Zusammenlegung von Seniorenrat und Beirat für Behindertenfragen ist zu diskutieren. Inklusion ist so oder so selbstverständlich.

Aufruf an die Bielefelder 60+ teilen!

Der 15. Februar 2026 ist Wahltag! Die Briefwahlunterlagen werden von der Stadt Bielefeld per Post verschickt. Wahlberechtigt sind alle Bielefelder*innen, die am Wahltag mindestens 60 Jahre alt sind und seit 3 Monaten in Bielefeld leben. Nutze deine Stimme, um grüne, inklusive und klimafreundliche Senior*innenpolitik in Bielefeld zu ermöglichen!

  • Sprich mit Freund*innen, Nachbar*innen und Angehörigen über die Bedeutung einer nachhaltigen Altenhilfe.
  • Gib deine Stimme ab – jede Stimme zählt, um Plätze im Seniorenrat mit grünen Standpunkten zu besetzen.
  • Bei Fragen und für Austausch stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.
  • Teilt unseren Aufruf und unsere Ideen! Es gibt auch Infos über Social Media.

Gemeinsam können wir Bielefeld zu einer Stadt machen, in der Alter, Vielfalt und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.