Paul John, Urgestein der Lokalpolitik


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1. In welchem Bezirk bist du Bürgermeister? Und wie lange schon?

Ich bin Bezirksbürgermeister von Dornberg, seit dem 01. März 2018.

2. Was hat dich bewegt, Bezirksbürgermeister zu werden?

Ich bin seit über 25 Jahren in der Lokalpolitik, ein wichtiges Ziel war für mich immer die Mitgestaltung von politischen Inhalten und die Umsetzung im Stadtbezirk. Als Bezirksbürgermeister habe ich aus den Erfahrungen der letzten Monate einen erheblich erweiterten Spielraum, insbesondere in Diskussionen und dem Austausch mit den Bürger*innen. Es gibt so viele Termine zu denen ich als „einfacher“ Bezirksvertreter nicht eingeladen bin. Dadurch hat sich schon jetzt mein persönliches Netzwerk erheblich erweitert. Ich bekomme Informationen aus verschiedenen, ganz neuen Kanälen.

3. Welche Aufgaben sind zu erledigen?

Das aus meiner Sicht wichtigste ist die Vorbereitung und Moderation der Sitzungen der Bezirksvertretung, den AGs und die Bürgerinformationsveranstaltungen z.B. zu neuen Baugebieten, Schulumbauten und vieles mehr.

4. Was ist an der Arbeit besonders spannend?

Wie oben schon gesagt, das veränderte Netzwerk und die zusätzlichen

Paul John, Bezirksbürgermeister in Dornberg

Informationen für die politische Arbeit.

5. Was wurde bis jetzt im Bezirk erreicht?

Wie schon meinen Vorgänger*innen im Amt ist mir wichtig gemeinsame, einstimmige oder mindestens mehrheitliche Abstimmungen zu erreichen; nur so hat die Bezirksvertretung (BV) Gewicht gegenüber dem Rat, das ist mir bisher ganz gut gelungen.

6. Was muss noch dringend erledigt werden?

Ein schwerer Brocken ist das Ortsentwicklungskonzept für Babenhausen, da gibt es noch viel zu tun. Es gilt ein vernünftiges, besonders in ökologischer Sicht, Konzept auf den Weg zu bringen. Im Rahmen der bisher schon 3jährigen Untersuchungsphase werden dort bald politische Beschlüsse folgen müssen. Besonders wichtig ist dabei für mich ein schlüssiges, umweltverträgliches Verkehrskonzept.