Die GRÜNE Ratsfraktion hat sich mit ihren Koalitionspartner*innen von der SPD und den LINKEN zum Standort des Gymnasium am Waldhof und zur Vierzügigkeit der Schule bekannt. Mit ihrem gemeinsamen Ratsantrag beauftragen die Koalitionär*innen die Verwaltung, das Gymnasium in enger Absprache mit der Schulleitung baulich zu sanieren und an moderne schulische Erfordernisse anzupassen. Dafür soll im Einklang mit dem Denkmalschutzgesetz NRW das gesamte Raumpotenzial der Immobilie Haus des Handwerks genutzt werden. Was möglich ist, soll die Verwaltung jetzt mit dem Fachamt für Denkmalschutz beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe aushandeln.
Den Antrag hat die Koalition jetzt der Schulleiterin Caro Brauneis und ihrem Stellvertreter Frank Weritz vorgestellt. Ihr Ziel ist die Schule weiterhin vierzügig am Standort zu halten. Caro Brauneis sagte, die Schule sei bereit, mit „Fantasie, Ideen und guter Laune“ an Lösungen mitzuarbeiten und auch Kompromisse einzugehen.
Christina Osei, Co-Fraktionssprecherin: „Wir bekennen uns zum Standort am Waldhof und verfolgen weiterhin das Ziel dort das Gymnasium vierzügig auszubauen. Dies wollen wir auf Basis des Denkmalschutzes und in enger Zusammenarbeit mit der Schule realisieren. Ein neuer Beschluss für den Kaufpreis ist derzeit nicht nötig. Denn die Stadt hat durch den Denkmalschutz jetzt sogar ein doppeltes Vorkaufsrecht“.
Lisa Brockerhoff, schulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion: „Mit dem Denkmalschutz für das Haus des Handwerks haben wir jetzt neue Rahmenbedingungen. Dementsprechend müssen wir umdenken, prüfen, planen und entscheiden – immer in enger Abstimmung mit der Schule. Und klar, wir setzen uns für eine standortnahe Interimslösung während der Umbaupahse ein“.