Energiereinsparpotentiale in den Bielefelder Kläranlagen identifizieren und nutzen!

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Der Energiebedarf der Bielefelder Kläranlagen ist erheblich: Alle Bielefelder Anlagen zusammengerechnet verbrauchen jährlich ca. 13,5 Gigawattstunden Strom – also 13,5 Millionen Kilowattstunden. Zum Vergleich: Alle Bielefelder Schulen und Verwaltungsgebäude zusammen verbrauchen ca. 13 Gigawattstunden Strom im Jahr, also genau so viel wie die Kläranlagen.

Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, vorhandene Einsparpotentiale zu identifizieren und auch zu nutzen. Dies kann über externe Gutachter geschehen, die Energieanalysen öffentlicher Abwasseranlagen erstellen. Für die Erarbeitung entsprechender Potentialanalysen stehen Fördertöpfe bei Bund und Land NRW zur Verfügung.

Jens Julkowski-Keppler, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz: „Energiesparen ist ein wesentlicher Bestandteil zum Schutz des Klimas. Als Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat, sehen wir auch bei der Stadt und ihren Betrieben selbst eine wesentliche Verantwortung zu energieeffizientem Handeln. Die Kläranlagen sind ein energieintensiver Bereich, den wir nun beim Thema „Energiesparen“ ins Auge fassen möchten.“

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Im BUWB am 11.03.2020 stellen die Bielefelder GRÜNEN eine Anfrage (10489/2014-2020) zum Status Quo:

Energieeinsparpotentiale bei den Bielefelder Kläranlagen

Frage: Liegen für die Bielefelder Kläranlagen Potentialstudien zur Energieeinsparung vor und wenn ja: Wie alt sind diese und wie viel des identifizierten Einsparpotentials wurde bereits „abgearbeitet“?