Sicher zur Schule – Kinder in den Mittelpunkt nehmen

Ein sicherer Schulweg ist mehr als nur ein Stück Infrastruktur. Er ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Selbstständigkeit und Bewegung bei Kindern sowie gelebter Klimaschutz. Die Bielefelder GRÜNEN begrüßen daher die städtische Initiative „Gemeinsam für mehr Schulwegsicherheit“ und fordern, die Perspektive der Kinder noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen.

„Es ist nicht Aufgabe von Kindern, Umwege zu gehen – es ist Aufgabe der Stadt, sichere Wege zu schaffen,“ sagt Dominic Hallau, Co-Fraktionsvorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN. „Heute müssen Kinder Umwege laufen, weil Zebrastreifen fehlen oder Elterntaxis Kreuzungen blockieren. Wer früh selbstständig zur Schule kommt, gewinnt Selbstvertrauen – wir dürfen das nicht durch gefährliche Infrastruktur verhindern.“

Die Stadt Bielefeld arbeitet aktuell in Form einer Onlinebefragung (https://www.bielefeld.de/schulwegsicherheit)daran, die Infrastruktur rund um 18 Grundschulen zu verbessern. Dazu gehören sichere Überwege, verkehrsberuhigte Zonen und moderne Rad- und Gehwege. Unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Schulwegsicherheit“ können Eltern, Lehrkräfte und Anwohnende bis zum 2. November 2025 Rückmeldungen geben und Gefahrenstellen entlang der Schulwege melden.

„Wer täglich an der Ecke steht, sieht die Gefahr besser als jeder Gutachter,“ betont Hallau. „Wenn Verwaltung und Anwohnende gemeinsam handeln, kann Bielefeld zu einer Stadt werden, in der Kinder selbstverständlich zu Fuß gehen oder mit dem Rad zur Schule fahren – ohne Begleitverkehr und ohne Stauchaos vor dem Schultor.“

Die GRÜNEN werden sich in der neuen Ratsperiode dafür einsetzen, dass die Befragung zur Schulwegsicherheit auf alle 49 Bielefelder Grundschulen ausgeweitet wird, dass aus den Eingaben auch konkrete Taten folgen und Schulwegsicherheit weiter oben auf der Agenda bleibt.

„Schulwegsicherheit darf kein Projekt bleiben – sie muss Standard werden. Daran werden wir den Erfolg der Stadt messen.“, so Hallau abschließend.