Folgen durch BieBUZ-Aus

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bielefelder Rat hat in der Sitzung des Schul- und Sportausschusses am 28. April 2026 (DS-Nr.: 1132/2025-2030) geklärt, was mit dem Aus für das Bielefelder Beratungs- und Unterstützungszentrum (BieBUZ) fehlen wird. Hier die Anfrage:


Sehr geehrter Herr Nockemann,


das Bielefelder Beratungs- und Unterstützungszentrum (BieBUZ) sollte Kinder und ihre Familien präventiv unterstützen, multiprofessionelle Fallberatung bieten, die Handlungskompetenz von Lehrkräften und pädagogisches Personal stärken, Brücken zwischen Schule, Jugendhilfe und Beratungseinrichtungen bauen und nicht zuletzt auch die inklusive Schulentwicklung weiterentwickeln. Dennoch hat der Schulausschuss in seiner Sitzung am 17.03.2026 beschlossen, die weitere Umsetzung des BieBUZ mit sofortiger Wirkung einzustellen. Vor diesem Hintergrund stellen wir folgende Anfrage:


Frage: Mit welchen Folgen rechnet die Verwaltung durch das Aus des BieBUZ – für Schülerinnen, Eltern, Lehrerinnen, Schulen und die inklusive Schulentwicklungsplanung?

Zusatzfrage 1: Welche Maßnahmen sind aus Sicht der Verwaltung nötig, um die Aufgaben des „Schnittstellenmanagers BieBUZ“ (BieBUZ Konzept) zu bewältigen – insbesondere das in der „Schulentwicklungsplanung Förderschulen“ formulierte Ziel die Verzahnung von Förderschulen und Regelschulen im Gemeinsamen Lernen zu stützen, zu institutionalisieren und die schulische Inklusion weiter zu vertiefen?

Zusatzfrage 2: Inwieweit können für das BieBUZ vorgesehene Aufgaben vom bereits vorhandenem BieBUZ-Personal geleistet werden?

Und hier die vielsagende Antwort: